Typisch Kölsch 2/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Prinzen-Garde Köln feiert stimmungsvolles Sommerfest und macht die Bühne frei für ihr eigenes Hochzeitstanzpaar

Bei bester Sommerlaune trotz grauem Himmel feierte die Prinzen-Garde Köln am Freitag (5. Juni 2026) ihren traditionellen Sommerkorps-abend im Club Astoria in Köln. Mehr als 200 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen geselligen Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

Für die paßende Stimmung sorgte kölsche Musik von „Rabaue“ und Saxophonist Peter Sax, die zahlreiche Gäste zum Mitsingen und Schunkeln animierte. Natürlich gab es auch ein herrliches Barbecue, das keine Wünsche offenließ.

Präsident Dino Massi konnte außerdem bereits zwei neue Hospitanten sowie weitere Interessenten für das Reservekorps der Prinzen-Garde begrüßen, nachdem das Reservekorps seit kurzem seine Türen auch für externe Bewerber geöffnet hat. „Es freut uns sehr, daß das Interesse an unserem Reservekorps stetig wächst und wir neue Mitglieder für die Werte und Traditionen der Prinzen-Garde begeistern können“, betonte Präsident Dino Massi.

Der Sommerkorpsabend bot einmal mehr die Gelegenheit, Freundschaften zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und das lebendige Vereinsleben der Prinzen-Garde Köln zu genießen. Die positive Resonanz der Gäste machte deutlich, daß die Veranstaltung auch in diesem Jahr ein voller Erfolg war.

Ein weiteres Highlight folgte am Samstag. Es ist selten genug, daß Tanzpaare auch im privaten Leben ein Paar sind, doch im Falle der Prinzen-Garde Köln sind sie seit Samstag (6. Juni 2026) sogar ein Ehepaar. Tommy Engel führte die Regimentstochter der Prinzen-Garde, seine Sandra (Wüst) zum Traualtar. Gefeiert wurde ausgelassen im großen, aber privaten Rahmen bis in die Morgenstunden. Ab jetzt heißt es: Bühne frei für das Tanzpaar der Prinzen-Garde, Eheleute Engel.

Quelle und Foto/s: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Bürgergesellschaft Köln: Spendenscheck-Übergabe an LOOKS e.V.

Auf Wunsch des 31. Ohrenorden-Trägers André Schulze Isfort, Ehrenpräsident der StattGarde Colonia Ahoj e.V., hat die Bürgergesellschaft Köln bei der Ohrenordenverleihung am 12. Oktober 2025 Spenden für Looks e.V. gesammelt.

Am Montag (8. Juni 2026), wurde der Spenden-Scheck in Höhe von € 8.475,72 aus dem Reinerlös durch André Schulze Isfort und den Vorstand der Bürgergesellschaft Köln an Sabine Reinke, Biljana Milkova und Hannes Himbert von LOOKS e.V. übergeben.

Die Anlauf- und Beratungsstelle des LOOKS e.V. (Mühlenbach 42, 50676 Köln) ist die Kölner Facheinrichtung für junge Männer und Transpersonen, die der mann-männlichen und transidenten Prostitution nachgehen.

Über LOOKS e.V.:
Looks e.V. wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, die gesundheitliche und psychosoziale Situation von Prostituierten zu verbessern. Auch heute noch ist insbesondere die mann-männliche und transidente Prostitution ein gesellschaftliches Tabu. Die Lebenssituation ist in der Regel durch soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung geprägt.

Looks bietet daher u.a.:
– Essen und Getränke, Duschen, frische Bekleidung
– Einmal in der Woche ärztliche Sprechstunden (kostenlos und anonym)
– Beratungen zu Ämterfragen, Drogen, Schlafplatz
– Informationen zu HIV /AIDS und Gesundheitsthemen
– Einrichtung von Postadressen und Schließfächern

ALLE ANGEBOTE SIND ANONYM, FREIWILLIG UND KOSTENLOS!

Quelle und Foto: Bürgergesellschaft Köln von 1863




Vorstandswahlen bei den Blauen Funken

V.l.n.r.: Einstimmig wiedergewählt: Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann, Präsident und Kommandant
Björn Griesemann und Schatzmeister Ralf Schmitz

Präsident und Kommandant, Vizepräsident und Schatzmeister wurden einstimmig wiedergewählt

Am Montag (8. Juni 2026), fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. in den Räumen des Gürzenich statt, zu der Präsident und Kommandant Björn Griesemann rekordverdächtige zweihundertzwei aktive und inaktive Blaue Funken begrüßen konnte.

In ihren Ansprachen und Berichten blickten Präsident Björn Griesemann, Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann und Schatzmeister Ralf Schmitz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025/2026 und eine insgesamt sehr erfolgreiche vierjährige Amtsperiode zurück. In dieser wurden viele Veranstaltungen vor allem im jungen Karneval weiterentwickelt oder neu aufgebaut, so zum Beispiel die Partysitzung „Krüzz un Quer“ und die Kindersitzung „Konfettidanz“. In Verbindung mit dem Rosenmontagszug wurden viele Nachhaltigkeitsaspekte umgesetzt, hier speziell die Produktion des gesamten Wurfmaterials in bioabbaubarer Verpackung, der erste vollständig elektrisch betriebene Großwagen („E-Postkutsche“), die Verwendung von Biodiesel für die Traktoren und neue Wurfmaterialbeutel aus recyceltem Kunststoff. Ein besonderes Highlight war natürlich die Einweihung des Erweiterungsbaus am Funkenturm im Jahr 2025. Außerdem wurde der Zusammenhalt in der Gesellschaft durch neue Formate wie zum Beispiel die regelmäßige Durchführung einer Gesellschaftsreise sowie eines Sommerfestes gestärkt.

Nachfolgend war ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung in diesem Jahr die Wahl des Vorstandes, insbesondere der Ämter des Präsidenten und Kommandanten, des Vizepräsidenten und des Schatzmeisters.

Mit überwältigender Mehrheit wählten die Blauen Funken ihren Vorstand: Präsident und Kommandant Björn Griesemann, Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann sowie Schatzmeister Ralf Schmitz wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

In einem Ausblick auf die nächsten vier Jahre konnte Björn Griesemann weitere Neuigkeiten ankündigen, so zum Beispiel die Entwicklung eines karnevalistischen Nachmittags für Senioren im Funkenturm, eine neue Kostümsitzung für die Blaue Funken-Familie im Sartory Saal und die Renovierung des historischen Teils des Funkenturms.

Die Wahlen zu den Leitern der einzelnen Gesellschaftsteile finden in den nächstenTagen statt. Durch sie wird der Gesamtvorstand komplettiert.

Der langjährige Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich steht für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei ihm mit einem langanhaltenden Applaus.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Foto: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Knut Walter




100 Jahre Reiterkorps der Große Kölner: – Ein Jahrhundert Tradition, Leidenschaft und Zusammenhalt

-hgj/nj- Mit einer eindrucksvollen Festmesse zu Pferd hat das Reiterkorps der Große Kölner Karnevalsgesellschaft 1882 e.V. am Samstag sein 100jähriges Bestehen gefeiert. Auf dem Außenreitplatz des Kölner Reit- und Fahrvereins in Köln-Müngersdorf versammelten sich bei strahlendem Wetter zahlreiche Gäste, Mitglieder und Vertreter befreundeter Karnevalsgesellschaften zu einer außergewöhnlichen Jubiläumsveranstaltung, die Tradition, Glauben und karnevalistische Verbundenheit auf besondere Weise miteinander verband.

