Typisch Kölsch 1/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Neuer Tanzoffizier für die Bürgergarde „blau-gold“: Maximilian Frericks übernimmt zur Session 2027

Die Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln freut sich, ihren neuen Tanzoffizier vorstellen zu dürfen: Maximilian Frericks. Ab der Session „2027 wird er gemeinsam mit unserer Marie Sally (Jauch das Tanzpaar des Traditionskorps bilden und auf den Bühnen des Kölner Karneval repräsentieren, teilt Andrea Alper, Pressesprecher der Bürgergarde mit.

Maximilian Frericks, geboren am 25. Mai 1995, ist in Köln-Poll zu Hause und seit vielen Jahren fest im karnevalistischen Tanz verwurzelt. Seine tänzerische Laufbahn begann 2017 im Männerballett „Ährenjaade Porz vun 2008“, einer Gruppe, die von seinem Vater und Freunden gegründet wurde. In diese gewachsene Gemeinschaft ist er sprichwörtlich hineingeboren worden – und führt die dort gelebte Tradition bis heute mit großer Leidenschaft fort.

Seit 2022 tanzte Maximilian zudem bei der „Traditionstanzgruppe Hellige Knaächte un Mägde e.V.“, wo er sein tänzerisches Können kontinuierlich ausbauen konnte. Hier vertiefte er wichtige Grundlagen, die ihn nun bestens auf seine neue Aufgabe als Tanzoffizier vorbereiten

Auch beruflich bringt Maximilian beste Voraussetzungen mit: Als ausgebildeter Dachdeckermeister ist er heute als technischer Projektmanager sowie in der Bauleitung in der Immobilienwirtschaft tätig. Verantwortungsbewußtsein, Organisationstalent und Teamfähigkeit prägen seinen Arbeitsalltag – Eigenschaften, die auch im Korpsleben von unschätzbarem Wert sind.

Mit großem Respekt vor der Tradition der Bürgergarde „blau-gold“ und spürbarer Begeisterung für den Kölner Karneval tritt Maximilian Frericks seine neue Rolle an. Mit seiner offenen, herzlichen Art und seiner mitreißenden Freude am Tanz paßt er hervorragend in die Reihen unseres Traditionskorps.

Die Bürgergarde „blau-gold“ blickt voller Vorfreude auf die kommende Session und ist überzeugt: Mit Maximilian Frericks als neuem Tanzoffizier und Marie Sally Jauch an seiner Seite wird das Tanzpaar das Publikum begeistern und die Werte unseres Korps würdig vertreten.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto): Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln
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Festkomitee: Jetzt bewerben: Castings für das Kölner Kinderdreigestirn 2027 startet

Ab sofort sucht der Kölner Karneval seine jecken Nachwuchsregenten für die Session 2027: Die Bewerbungsphase für das Kölner Kinderdreigestirn hat begonnen. Das Festkomitee Kölner Karneval ruft alle Kinder, die derzeit das zweite oder dritte Schuljahr besuchen und Spaß am Fastelovend haben, zur Bewerbung auf.

Ob als Prinz, Bauer oder Jungfrau – gesucht werden junge Jecke mit Herz, Begeisterung und Freude am kölschen Brauchtum. Das Kinderdreigestirn repräsentiert die jüngsten Karnevalistinnen und Karnevalisten der Stadt und erlebt eine unvergessliche Zeit voller spannender Auftritte, Gemeinschaft und echter Karnevalstradition.

Der Einsendeschluß für Bewerbungen ist am Ostersonntag. Die Bewerbungen können frei und kreativ gestaltet werden – ob als Brief, Collage, Video, gemaltes Bild oder in anderer Form. Wichtig ist, dasß die Persönlichkeit und die Freude am Karneval spürbar werden.

Bewerbungen sind zu richten an:
Festkomitee Kölner Karneval
zu Händen Christine Flock
Maarweg 134-136, 50825 Köln
oder per eMail an: christine.flock@koelnerkarneval.de

Die FK-Vizepräsidentin Christine Flock betont die besondere Bedeutung des Nachwuchses für den Fastelovend: „Kinder sind die Zukunft unseres Karnevals. Im Kinderdreigestirn erleben sie nicht nur eine ganz besondere und prägende Zeit, sondern werden selbst zu Botschaftern unserer Tradition. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut, Freude und Verantwortungsbewußtsein die Pänz diese Aufgabe erfüllen. Diese Erfahrung bleibt fürs Leben.“