Insgesamt 35 Amazonen und Reiter nahmen hoch zu Roß an dem festlichen Gottesdienst teil. Das Reiterkorps der Große Kölner stellte dabei 14 Reiterinnen und Reiter und wurde von seiner Vorsitzenden Dr. Nina-Maarit Scheiffarth angeführt. Gemeinsam mit den berittenen Abordnungen und Delegationen zahlreicher Kölner Traditionskorps bot sich den Besuchern bereits beim feierlichen Einzug ein beeindruckendes Bild gelebter Tradition und Kameradschaft.

Die unter freiem Himmel gefeierte Messe wurde von Dr. Bernd Lutz zelebriert. In seiner Ansprache würdigte er die lange Geschichte des Reiterkorps und dessen Bedeutung für die Pflege des Brauchtums und der karnevalistischen Traditionen in Köln. Die besondere Atmosphäre der Messe wurde durch die Anwesenheit der Pferde, die feierliche Musikbegleitung des Musikzugs der Domstädter sowie die sichtbare Verbundenheit der teilnehmenden Gesellschaften geprägt.

Ein emotionaler Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Segnung der neuen Reiterstandarte. Die Standarte, die von der Muttergesellschaft als Jubiläumsgeschenk an das Reiterkorps gestiftet wurde, wurde im Rahmen der Messe offiziell geweiht. Anschließend überreichte der Präsident der Große Kölner Karnevalsgesellschaft, Dr. Joachim Wüst, der selbstverständlich in der Uniform des Reiterkorps erschienen war, das neue Symbol feierlich an die Korpsmitglieder.

Die große Resonanz und die breite Unterstützung innerhalb der Kölner Karnevalsfamilie unterstrichen die besondere Stellung des Reiterkorps im Brauchtumsleben der Domstadt. Zu den teilnehmenden Gesellschaften gehörten die EhrenGarde der Stadt Köln, die Kölnische Karnevals-Gesellschaft, die KG Treuer Husar Blau-Gelb, die Kölner Funken Artillerie „blau weiß“, die Prinzen-Garde Köln, das Reiter-Korps „Jan von Werth“ sowie die Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr. Gemeinsam setzten sie ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Freundschaft und die Pflege jahrhundertealter Traditionen.

Mit der Festmesse zu Pferd gelang dem Reiterkorps der Große Kölner ein würdiger und zugleich außergewöhnlicher Auftakt seiner Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie lebendig und verbindend das karnevalistische Brauchtum auch nach 100 Jahren noch wirkt. Das Reiterkorps blickt mit Stolz auf seine Geschichte zurück und zugleich voller Zuversicht in die Zukunft.

„100 Jahre Reiterkorps bedeuten 100 Jahre Engagement, Tradition und Leidenschaft für den Kölner Karneval. Dieses Jubiläum gemeinsam mit Freunden, Weggefährten und der gesamten Karnevalsfamilie feiern zu können, ist für uns etwas ganz Besonderes“, betonte die Korpsvorsitzende Dr. Nina-Maarit Scheiffarth zum Abschluß der Veranstaltung.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Wappen Reiterkorps): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e. V. 1882; (Foto): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e. V. 1882 / Holger Vogt
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Kölner Karneval: Kölner Dreigestirn übergibt die Spenden der Session 2026

Stefan Blatt, Niklas Jüngling, Prof. Mark Oette von CAYA und Clemens von Blanckart

Knapp vier Monate nach Ende der Session übergab das Kölner Dreigestirn 2026 heute eine große Spende an den Verein CAYA e.V. Traditionell verzichtet das Trifolium bei seinen Auftritten auf Geschenke und sammelt stattdessen Gelder für einen guten Zweck. In diesem Jahr konnten „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ dem von ihnen ausgewählten Verein mehr als € 120.000,00 übergeben.

„Wir freuen uns sehr, CAYA heute insgesamt € 124.000,00 überreichen zu können. Die überwältigende Spendensumme zeigt, was möglich ist, wenn der Karneval Menschen verbindet und zum Handeln bewegt“, so der ehemalige „Prinz Niklas“ (Jüngling). „Der gemeinnützige Verein leistet mit seinem Angebot jeden Tag unverzichtbare Arbeit und das mit großem ehrenamtlichem Engagement, Menschlichkeit und Herz.“ Im Rahmen der offiziellen Vorstellung des neuen Praxisbusses auf dem Zülpicher Platz übergab Jüngling gemeinsam mit seinem Bauern (von Blanckart) und Jungfrau (Stefan Blatt) den Spendenscheck.

CAYA e.V. („come as you are“) bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung. Seit 2022 ist die Praxis im Stadtteil Mülheim zu Hause, unweit des Wiener Platzes. Von Montag bis Freitag haben dort Wohnungslose, sozial Benachteiligte und Menschen ohne Krankenversicherung die Möglichkeit, sich medizinisch versorgen zu lassen. Mit dem Spendengeld des Trifoliums wird unter anderem auch ein Praxisbus unterstützt, der künftig mobile Versorgung in Köln, Bergisch Gladbach und Gummersbach ermöglichen soll.

„Wir waren überwältigt von der Spendensumme und auch von der Sichtbarkeit, die durch diese jecke Unterstützung für unseren Verein entstanden ist“, erklärt Prof. Dr. Mark Oette, erster Vorsitzender des Vereins. „Besonders unser neuer Praxisbus hat von den Geldern enorm profitiert. Er ist als vollwertige Arztpraxis ausgebaut und wird zukünftig die medizinische Versorgung in der Kölner Umgebung sicherstellen. Wir bedanken uns herzlich bei den dreien sowie allen Spenderinnen und Spendern.“

CAYA freut sich auch weiterhin über jede Form der Unterstützung, mehr Informationen unter www.caya-koeln.de.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Stammtisch Kölner Karnevalisten stellt neuen Vorstand vor

Am Dienstag (12. Mai 2026), fand die Jahreshauptversammlung des Stammtisch Kölner Karnevalisten (STKK) statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Gesamtvorstands.

Nach beeindruckenden 12 Jahren als 1. Vorsitzender sowie insgesamt 25 Jahren Vorstandsarbeit stellte Bruno Praß sein Amt zur Verfügung. Der Verein bedankt sich herzlich für sein außergewöhnliches Engagement, seine langjährige Verbundenheit und seinen unermüdlichen Einsatz für den Stammtisch.

Der neu gewählte Vorstand mit Beisitzern setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Hans Dieter Hahn-Möseler
  • Vorsitzender: Harald Voß
  • Schatzmeisterin: Britta Hamacher
  • Geschäftsführer: Wilfried Ritter
  • Schriftführer: Benni Rothenbücher
  • PSocial Media: Paloma Mercedes Castro Solla
  • Kartenverkauf und Archiv: Thomas Kutschera
  • Mitgliederbetreuung: Angi Meis
  • Zur besonderen Verwendung: Markus Quodt
  • Pressesprecher: Niki Siegenbruck 
  • Webmaster: Klaus-Peter Wagner

Mit großem Dank und herzlicher Anerkennung wurden außerdem die langjährigen Vorstandsmitglieder Walter Brachtendorf, Bruno Praß und Hedwig Sieberichs verabschiedet. Ihr Einsatz und ihre geleistete Arbeit haben den Verein über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt.

Der neue Vorstand blickt mit Vorfreude und Tatendrang auf die kommenden Aufgaben und insbesondere auf das bevorstehende 75jährige Jubiläum unseres Vereins.