Die Session 2027 steht unter dem Motto „Morje es, wat do drus mähs“. Gerade dieses Leitmotiv paßt perfekt zum Kinderdreigestirn: Die Zukunft des Karnevals liegt in den Händen der nächsten Generation. Gemeinsam mit den Erwachsenen gestalten die Kinder schon heute das „Morje“ des Fastelovends.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./ Costa Belibasakis

 




Karnevalistischer Austausch fördert kulturelle Zusammenarbeit: Kölner Karneval intensiviert Partnerschaft für Rio de Janeiro

Das Finale der Sambaschulen im Sambódromo in der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag

Köln und Rio de Janeiro erfüllen die seit 2011 bestehende Städtepartnerschaft mit zusätzlichem Leben: Die Spitzenvertreter des Karnevals beider Städte tauschen sich seit einigen Monaten intensiv aus und vereinbarten bereits im September in Köln eine engere Kooperation. Nun erfolgte der Gegenbesuch von Vertretern des Festkomitee-Vorstandes im Rahmen einer Reise von Kölner Karnevalisten in die brasilianische Karnevalshochburg. Denn während in Köln der Aschermittwoch das Ende der Fastelovendssession bedeutet, strebte der Karneval in Rio erst an diesem Wochenende seinem Höhepunkt zu: dem Finale des Wettbewerbs der Sambaschulen. Gekrönt wurde der Besuch der kölschen Delegation rund um den scheidenden Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn durch die offizielle Anerkennung der karnevalistischen Partnerschaft durch die brasilianische Staatsministerin für Kultur, Margareth Menezes.

„Das ist eine tolle Wertschätzung der brasilianischen Regierung für das Kulturgut Karneval”, so Christoph Kuckelkorn. „Noch wichtiger war aber der intensive Austausch mit unseren brasilianischen Kollegen der LIESA. Sie haben uns mit unglaublicher Professionalität und zugleich überschäumender Herzlichkeit empfangen und uns hinter die Kulissen der hiesigen Karnevalsorganisation blicken lassen.” Die LIESA ist die Unabhängige Liga der Sambaschule von Rio de Janeiro und damit als Dachverband vergleichbar mit dem Festkomitee Kölner Karneval. „Die bunten Kostüme und die Musik sind in Köln wie in Rio nur das, was der Zuschauer sieht. Aber dahinter steht monatelange Vorbereitung – von der Finanzierung des Spektakels über logistische Themen bis hin zu Sicherheitsfragen. Genau hier ist der Austausch hilfreich, weil wir bei aller Unterschiedlichkeit der Feste viele gemeinsame Themen haben“, erklärte Milton Cunha (brasilianische Karnevalsikone und Kommentator der Show im Sambódromo).

Von den ähnlichen Themen wie etwa der Nachwuchsarbeit konnten sich die Kölner bei Besuchen der Parade der Kinder- und Jugend-Sambaschulen und bei einer Tanzgruppe aus einer Favela in Rio überzeugen. „Die integrative Kraft des Karnevals über alle sozialen Grenzen und Altersgruppen hinweg war dort mit Händen greifbar”, so Christoph Kuckelkorn. „Ähnlich wie in Köln sorgen Musik und Tanz dafür, daß schon die Jüngsten Lust auf Karneval bekommen und ihn im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße mitfeiern können. Lokale Sambaschulen, aber auch über 400 sogenannten ‚Blocos‘ – sozusagen Straßenumzügen im Veedel – machen den Karneval zum Gemeinschaftserlebnis und schenken den Menschen eine Auszeit vom Alltag.”

Ziel der künftig noch intensivieren Zusammenarbeit der Karnevalsmetropolen ist neben dem Erfahrungsaustausch auf den verschiedensten organisatorischen Ebenen vor allem die Begegnung von Menschen, die den Karneval lieben und leben – übrigens hier wie dort weitgehend im Ehrenamt. „Dafür haben wir einige Ansätze mitgenommen. Die Verantwortlichen von LIESA und Festkomitee wollen die Partnerschaft jedenfalls in Zukunft auf ganz praktischer und organisatorischer Ebene auf ein neues Level bringen – so wächst nicht nur das Wissen über eine andere Kultur, so wächst auch gegenseitiger Respekt über Länder und Kontinente hinweg.”