+++ STKK +++
Im Dienste des Kölner Karnevals: Der Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V. ist eine vor 75 Jahren gegründete Künstlervereinigung mit mehr als 2.500 Mitgliedern … in der Vereinsgeschichte … und über 750.000 Auftritten unserer Mitglieder in den vergangen Jahren …

Quelle: Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V.; Fotos: STKK 1951 e.V. / Niki Siegenbruck




Prinzen-Garde Köln modernisiert Party-Klassiker

Nach einem Jahr Pause ist es wieder so weit: am 11.11. wird die beliebte Sessionseröffnung „Jeckmarie am 11.11.“gefeiert – und das mit großen Neuerungen!

Die Party bleibt im Veedel und zieht ins Lindner Hotel Cologne City Plaza, Magnusstraße 20 (Nähe Friesenplatz) um. Sie bietet somit mehr Platz für viele feiernde Mitglieder und Jecken sowie für mehr große Live Acts, denn bereits zum Auftakt am 11.11. wird mit sechs Bands („cat ballou“, „Höhner“, „Paveier“, „Druckluft“ „Eldorado“; „StadtRand) volles Programm geboten. Und natürlich darf bei der Prinzen-Garde auch das designierte Kölner Dreigestirn nicht fehlen.

Das alles gibt es zu einem moderaten Eintrittspreis von € 39,00, online unter prinzen-garde.de/veranstaltungen. Darin ist bereits das erste Einmarsch-Kölsch inbegriffen. Kölle Alaaf im besten Sinne also.

Quelle und Grafik: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Bepflanzung fürs Ehrenamt – Blomekörfge löst Geschenk an da Kölner Dreigestirn ein

Am Samstag (9. Mai 2026) packten viele fleißige Mitglieder der KKG Blomekörfge 1867 e.V. gemeinsam an, um der CAYA e.V. in Köln Mühlheim eine Verschönerung des Vorplatz zu ermöglichen. Die Organisation CAYA e.V. setzt sich dafür ein bedürftigen Kölnern eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung zu ermöglichen.

„Hier wird alle auf links gedreht, es ist kaum zu fassen wie viel hier bewegt wird“ teilte Prof. Dr. Mark Oette, der das Geschehen von Beginn an begleitet, seinen Kollegen telefonisch mit. Er meinte damit gewiß nicht nur die 12 ½ Tonnen Mutterboden sondern gleichermaßen die Energie und Motivation, die diese „Herzensaufgabe“ transportiert. Mit den „Pflanzen vom Blomekörfge fürs Ehrenamt“ überreichte die Gesellschaft dem Kölner Dreigestirn 2026 bereits auf ihrer großen Kostümsitzung im Februar dieses Jahres symbolisch den Spatenstich für dieses Projekt, welches drei Monate später einen Erfolg zeigt. Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz bekräftigte den ehrenamtlichen Einsatz mit seinem Besuch und ehrte die erbrachte Gemeinschaftsleistung.

Quelle: KKG Blomekörfge 1867 e.V.; Foto/s: Helfer der Vorplatzverschönerung CAYA e.V.




Jahreshauptversammlung der KG Rheinflotte: Erfolgreiche Neuwahlen und Blick in die Zukunft

Die KG Rheinflotte hat im Rahmen ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt und zugleich wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Mitglieder fanden sich zusammen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, aktuelle Themen zu besprechen und einen neuen Vorstand zu wählen.

Der Vorstand blickte dabei auf eine erfolgreiche zurückliege de Session mit zahlreichen Veranstaltungen, großem Engagement der Mitglieder und positiver Resonanz aus der Öffentlichkeit zurück. Auch der Kassenbericht zeigte eine solide finanzielle Entwicklung des Vereins.

Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstands. Unter der Leitung der Versammlungsleitung wurden die einzelnen Positionen gewählt. Die Mitglieder sprachen dem bisherigen Vorstand ihr Vertrauen aus und bestätigten ihn teilweise im Amt, während gleichzeitig neue Impulse durch frisch gewählte Vorstandsmitglieder gesetzt wurden. Die Wahl verlief ordnungsgemäß und in konstruktiver Atmosphäre.

Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
• Präsident – Michael Fey
• 1. Vorsitzender – Karl-Heinz Otte
• 2. Vorsitzender – Donato Muser
• Schatzmeister – Andreas Kadzioch
• Geschäftsführerin -Renate Fey
• Schriftführer – Marvin Papst

Der neu gewählte Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte die Bedeutung des gemeinschaftlichen Engagements für den Verein. Ziel sei es, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen, Traditionen zu pflegen und gleichzeitig neue Ideen und Formate zu entwickeln, um die KG Rheinflotte weiterhin attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.

Im Ausblick auf die kommenden Sessionen wurden bereits erste Planungen vorgestellt. Neben bewährten Veranstaltungen sollen neue Konzepte umgesetzt werden, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen und das Vereinsleben weiter zu stärken. So wird die KG in der Session 2007 wieder mitten im Veedel eine Mädchensitzung und einen Herrenfrühschoppen ausrichten.

Die Jahreshauptversammlung endete in geselliger Runde und unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der KG Rheinflotte.

Quelle und Grafik: Große Ehrenfelder KG-Rheinflotte von 1951 e.V.




Höhenhauser Naaksühle: Erfolgreiche Jahreshauptversammlung

V.l.n.r.: Maria Mersmann (Schatzmeisterin), Kira Rechmann ( 1. Vorsitzende), Janine Verbruggen (Geschäftsführerin)

Rückblick, Veränderungen und ein Blick in die Zukunft

Die Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V. blickt auf eine erfolgreiche Jahreshauptversammlung zurück, die ganz im Zeichen eines positiven Rückblicks auf die vergangene Session sowie wichtiger personeller Entscheidungen stand.

Besonders erfreulich: Die Naaksühle konnten in der vergangenen Session ihr Veranstaltungsangebot erfolgreich erweitern. Gleich zwei neue Formate wurden ins Repertoire aufgenommen und von Mitgliedern sowie Gästen sehr gut angenommen. Dies unterstreicht die kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovationsfreude des Vereins.

Auch personell wurden im Rahmen der Versammlung wichtige Weichen gestellt. Der geschäftsführende Vorstand befindet sich nun vollständig in Frauenhand – ein starkes Zeichen für Engagement, Kompetenz und moderne Vereinsführung.

Die zentralen Positionen werden dabei von Kira Rechmann als 1. Vorsitzende, Janine Verbruggen als 1.Geschäftsführerin sowie Maria Mersmann als 1.Schatzmeisterin besetzt.

Ein zentrales Thema der Versammlung war zudem die Neubesetzung verschiedener Ämter durch turnusmäßige Neuwahlen.

Der neue Vorstand der Naaksühle setzt sich nun wie folgt zusammen:
• 1. Vorsitzende – Kira Rechmann
• 1. Geschäftsführerin – Janine Verbruggen
1. Schatzmeisterin – Maria Mersmann
Präsident – Peter Monschau
Senatsvizepräsident – Salvatore Barbone
Ühlemädcherpräsidentin – Virginia Gizaw
Literat – Jürgen Steup
2. Geschäftsführer – Osman Bayraktar
2. Schatzmeister – Michael Hoenigs
Pressesprecherin – Daniela Kepper
1. Archivar – Claas Kepper
2. Archivarin – Martina Nowarra
Jugendleitung – Janine Verbruggen
Elferratssprecher – Markus Rechmann
• Sprecherinnen der
Jungühle – Martina Kraus und Viola Monschau

Der Posten des Senatspräsidenten bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit unbesetzt. Der bisherige Senatspräsident Torsten Arendt hatte bereits im Vorfeld der Wahlen angekündigt, sein Amt niederzulegen. Ursprünglich war vorgesehen, daß Ehrensenatspräsident Günter Adams dieses Amt erneut übernimmt. Nach dessen unerwartetem Tod wurde jedoch seitens des Senats entschieden, den Posten aus Respekt vor seiner Person zunächst nicht neu zu besetzen.

Die Aufgaben innerhalb des Senats werden bis auf Weiteres durch den Senatsvizepräsidenten Salvatore Barbone koordiniert, der nun als zentraler Ansprechpartner für den Senat fungiert.

Darüber hinaus bleiben aktuell auch die Positionen des Vizepräsidenten sowie des zweiten Vorsitzenden unbesetzt.

Die Naaksühle gratulieren allen wieder- und neugewählten Vorstandsmitgliedern herzlich und wünscht ihnen für ihre Aufgaben viel Erfolg, Engagement und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen.

Mit Zuversicht blickt der Verein auf die kommende Session und f

Quelle (Text): Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V.; (Foto): Daniela Kepper




KKG Stromlose Ader: Spendenübergabe Dombauhütte

V.l.n.r.: Jan Schneegans, Julie Houben, Markus Richter, Uwe Schäfer, Hans-Peter Houben

Mit dem Sessionsorden 2026 hat die Stromlose Ader nicht nur ein Bekenntnis zu Köln und zum Ehrenamt, sondern auch zum Erhalt des wohl bekanntesten Wahrzeichens der Stadt, dem Kölner Dom, gesetzt. Um eben diesen ging es auch heute bei einem Ortstermin in der Dombauhütte.

Die Dombauhütte hatte uns exklusiv ein Stück Schlaitdorfer Sandstein überlassen, das im Zuge von Sanierungsarbeiten ausgetauscht wurde. Markus Richter, Mitglied der Stromlosen Ader, hat daraus in liebevoller Handarbeit kleine Einzelstücke gefertigt. Damit ist jeder Orden ein echtes Unikat, und man kann ein Stück kölscher Geschichte um den Hals tragen!

Der Kauf des Sessionsordens war dementsprechend mit einer Spende für die Dombauhütte verbunden, und dank der großen Nachfrage kam eine stolze Summe zusammen, welche die Karnevalsgesellschaft am 14. April 2026 an den Hüttenmeister der Dombauhütte, Uwe Schäfer, überreichte.

Zu der Übergabe erschienen neben dem Präsidenten und 1. Vorsitzenden, Hans-Peter Houben, und dem Ordensdesigner Markus Richter auch der Pressesprecher Jan Schneegans und die Schriftführerin Julie Houben. Nach einer kurzen Besichtigung der Dombauhütte erfolgte dann die Scheckübergabe über € 2.222,00 an Uwe Schäfer. Als Dank durfte die Delegation noch eine kurze Führung im Dom genießen.

Quelle und Foto: KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937




Typisch Kölsch 1/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Nachfolge für Christoph Kuckelkorn: Lutz Schade ist neuer Festkomitee-Präsident

Das Festkomitee Kölner Karneval hat einen neuen Präsidenten. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliedsversammlung am 23. März 2026 wurde Lutz Schade mit überwältigender Mehrheit gewählt. Der 50jährige wird damit Nachfolger von Christoph Kuckelkorn, der von den Mitgliedsgesellschaften wegen seiner langjährigen Verdienste als Zugleiter und Präsident zum Ehrenpräsidenten des Festkomitees ernannt wurde. In das Präsidium rückt Zugleiter Marc Michelske auf. Das Team des geschäftsführenden Vorstands besteht damit künftig aus den bisherigen Mitgliedern Christine Flock (Vizepräsidentin und Kinder- und Jugendkarneval), Marc Michelske (Vizepräsident und Zugleiter), Michael Kramp (Kommunikation), Udo Marx (Mitgliederservice und Finanzen) sowie Gaby Gérard, die aus dem Mitgliederbeirat in den Vorstand wechselt und sich künftig um die interne Organisation sowie um Partner und Sponsoren kümmern wird. In den erweiterten Vorstand wurden mit Britta Nassenstein und Ex-Prinz René Klöver (Kölner Dreigestirn 2025) ebenfalls zwei neue Mitglieder berufen. Marcus Gottschalk, Nadine Krahforst, Ralf Remmert, Ralf Schlegelmilch und Erich Ströbel bleiben weiterhin im Amt. Verabschiedet aus dem Festkomitee-Vorstand wurde Marcus Becker, dem der neue Präsident unter anderem für seine Tätigkeit im Jubiläumsjahr 2023 dankte.

Festkomitee-Präsident Lutz Schade (Mitte) mit den neuen Vorstandsmitgliedern René Klöver, Britta Nassenstein (links) und Gaby Gérard

Lutz Schade ist als Jurist in Köln tätig, verheiratet und hat eine Tochter. Seine karnevalistische Heimat sind die Blauen Funken, deren Senatspräsident er von 2016 bis 2026 war. „Ich habe als Vizepräsident des Festkomitees die Arbeit im Führungsgremium des Dachverbandes der Kölner Karnevalisten in den vergangenen drei Jahren bereits intensiv kennenlernen dürfen”, erklärte er nach der Wahl. „Durch dieses Vorwissen gehe ich die neue Aufgabe mit der richtigen Mischung aus Vorfreude und Demut an. Denn die Arbeit mit unseren Gesellschaften aber auch der Politik und der Stadtgesellschaft ist interessant und unglaublich vielfältig. Gleichzeitig weiß ich aber auch um die große Verantwortung, die das Amt mit sich bringt und die Erwartungshaltung, die durch das erfolgreiche Wirken meines Vorgängers Christoph Kuckelkorn entstanden ist. Aber das bewährte Vorstandsteam wird mich bei den kommenden Aufgaben unterstützen und durch insgesamt drei neue Vorstandsmitglieder zusätzliche Impulse erhalten.”

Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Festkomitees wurde auch ein neuer Karnevalistischer Beirat – also die Vertretung der insgesamt 82 Ordentlichen und 35 Hospitierenden Mitgliedsgesellschaften – gewählt. Dazu zählen künftig Stefan J. Kühnapfel (Reiter-Korps „Jan von Werth“), Dirk Wissmann (Rote Funken), Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller (Die Grosse von 1823), Ursula Brauckmann (Colombina Colonia), Dr. Veit Wasserfuhr (KKG Mer Blieve Zesamme), Marcus Schneider (Fidele Burggrafen) und Michael Everwand (Lesegesellschaft zu Köln).

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. sowie Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. / Walleneit




Günter Adams hinterläßt bei den Höhenhauser Naaksühle eine riesige Lücke im Vereinsleben

Heute mußte die Große Höhenhauser Karnevalsgesellschaft Naaksühle 1949 e.V. Abschied von einem ganz besonderen Menschen nehmen.

Günter Adams
*1 7. Februar 1956 – † 11.03.2026
Ehrenmitglied, Ehrensenatspräsidenten
Gründer und 1. Löffelvater der rechtsrheinischen Löffelabends
Träger der Verdienstorden des Festkomitees Kölner Karneval in Silber und Gold

Mit großer Trauer nehmen die Höhenhauser Naaksühle Abschied von ihrem Ehrensenatspräsidenten Günter Adams. Seit 1998 war er Mitglied der Höhenhauser Naaksühle und hat den Senat über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, Herz und Leidenschaft geleitet. Für viele Mitglieder war er nicht nur ein Vereinskamerad, sondern auch Freund, Ratgeber und ein Stück gelebte Vereinsgeschichte.