Das Festkomitee Kölner Karneval setzt sich schon seit Jahren für einen länderübergreifenden Austausch mit unterschiedlichen Karnevalshochburgen ein. Beispiele dafür sind Besuche in Venedig im Jubiläumsjahr 2023 oder in der Session 2025 in Belgien. Auch deutschlandweit wird inzwischen eng zusammengearbeitet, nicht nur mit den rheinischen Karnevalshochburgen, sondern auch mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 / Costa Belibasakis

 




De Kölsche Madämcher: „Nubbeline Charika-Hildegard“ ging auf dem Alter Markt in Flammen auf

Am Dienstagabend (17. Februar 2026) nahmen De Kölsche Madämcher gemeinsam mit zahlreichen Jecken feierlich Abschied von ihrer „Nubbeline Charika-Hildegard“. Mit der traditionellen Nubbelinnenverbrennung setzte die Gesellschaft einen emotionalen und zugleich stimmungsvollen Schlusspunkt unter eine ganz besondere Jubiläumssession.

Bevor sich der Trauerzug mit den Spillmannsfründe „Bellejecke“ e.V. durch die Altstadt in Richtung Alter Markt aufmachte, wurde im Peters Brauhaus noch einmal ausgelassen gefeiert – ganz im kölschen Sinne zwischen Wehmut und Frohsinn. Für die paßende musikalische Begleitung sorgte „DJ Bert“, der seit 20 Jahren im Peters Brauhaus auflegt und die Trauergemeinde mit kölschen Tön und jecken Klassikern auf Temperatur hielt.

Im Beichtstuhl nahm dieses Jahr die 2. Vorsitzende Birgit Rode Platz und hörte sich geduldig die Sünden der beichtenden Jecken an. Jede Verfehlung wurde akribisch auf einem Ablassbrief notiert, der anschließend feierlich versiegelt wurde. So erhielt jede Sünderin und jeder Sünder die Möglichkeit, den persönlichen Ablaßbrief später ins Feuer der „Nubbeline“ zu werfen – und damit symbolisch sündenfrei aus dem Karneval zu gehen.

Im Brauhaus wurde schließlich eine bewegende Trauerrede gehalten, bevor sich der Fackelzug musikalisch begleitet auf den Weg durch die Altstadt machte. Am Alter Markt angekommen, wurde „Nubbeline Chakira-Hildegard“ unter den Augen zahlreicher Jecken mit würdevollen Worten von der 1. Vorsitzenden Sarah Huppertz den Flammen übergeben.

Mit der Verbrennung endete für De Kölsche Madämcher ihre Jubiläumssession – eine Session, die mit zahlreichen Höhepunkten gespickt war. Ein ganz besonderer Moment im Rahmen des 15jährigen Bestehens war die Teilnahme am Rosenmontagszug durch die Kölner Innenstadt, bei dem die Gesellschaft als Teil des närrischen Lindwurms mitfuhr und das jecke Publikum begeisterte.

Auch 2027 dürfen sich Mitglieder und Freunde auf zahlreiche besondere Aktionen und Veranstaltungen freuen, mit denen das Jubiläum gebührend gefeiert wird.

Quelle und Foto/s: De Kölsche Madämcher e.V.

 




Altstädter Köln finden neuen Tanzoffizier noch in der laufenden Session

Niklas Molitor kommt von der „Luftflotte“ und steht ab Aschermittwoch an der Seite von Marie Kathi Kierig auf der Bühne

Die Altstädter Köln 1922 e.V. haben noch während der laufenden Session ihren neuen Tanzoffizier gefunden. Mit Niklas Molitor gewinnt das Traditionskorps einen erfahrenen Tänzer des Kölner Karnevals, der sich im Probetraining klar durchgesetzt hat und künftig gemeinsam mit Marie Kathi Kierig die grün-roten Farben der Altstädter auf den Bühnen in und um Köln repräsentieren wird.

V.l.n.r.: Kommandant Michael Klaas, Niklas Molitor, Kathi Kierig sowie Präsident Dr. Björn Braun

Niklas Molitor wechselt von der „Luftflotte“ zu den Altstädtern. Seine tänzerische Laufbahn begann bereits im Alter von sieben Jahren bei der Tanzgarde Schiff Ahoi Vernich e.V. in Weilerswist. Dort war er über 20 Jahre aktiv, davon zehn Jahre als Teil eines Tanzpaares sowohl in der Garde als auch im Paartanz. Nach zwei intensiven Sessionen bei der „Luftflotte“ erfüllt sich für ihn nun ein lang gehegter Traum, als Tanzoffizier eines Traditionskorps im Kölner Karneval auf der Bühne zu stehen.

„Niklas hat im Probetraining nicht nur tänzerisch überzeugt, sondern auch durch Technik, Ausdauer und Ausstrahlung. Er paßt menschlich wie tänzerisch hervorragend zu den Altstädtern“, sagt Kommandant Michael Klaas, genannt Piccolo. „Wir freuen uns sehr, daß wir diese wichtige Position noch in der laufenden Session so stark besetzen konnten.“

Mit großem Respekt und Dankbarkeit blicken die Altstädter zugleich auf den Einsatz von Jens Käbbe. Er war kurzfristig erneut als Tanzoffizier eingesprungen, obwohl er nach der Session 2025 seine aktive Laufbahn eigentlich beendet hatte. Als die Altstädter seine Unterstützung benötigten, zögerte er nicht und stand sofort wieder auf der Bühne. Mit seiner Erfahrung und Präsenz trug er entscheidend dazu bei, daß Kathi in ihrer ersten Session als Marie der Altstädter einen sicheren und verlässlichen Partner an ihrer Seite hatte.

„Jens hat einmal mehr bewiesen, was ihn auszeichnet: absolute Professionalität, große Bühnenstärke und ein enormes Herz für das Korps“, betont Präsident Dr. Björn Braun. „Er war für Kathi ein sicherer Hafen und hat mit seiner Leistung erneut Maßstäbe gesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“

Kathis erste Session als Marie der Altstädter war geprägt von großer Bühnenpräsenz und beeindruckender tänzerischer Qualität. Mit viel Herzblut, spürbarer Freude und stets einem Lächeln im Gesicht, begeisterte sie das Publikum bei unseren Auftritten. Mit Niklas Molitor an ihrer Seite soll dieser erfolgreiche Weg nun konsequent fortgesetzt werden.

Quelle (Text): Altstädter Köln 1922 e.V.; (Foto/s): Altstädter Köln 1922 e.V. / Sandra Schild




Bundespolizeidirketion Sankt Augustin: BPOL NRW: Bundespolizei zieht positive Bilanz zum Rosenmontag 2026

Anläßlich des gestrigen Rosenmontagsumzugs war die Bundespolizeiinspektion Köln mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die sichere An- und Abreise der Jecken im Zuständigkeitsbereich zu gewährleisten.

Bereits in den Morgenstunden verzeichnete die Bundespolizei ein hohes Personenaufkommen. Der Zustrom verlief überwiegend störungsfrei. Im weiteren Tagesverlauf blieb das Einsatzgeschehen, im Vergleich zu Weiberfastnacht, insgesamt ruhiger.

Gegen 17:00 Uhr führte eine Gewitterwarnung zu einem deutlich erhöhten Abreiseaufkommen. Insbesondere im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs kam es zeitweise zu einer hohen Auslastung. Um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten und die Personenströme zu steuern, musste der Zugang zur A-Passage auf der Domseite vorübergehend gesperrt werden. Diese Maßnahme zeigten Wirkung, so daß die Situation kontrolliert und geordnet bewältigt werden konnte.

Durch hohe Präsenz, frühzeitige Lagebewertung und enge Abstimmung mit den Sicherheitspartnern verlief der Rosenmontag aus Sicht der Bundespolizei insgesamt friedlich und geordnet.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / Bundespolizeiinspektion Köln




Stadt Köln: Zwischenbilanz Rosenmontag 2026

Zahlreiche Mitarbeiter waren für die Feiernden im Einsatz

Pünktlich zum Start des Kölner Rosenmontagszuges um 10:00 Uhr riß der Himmel zumindest kurzzeitig über der Innenstadt auf und die Sonne zeigte sich. Auch wenn es im Lauf des Tages immer wieder in Strömen goß, hielt das die Jecken in Köln nicht vom Feiern ab. Zehntausende strömten in die Stadt, bejubelten den Zug, sammelten Strüßjer und Kamelle.

Anbei eine Zwischenbilanz:
Im Koordinierungsstab im Stadthaus Deutz arbeiten seit acht Uhr unter Leitung des Ordnungsamtes der Stadt Köln Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des Festkomitees (Veranstalter des Rosenmontagszugs) und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung vor Ort.

Einsätze des Ordnungsamtes
Rund 250 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind über den Tag verteilt im Einsatz in der Stadt, um für einen sicheren Rosenmontagszug zu sorgen. Unterstützt werden sie von 561 Mitarbeitenden privater Sicherheitsdienste, die sich vor allem um die Sperren entlang des Zugwegs und die Einhaltung des Glasverbotes kümmern.