Als Löffelvater des 1. rechtsrheinischen Löffelabends hat er eine Tradition mitbegründet, die bis heute einen festen Platz im Vereinsleben seiner Naaksühle hat. Bis zuletzt war er für seine Naaksühle da – mit Rat, Tat und einem offenen Ohr. Sein Humor, seine Verbundenheit zum Verein und sein unermüdlicher Einsatz werden uns immer in Erinnerung bleiben. Mit seinem Tod verliert die Gemeinschaft einen Menschen, der eine riesige Lücke hinterläßt.

Lieber Günter, wir danken dir für alles, was du für uns und die „Naaksühle“ getan hast. Du wirst immer ein Teil von uns bleiben.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen.

Deine Naaksühle




Ein neuer Tanzoffizier für die Nippeser Bürgerwehr – mit Herz, Stolz und kölschem Jeföhl

-hgj/nj- Die Nippeser Bürgerwehr schlägt ein neues Kapitel auf: Mit Nils Völlmecke übernimmt ein junger, leidenschaftlicher Karnevalist das Amt des Tanzoffiziers – und erfüllt sich damit zugleich einen großen persönlichen Traum.

Der 23jährige Kölner setzte sich in einem starken Bewerberfeld durch und begeisterte die Auswahlkommission mit tänzerischer Präzision, Ausdrucksstärke und einer Bühnenpräsenz, die sofort spüren ließ: Hier steht jemand, der den kölschen Karneval nicht nur tanzt, sondern lebt.

Aufgewachsen in Köln-Bickendorf, legte Nils Völlmecke dort im Jahr 2021 sein Abitur ab. Heute ist er beruflich als Monteur in Pulheim tätig. Seine tänzerische Laufbahn begann 2018 bei der G.K.G. Greesberger. Dort machte er sich schnell einen Namen – nicht nur als engagierter Tänzer auf der Bühne, sondern auch als verlässliche Persönlichkeit im Vereinsleben, wo er sich zuletzt im erweiterten Vorstand einbrachte

Mit dem Wechsel zur Nippeser Bürgerwehr erfüllt sich für ihn nun ein lang gehegter Traum. „Ich identifiziere mich zu 111 Prozent mit den Werten der Nippeser Bürgerwehr“, sagt Nils. Besonders freut er sich darauf, künftig gemeinsam mit seiner Marie Svenja Klupsch die Säle zu erobern und das Publikum mit Energie, Eleganz und echter kölscher Lebensfreude zu begeistern.

Für die Nippeser Bürgerwehr steht fest: Mit Nils Völlmecke gewinnt das orange-weiße Kölner Traditionskorps nicht nur einen herausragenden Tänzer, sondern einen jungen Mann, der für Gemeinschaft, Brauchtum und Leidenschaft steht – Werte, die seit jeher das Herz der Appelsinefunke – wie die Nippeser Bürgerwehr aufgrund ihrer Verein-farben auch genannt werden – ausmachen.

Die Nippeser Bürgerwehr heißt ihren neuen Tanzoffizier von Herzen willkommen und freut sich auf viele emotionale Momente, begeisterte Säle und eine gemeinsame Zukunft im Zeichen des kölschen Karnevals.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto): Kay-Uwe Fischer
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Akademie des Kölner Karnevals: Castings des Literarisches Komitee starten

Das Literarische Komitee der Akademie des Kölner Karnevals startet ab sofort sein Castingverfahren. Gesucht werden kölsche Talente und kreative Köpfe, die den Kölner Karneval mit frischen Ideen, Leidenschaft und Persönlichkeit bereichern möchten – ob Musik, Rede oder genreübergreifende Formate. Das Literarische Komitee versteht sich dabei als professioneller Entwicklungspartner für die Bühnen der Domstadt.

Das Programm kombiniert fundierte Weiterbildung mit konkreten Auftrittsperspektiven. In praxisnahen Seminaren erwerben die Teilnehmenden wertvolle Kompetenzen für ihre Karriere: Von überzeugender Bühnenwirkung und technischem Know-how über strategische Fragen der Positionierung und Vermarktung ist alles mit dabei. Inhalte sind unter anderem die Entwicklung einer authentischen Bühnenfigur, kreative Prozesse im Bereich Text und Musik, stilprägende Kostümkonzepte sowie die gezielte Schulung rhetorischer Fähigkeiten für Rednerinnen und Redner.

Ein zentraler Bestandteil des Förderangebots ist die Möglichkeit, sich vor Publikum zu präsentieren. Eigene Formate des Literarischen Komitees bieten Newcomern eine Plattform, um ihr Programm unter realen Bühnenbedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus gibt es die Chance, für einen Auftritt im Rahmen der Fernsehsitzungen des Festkomitees ausgewählt zu werden, um sich dort einem breiten Publikum vorzustellen. Ein weiterer außergewöhnlicher Höhepunkt ist die Option, Teil des Kölner Rosenmontagszug zu werden: Ausgewählte Musiker begleiten den Zug auf dem Musikwagen und begeistern Hunderttausende Jecke entlang der Strecke sowie ein Millionenpublikum an den Bildschirmen.

Alle Bewerbungen gehen an akademie@koelnerkarneval.de. Neben dem Namen bzw. Künstlernamen, einem vollständigen Lebenslauf und (falls vorhanden) Arbeitsproben sollten aktuelle Kontaktdaten angegeben werden.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Neuer Tanzoffizier für die Bürgergarde „blau-gold“: Maximilian Frericks übernimmt zur Session 2027

-hgj/nj- Die Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln freut sich, ihren neuen Tanzoffizier vorstellen zu dürfen: Maximilian Frericks. Ab der Session „2027 wird er gemeinsam mit unserer Marie Sally (Jauch das Tanzpaar des Traditionskorps bilden und auf den Bühnen des Kölner Karneval repräsentieren, teilt Andrea Alper, Pressesprecher der Bürgergarde mit.

Maximilian Frericks, geboren am 25. Mai 1995, ist in Köln-Poll zu Hause und seit vielen Jahren fest im karnevalistischen Tanz verwurzelt. Seine tänzerische Laufbahn begann 2017 im Männerballett „Ährenjaade Porz vun 2008“, einer Gruppe, die von seinem Vater und Freunden gegründet wurde. In diese gewachsene Gemeinschaft ist er sprichwörtlich hineingeboren worden – und führt die dort gelebte Tradition bis heute mit großer Leidenschaft fort.

Seit 2022 tanzte Maximilian zudem bei der „Traditionstanzgruppe Hellige Knaächte un Mägde e.V.“, wo er sein tänzerisches Können kontinuierlich ausbauen konnte. Hier vertiefte er wichtige Grundlagen, die ihn nun bestens auf seine neue Aufgabe als Tanzoffizier vorbereiten

Auch beruflich bringt Maximilian beste Voraussetzungen mit: Als ausgebildeter Dachdeckermeister ist er heute als technischer Projektmanager sowie in der Bauleitung in der Immobilienwirtschaft tätig. Verantwortungsbewußtsein, Organisationstalent und Teamfähigkeit prägen seinen Arbeitsalltag – Eigenschaften, die auch im Korpsleben von unschätzbarem Wert sind.

Mit großem Respekt vor der Tradition der Bürgergarde „blau-gold“ und spürbarer Begeisterung für den Kölner Karneval tritt Maximilian Frericks seine neue Rolle an. Mit seiner offenen, herzlichen Art und seiner mitreißenden Freude am Tanz paßt er hervorragend in die Reihen unseres Traditionskorps.

Die Bürgergarde „blau-gold“ blickt voller Vorfreude auf die kommende Session und ist überzeugt: Mit Maximilian Frericks als neuem Tanzoffizier und Marie Sally Jauch an seiner Seite wird das Tanzpaar das Publikum begeistern und die Werte unseres Korps würdig vertreten.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto): Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln
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Festkomitee: Jetzt bewerben: Castings für das Kölner Kinderdreigestirn 2027 startet

Ab sofort sucht der Kölner Karneval seine jecken Nachwuchsregenten für die Session 2027: Die Bewerbungsphase für das Kölner Kinderdreigestirn hat begonnen. Das Festkomitee Kölner Karneval ruft alle Kinder, die derzeit das zweite oder dritte Schuljahr besuchen und Spaß am Fastelovend haben, zur Bewerbung auf.

Ob als Prinz, Bauer oder Jungfrau – gesucht werden junge Jecke mit Herz, Begeisterung und Freude am kölschen Brauchtum. Das Kinderdreigestirn repräsentiert die jüngsten Karnevalistinnen und Karnevalisten der Stadt und erlebt eine unvergessliche Zeit voller spannender Auftritte, Gemeinschaft und echter Karnevalstradition.

Der Einsendeschluß für Bewerbungen ist am Ostersonntag. Die Bewerbungen können frei und kreativ gestaltet werden – ob als Brief, Collage, Video, gemaltes Bild oder in anderer Form. Wichtig ist, dasß die Persönlichkeit und die Freude am Karneval spürbar werden.

Bewerbungen sind zu richten an:
Festkomitee Kölner Karneval
zu Händen Christine Flock
Maarweg 134-136, 50825 Köln
oder per eMail an: christine.flock@koelnerkarneval.de

Die FK-Vizepräsidentin Christine Flock betont die besondere Bedeutung des Nachwuchses für den Fastelovend: „Kinder sind die Zukunft unseres Karnevals. Im Kinderdreigestirn erleben sie nicht nur eine ganz besondere und prägende Zeit, sondern werden selbst zu Botschaftern unserer Tradition. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut, Freude und Verantwortungsbewußtsein die Pänz diese Aufgabe erfüllen. Diese Erfahrung bleibt fürs Leben.“

Die Session 2027 steht unter dem Motto „Morje es, wat do drus mähs“. Gerade dieses Leitmotiv paßt perfekt zum Kinderdreigestirn: Die Zukunft des Karnevals liegt in den Händen der nächsten Generation. Gemeinsam mit den Erwachsenen gestalten die Kinder schon heute das „Morje“ des Fastelovends.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./ Costa Belibasakis

 




Karnevalistischer Austausch fördert kulturelle Zusammenarbeit: Kölner Karneval intensiviert Partnerschaft für Rio de Janeiro

Das Finale der Sambaschulen im Sambódromo in der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag

Köln und Rio de Janeiro erfüllen die seit 2011 bestehende Städtepartnerschaft mit zusätzlichem Leben: Die Spitzenvertreter des Karnevals beider Städte tauschen sich seit einigen Monaten intensiv aus und vereinbarten bereits im September in Köln eine engere Kooperation. Nun erfolgte der Gegenbesuch von Vertretern des Festkomitee-Vorstandes im Rahmen einer Reise von Kölner Karnevalisten in die brasilianische Karnevalshochburg. Denn während in Köln der Aschermittwoch das Ende der Fastelovendssession bedeutet, strebte der Karneval in Rio erst an diesem Wochenende seinem Höhepunkt zu: dem Finale des Wettbewerbs der Sambaschulen. Gekrönt wurde der Besuch der kölschen Delegation rund um den scheidenden Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn durch die offizielle Anerkennung der karnevalistischen Partnerschaft durch die brasilianische Staatsministerin für Kultur, Margareth Menezes.

„Das ist eine tolle Wertschätzung der brasilianischen Regierung für das Kulturgut Karneval”, so Christoph Kuckelkorn. „Noch wichtiger war aber der intensive Austausch mit unseren brasilianischen Kollegen der LIESA. Sie haben uns mit unglaublicher Professionalität und zugleich überschäumender Herzlichkeit empfangen und uns hinter die Kulissen der hiesigen Karnevalsorganisation blicken lassen.” Die LIESA ist die Unabhängige Liga der Sambaschule von Rio de Janeiro und damit als Dachverband vergleichbar mit dem Festkomitee Kölner Karneval. „Die bunten Kostüme und die Musik sind in Köln wie in Rio nur das, was der Zuschauer sieht. Aber dahinter steht monatelange Vorbereitung – von der Finanzierung des Spektakels über logistische Themen bis hin zu Sicherheitsfragen. Genau hier ist der Austausch hilfreich, weil wir bei aller Unterschiedlichkeit der Feste viele gemeinsame Themen haben“, erklärte Milton Cunha (brasilianische Karnevalsikone und Kommentator der Show im Sambódromo).

Von den ähnlichen Themen wie etwa der Nachwuchsarbeit konnten sich die Kölner bei Besuchen der Parade der Kinder- und Jugend-Sambaschulen und bei einer Tanzgruppe aus einer Favela in Rio überzeugen. „Die integrative Kraft des Karnevals über alle sozialen Grenzen und Altersgruppen hinweg war dort mit Händen greifbar”, so Christoph Kuckelkorn. „Ähnlich wie in Köln sorgen Musik und Tanz dafür, daß schon die Jüngsten Lust auf Karneval bekommen und ihn im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße mitfeiern können. Lokale Sambaschulen, aber auch über 400 sogenannten ‚Blocos‘ – sozusagen Straßenumzügen im Veedel – machen den Karneval zum Gemeinschaftserlebnis und schenken den Menschen eine Auszeit vom Alltag.”

Ziel der künftig noch intensivieren Zusammenarbeit der Karnevalsmetropolen ist neben dem Erfahrungsaustausch auf den verschiedensten organisatorischen Ebenen vor allem die Begegnung von Menschen, die den Karneval lieben und leben – übrigens hier wie dort weitgehend im Ehrenamt. „Dafür haben wir einige Ansätze mitgenommen. Die Verantwortlichen von LIESA und Festkomitee wollen die Partnerschaft jedenfalls in Zukunft auf ganz praktischer und organisatorischer Ebene auf ein neues Level bringen – so wächst nicht nur das Wissen über eine andere Kultur, so wächst auch gegenseitiger Respekt über Länder und Kontinente hinweg.”

Das Festkomitee Kölner Karneval setzt sich schon seit Jahren für einen länderübergreifenden Austausch mit unterschiedlichen Karnevalshochburgen ein. Beispiele dafür sind Besuche in Venedig im Jubiläumsjahr 2023 oder in der Session 2025 in Belgien. Auch deutschlandweit wird inzwischen eng zusammengearbeitet, nicht nur mit den rheinischen Karnevalshochburgen, sondern auch mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 / Costa Belibasakis

 




De Kölsche Madämcher: „Nubbeline Charika-Hildegard“ ging auf dem Alter Markt in Flammen auf

Am Dienstagabend (17. Februar 2026) nahmen De Kölsche Madämcher gemeinsam mit zahlreichen Jecken feierlich Abschied von ihrer „Nubbeline Charika-Hildegard“. Mit der traditionellen Nubbelinnenverbrennung setzte die Gesellschaft einen emotionalen und zugleich stimmungsvollen Schlusspunkt unter eine ganz besondere Jubiläumssession.