Jugendschutz
Im Rahmen des Jugendschutzes wurden vom Ordnungsamt bis 13:30 Uhr 250 Jugendliche erwischt, die unerlaubt Alkohol bei sich hatten und diesen dann abgeben mussten. 159 Jugendliche mußten sich von Tabak beziehungsweise E-Zigaretten trennen. Vier hilflosen Personen wurde geholfen, zehn Wildpinkler müssen mit einem Bußgeld bis zu € 200,00 rechnen.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, dass bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muss. Am Rosenmontag wurden bis circa 15:00 Uhr 23 Betriebe kontrolliert, dabei wurden neun Verstöße festgestellt. Einem Betrieb wurde die Schließung für den Wiederholungsfall angedroht.

Verkehrsdienst
Damit der Rosenmontagszug störungsfrei ziehen konnte, begann für 39 Mitarbeiter des Verkehrsdienstes die Schicht am heutigen Rosenmontag bereits kurz nach Mitternacht. Leider haben auch in diesem Jahr nicht alle Fahrzeughalter die Karnevalsbeschilderung beachtet. Wann immer ein Auto im Weg stand, versuchten die Mitarbeiter, den/die Halter/Halterin zu erreichen, um das Fahrzeug umzusetzen. Dies gelang in sechs Fällen, 28 Halter waren zwar in Köln gemeldet, konnten aber nicht erreicht werden. Alle anderen waren zu weit von ihren Autos entfernt, um eingreifen zu können. Insgesamt mussten 56 Fahrzeuge abgeschleppt werden, 88 Halter kamen mit Verwarnungen davon.

In Worringen kümmerten sich sechs Mitarbeiter um einen autofreien Zugweg. 57 Verwarnungen wurden ausgesprochen, 31 Pkw sichergestellt.

Feuerwehr und Rettungsdienste
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und die Kräfte von Deutschem Roten Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfall Hilfe und der Firma Falck ist der Rosenmontag bislang ein ruhiger Arbeitstag. An den Unfallhilfsstellen im Bereich des Zugweges, am Kwatier Latäng und dem Notfallversorgungszentrum am Perlengraben wurden bis 14:30 Uhr 49 Hilfeleistungen durchgeführt, drei Patienten davon waren unter 18 Jahren alt. Aufgrund des Krankheitsbildes mußten drei Patienten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Auch der allgemeine Einsatzdienst der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Köln ist mit 187 Rettungsdiensteinsätzen und 28 Feuerwehreinsätzen unterhalb der Einsatzzahlen gegenüber einem normalen Wochentag. Bis zum frühen Nachmittag gab es erfreulicherweise noch keine Meldungen über Übergriffe an den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften.

Streetwork
Auch das Jugendamt war unterwegs. Die Streetworkern haben die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen angesprochen und mit dem Angebot von kostenfreiem Wasser, Schokoriegeln und Taschentüchern Kontakt hergestellt. Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. Von 12:00 bis 15:00 Uhr hatten die Streetwork in der Altstadt 45 Kontakte zur Zielgruppe (14-27 Jahren), davon 30 männlich und 15 weiblich. Im Zülpicher Viertel gab es insgesamt 170 Kontakte zur Zielgruppe, davon 93 männlich und 77 weiblich. Weil die Lage insgesamt sehr ruhig ist, wird das gesamte Team ab sofort im Zülpicher Viertel arbeiten und nur bei Bedarf in die Altstadt wechseln.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Festkomitee veröffentlicht Sessionsmotto 2027: Morje es, wat do drus mähs!

Zugleiter Marc Michelske enthüllt das Sessionsmotto 2027. Bild kann kostenfrei verwendet werden

Kaum ist der letzte Wagen des Rosenmontagszuges gestartet, wird traditionell auch schon das Motto der Session 2027 bekannt gegeben: „Morje es, wat do drus mähs!“ Damit rückt das Festkomitee Kölner Karneval das Thema Zukunft in all seinen Facetten in den Blickpunkt der Kölner Jecken. Zugleich ist es eine Aufforderung, nicht nur zu meckern und zu klagen, sondern selbst mit anzupacken. „Wir alle verzweifeln manchmal an den ganz großen Themen unserer Zeit: ob kriegerische Auseinandersetzungen, weltweite Krisen, steigende Inflation oder Rentenlücke”, so Christoph Kuckelkorn, scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dabei verliert man oft aus dem Blick, daß man selbst etwas tun kann. Vom wertschätzenden Umgang miteinander über Hilfsbereitschaft im Alltag bis zum Energiesparen und nachhaltigem Handeln ganz allgemein: Jeder von uns entscheidet mit, welchen Kurs wir steuern und wie das Morgen aussehen wird. Also: Arsch huh und anpacken!”