Bevor sich der Trauerzug mit den Spillmannsfründe „Bellejecke“ e.V. durch die Altstadt in Richtung Alter Markt aufmachte, wurde im Peters Brauhaus noch einmal ausgelassen gefeiert – ganz im kölschen Sinne zwischen Wehmut und Frohsinn. Für die paßende musikalische Begleitung sorgte „DJ Bert“, der seit 20 Jahren im Peters Brauhaus auflegt und die Trauergemeinde mit kölschen Tön und jecken Klassikern auf Temperatur hielt.

Im Beichtstuhl nahm dieses Jahr die 2. Vorsitzende Birgit Rode Platz und hörte sich geduldig die Sünden der beichtenden Jecken an. Jede Verfehlung wurde akribisch auf einem Ablassbrief notiert, der anschließend feierlich versiegelt wurde. So erhielt jede Sünderin und jeder Sünder die Möglichkeit, den persönlichen Ablaßbrief später ins Feuer der „Nubbeline“ zu werfen – und damit symbolisch sündenfrei aus dem Karneval zu gehen.

Im Brauhaus wurde schließlich eine bewegende Trauerrede gehalten, bevor sich der Fackelzug musikalisch begleitet auf den Weg durch die Altstadt machte. Am Alter Markt angekommen, wurde „Nubbeline Chakira-Hildegard“ unter den Augen zahlreicher Jecken mit würdevollen Worten von der 1. Vorsitzenden Sarah Huppertz den Flammen übergeben.

Mit der Verbrennung endete für De Kölsche Madämcher ihre Jubiläumssession – eine Session, die mit zahlreichen Höhepunkten gespickt war. Ein ganz besonderer Moment im Rahmen des 15jährigen Bestehens war die Teilnahme am Rosenmontagszug durch die Kölner Innenstadt, bei dem die Gesellschaft als Teil des närrischen Lindwurms mitfuhr und das jecke Publikum begeisterte.

Auch 2027 dürfen sich Mitglieder und Freunde auf zahlreiche besondere Aktionen und Veranstaltungen freuen, mit denen das Jubiläum gebührend gefeiert wird.

Quelle und Foto/s: De Kölsche Madämcher e.V.

 




Altstädter Köln finden neuen Tanzoffizier noch in der laufenden Session

Niklas Molitor kommt von der „Luftflotte“ und steht ab Aschermittwoch an der Seite von Marie Kathi Kierig auf der Bühne

Die Altstädter Köln 1922 e.V. haben noch während der laufenden Session ihren neuen Tanzoffizier gefunden. Mit Niklas Molitor gewinnt das Traditionskorps einen erfahrenen Tänzer des Kölner Karnevals, der sich im Probetraining klar durchgesetzt hat und künftig gemeinsam mit Marie Kathi Kierig die grün-roten Farben der Altstädter auf den Bühnen in und um Köln repräsentieren wird.

V.l.n.r.: Kommandant Michael Klaas, Niklas Molitor, Kathi Kierig sowie Präsident Dr. Björn Braun

Niklas Molitor wechselt von der „Luftflotte“ zu den Altstädtern. Seine tänzerische Laufbahn begann bereits im Alter von sieben Jahren bei der Tanzgarde Schiff Ahoi Vernich e.V. in Weilerswist. Dort war er über 20 Jahre aktiv, davon zehn Jahre als Teil eines Tanzpaares sowohl in der Garde als auch im Paartanz. Nach zwei intensiven Sessionen bei der „Luftflotte“ erfüllt sich für ihn nun ein lang gehegter Traum, als Tanzoffizier eines Traditionskorps im Kölner Karneval auf der Bühne zu stehen.

„Niklas hat im Probetraining nicht nur tänzerisch überzeugt, sondern auch durch Technik, Ausdauer und Ausstrahlung. Er paßt menschlich wie tänzerisch hervorragend zu den Altstädtern“, sagt Kommandant Michael Klaas, genannt Piccolo. „Wir freuen uns sehr, daß wir diese wichtige Position noch in der laufenden Session so stark besetzen konnten.“

Mit großem Respekt und Dankbarkeit blicken die Altstädter zugleich auf den Einsatz von Jens Käbbe. Er war kurzfristig erneut als Tanzoffizier eingesprungen, obwohl er nach der Session 2025 seine aktive Laufbahn eigentlich beendet hatte. Als die Altstädter seine Unterstützung benötigten, zögerte er nicht und stand sofort wieder auf der Bühne. Mit seiner Erfahrung und Präsenz trug er entscheidend dazu bei, daß Kathi in ihrer ersten Session als Marie der Altstädter einen sicheren und verlässlichen Partner an ihrer Seite hatte.

„Jens hat einmal mehr bewiesen, was ihn auszeichnet: absolute Professionalität, große Bühnenstärke und ein enormes Herz für das Korps“, betont Präsident Dr. Björn Braun. „Er war für Kathi ein sicherer Hafen und hat mit seiner Leistung erneut Maßstäbe gesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“

Kathis erste Session als Marie der Altstädter war geprägt von großer Bühnenpräsenz und beeindruckender tänzerischer Qualität. Mit viel Herzblut, spürbarer Freude und stets einem Lächeln im Gesicht, begeisterte sie das Publikum bei unseren Auftritten. Mit Niklas Molitor an ihrer Seite soll dieser erfolgreiche Weg nun konsequent fortgesetzt werden.

Quelle (Text): Altstädter Köln 1922 e.V.; (Foto/s): Altstädter Köln 1922 e.V. / Sandra Schild




Bundespolizeidirketion Sankt Augustin: BPOL NRW: Bundespolizei zieht positive Bilanz zum Rosenmontag 2026

Anläßlich des gestrigen Rosenmontagsumzugs war die Bundespolizeiinspektion Köln mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die sichere An- und Abreise der Jecken im Zuständigkeitsbereich zu gewährleisten.

Bereits in den Morgenstunden verzeichnete die Bundespolizei ein hohes Personenaufkommen. Der Zustrom verlief überwiegend störungsfrei. Im weiteren Tagesverlauf blieb das Einsatzgeschehen, im Vergleich zu Weiberfastnacht, insgesamt ruhiger.

Gegen 17:00 Uhr führte eine Gewitterwarnung zu einem deutlich erhöhten Abreiseaufkommen. Insbesondere im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs kam es zeitweise zu einer hohen Auslastung. Um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten und die Personenströme zu steuern, musste der Zugang zur A-Passage auf der Domseite vorübergehend gesperrt werden. Diese Maßnahme zeigten Wirkung, so daß die Situation kontrolliert und geordnet bewältigt werden konnte.

Durch hohe Präsenz, frühzeitige Lagebewertung und enge Abstimmung mit den Sicherheitspartnern verlief der Rosenmontag aus Sicht der Bundespolizei insgesamt friedlich und geordnet.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / Bundespolizeiinspektion Köln




Stadt Köln: Zwischenbilanz Rosenmontag 2026

Zahlreiche Mitarbeiter waren für die Feiernden im Einsatz

Pünktlich zum Start des Kölner Rosenmontagszuges um 10:00 Uhr riß der Himmel zumindest kurzzeitig über der Innenstadt auf und die Sonne zeigte sich. Auch wenn es im Lauf des Tages immer wieder in Strömen goß, hielt das die Jecken in Köln nicht vom Feiern ab. Zehntausende strömten in die Stadt, bejubelten den Zug, sammelten Strüßjer und Kamelle.

Anbei eine Zwischenbilanz:
Im Koordinierungsstab im Stadthaus Deutz arbeiten seit acht Uhr unter Leitung des Ordnungsamtes der Stadt Köln Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des Festkomitees (Veranstalter des Rosenmontagszugs) und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung vor Ort.

Einsätze des Ordnungsamtes
Rund 250 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind über den Tag verteilt im Einsatz in der Stadt, um für einen sicheren Rosenmontagszug zu sorgen. Unterstützt werden sie von 561 Mitarbeitenden privater Sicherheitsdienste, die sich vor allem um die Sperren entlang des Zugwegs und die Einhaltung des Glasverbotes kümmern.

Jugendschutz
Im Rahmen des Jugendschutzes wurden vom Ordnungsamt bis 13:30 Uhr 250 Jugendliche erwischt, die unerlaubt Alkohol bei sich hatten und diesen dann abgeben mussten. 159 Jugendliche mußten sich von Tabak beziehungsweise E-Zigaretten trennen. Vier hilflosen Personen wurde geholfen, zehn Wildpinkler müssen mit einem Bußgeld bis zu € 200,00 rechnen.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, dass bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muss. Am Rosenmontag wurden bis circa 15:00 Uhr 23 Betriebe kontrolliert, dabei wurden neun Verstöße festgestellt. Einem Betrieb wurde die Schließung für den Wiederholungsfall angedroht.

Verkehrsdienst
Damit der Rosenmontagszug störungsfrei ziehen konnte, begann für 39 Mitarbeiter des Verkehrsdienstes die Schicht am heutigen Rosenmontag bereits kurz nach Mitternacht. Leider haben auch in diesem Jahr nicht alle Fahrzeughalter die Karnevalsbeschilderung beachtet. Wann immer ein Auto im Weg stand, versuchten die Mitarbeiter, den/die Halter/Halterin zu erreichen, um das Fahrzeug umzusetzen. Dies gelang in sechs Fällen, 28 Halter waren zwar in Köln gemeldet, konnten aber nicht erreicht werden. Alle anderen waren zu weit von ihren Autos entfernt, um eingreifen zu können. Insgesamt mussten 56 Fahrzeuge abgeschleppt werden, 88 Halter kamen mit Verwarnungen davon.

In Worringen kümmerten sich sechs Mitarbeiter um einen autofreien Zugweg. 57 Verwarnungen wurden ausgesprochen, 31 Pkw sichergestellt.

Feuerwehr und Rettungsdienste
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und die Kräfte von Deutschem Roten Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfall Hilfe und der Firma Falck ist der Rosenmontag bislang ein ruhiger Arbeitstag. An den Unfallhilfsstellen im Bereich des Zugweges, am Kwatier Latäng und dem Notfallversorgungszentrum am Perlengraben wurden bis 14:30 Uhr 49 Hilfeleistungen durchgeführt, drei Patienten davon waren unter 18 Jahren alt. Aufgrund des Krankheitsbildes mußten drei Patienten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Auch der allgemeine Einsatzdienst der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Köln ist mit 187 Rettungsdiensteinsätzen und 28 Feuerwehreinsätzen unterhalb der Einsatzzahlen gegenüber einem normalen Wochentag. Bis zum frühen Nachmittag gab es erfreulicherweise noch keine Meldungen über Übergriffe an den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften.

Streetwork
Auch das Jugendamt war unterwegs. Die Streetworkern haben die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen angesprochen und mit dem Angebot von kostenfreiem Wasser, Schokoriegeln und Taschentüchern Kontakt hergestellt. Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. Von 12:00 bis 15:00 Uhr hatten die Streetwork in der Altstadt 45 Kontakte zur Zielgruppe (14-27 Jahren), davon 30 männlich und 15 weiblich. Im Zülpicher Viertel gab es insgesamt 170 Kontakte zur Zielgruppe, davon 93 männlich und 77 weiblich. Weil die Lage insgesamt sehr ruhig ist, wird das gesamte Team ab sofort im Zülpicher Viertel arbeiten und nur bei Bedarf in die Altstadt wechseln.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Festkomitee veröffentlicht Sessionsmotto 2027: Morje es, wat do drus mähs!

Zugleiter Marc Michelske enthüllt das Sessionsmotto 2027. Bild kann kostenfrei verwendet werden

Kaum ist der letzte Wagen des Rosenmontagszuges gestartet, wird traditionell auch schon das Motto der Session 2027 bekannt gegeben: „Morje es, wat do drus mähs!“ Damit rückt das Festkomitee Kölner Karneval das Thema Zukunft in all seinen Facetten in den Blickpunkt der Kölner Jecken. Zugleich ist es eine Aufforderung, nicht nur zu meckern und zu klagen, sondern selbst mit anzupacken. „Wir alle verzweifeln manchmal an den ganz großen Themen unserer Zeit: ob kriegerische Auseinandersetzungen, weltweite Krisen, steigende Inflation oder Rentenlücke”, so Christoph Kuckelkorn, scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dabei verliert man oft aus dem Blick, daß man selbst etwas tun kann. Vom wertschätzenden Umgang miteinander über Hilfsbereitschaft im Alltag bis zum Energiesparen und nachhaltigem Handeln ganz allgemein: Jeder von uns entscheidet mit, welchen Kurs wir steuern und wie das Morgen aussehen wird. Also: Arsch huh und anpacken!”

Der Aufruf, selbst aktiv zu werden, ist dabei auch ein klares Statement all jenen gegenüber, die es sich in ihrer Social-Media-Blase auf dem Sofa bequem gemacht haben und täglich mit platten Kommentaren zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Nur, wer sich mit anderen austauscht und gemeinsam nach Lösungen sucht, wird am Ende erfolgreich sein – das nennt man Demokratie”, so Christoph Kuckelkorn weiter. „Gerade in einer Zeit der weltweit stärker werdenden Autokraten ist es wichtig, zu spüren, daß man selbst etwas bewegen kann. Wir sind nicht ohnmächtig – weder in unserer kleinen Welt des Karnevals, noch in der Stadtgesellschaft, noch in der Gesellschaft insgesamt.”

Das Sessionsmotto soll jeden einzelnen ansprechen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen, daß es sehr vielfältig und bunt Niederschlag in den Aktivitäten der Jecken finden wird. Während der eine mit einer Veedelsgruppe vielleicht eine nachhaltige Wiederverwendung von Kostümen initiiert, kümmert sich der andere mit karnevalsinteressierten Schülern und Lehrern möglicherweise um eine Kölsch-AG, die mit dafür sorgt, daß Sprache und Liedgut in Köln auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Auch das Festkomitee selbst hinterfragt sich und seine Rolle: Das breit angelegte und wissenschaftlich begleitete Zukunftsprojekt „Alaaf 2040” soll Schwerpunkte der karnevalistischen Arbeit von morgen definieren.

„Das Motto ist kein naives ‚Alles wird gut‘. Im Gegenteil: Wenn nicht jeder mit anpackt, wird die Zukunft ganz sicher nicht rosarot”, so Christoph Kuckelkorn weiter. Wir sind jetzt schon darauf gespannt, welche kleineren und größeren Zukunftsprojekte die kölschen Jecken in den nächsten Monaten anstoßen werden – im Karneval oder in anderen Bereichen des Lebens.”

Quelle, Grafik und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.