Der Aufruf, selbst aktiv zu werden, ist dabei auch ein klares Statement all jenen gegenüber, die es sich in ihrer Social-Media-Blase auf dem Sofa bequem gemacht haben und täglich mit platten Kommentaren zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Nur, wer sich mit anderen austauscht und gemeinsam nach Lösungen sucht, wird am Ende erfolgreich sein – das nennt man Demokratie”, so Christoph Kuckelkorn weiter. „Gerade in einer Zeit der weltweit stärker werdenden Autokraten ist es wichtig, zu spüren, daß man selbst etwas bewegen kann. Wir sind nicht ohnmächtig – weder in unserer kleinen Welt des Karnevals, noch in der Stadtgesellschaft, noch in der Gesellschaft insgesamt.”

Das Sessionsmotto soll jeden einzelnen ansprechen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen, daß es sehr vielfältig und bunt Niederschlag in den Aktivitäten der Jecken finden wird. Während der eine mit einer Veedelsgruppe vielleicht eine nachhaltige Wiederverwendung von Kostümen initiiert, kümmert sich der andere mit karnevalsinteressierten Schülern und Lehrern möglicherweise um eine Kölsch-AG, die mit dafür sorgt, daß Sprache und Liedgut in Köln auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Auch das Festkomitee selbst hinterfragt sich und seine Rolle: Das breit angelegte und wissenschaftlich begleitete Zukunftsprojekt „Alaaf 2040” soll Schwerpunkte der karnevalistischen Arbeit von morgen definieren.

„Das Motto ist kein naives ‚Alles wird gut‘. Im Gegenteil: Wenn nicht jeder mit anpackt, wird die Zukunft ganz sicher nicht rosarot”, so Christoph Kuckelkorn weiter. Wir sind jetzt schon darauf gespannt, welche kleineren und größeren Zukunftsprojekte die kölschen Jecken in den nächsten Monaten anstoßen werden – im Karneval oder in anderen Bereichen des Lebens.”

Quelle, Grafik und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Ein unvergeßlicher Abend – Große Kostümsitzung KKG Blomekörfge 1867 e.V.

Gestern (13. Februar 2026) feierte die KKG Blomekörfge im ausverkauften Ostermannsaal des Satorys ihre Große Kostümsitzung.Pünktlich um 19: Uhr zog der bunt geschmückte Elferrat der Gesellschaft in den Saal ein und wurde voller Vorfreude von den Gästen empfangen. Die Sitzung eröffnete die 1. Damengarde Coeln gemeinsam mit ihrem Tanzpaar.

Gleich zu Beginn platzierte die Gesellschaft ein ganz persönliches Highlight. Der Vorstand ernannte Marcus Sartory zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Die Familie Sartory war vor 33 Jahren maßgeblich daran beteiligt, daß die KKG Blomekörfge den Einzug ins Hause Sartory erhalten hatte. Vom ersten Moment an bestand ein freundschaftliches und vertrautes Verhältnis zwischen der Familie Sartory und der Gesellschaft, was durch die Würdigung als Ehrenmitglied ganz besonders zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Sitzungsleiterin Carina Eich-Autermann führte wie gewohnt mit viel Charm durch das abwechslungsreiche Programm und begrüßte als erste Band „Eldorado“, die den Jecken im Saal ordentlich einheizten. Ein großes Lob der Jungs ging an die außergewöhnliche Stimmung im Saal und damit an unsere Gäste.

Die Begeisterung blieb auf hohem Niveau, als im Anschluß die Tanzgruppe „Agrippina Colonia“ mit atemberaubender Akrobatik zu stimmungsvoller Musikauswahl ihr Können zum Besten gaben.

Martin Schopps – einer der gefragtesten Redner im Kölner Karneval und diese Session Träger des närrischen Oskars – beanspruchte mit kölschem Humor die Lachmuskeln im gesamten Saal. Er feiert diese Session sein 25jährirges Bühnenjubiläum.

Im Anschluß begrüßten die Mitglieder und Gäste das Kölner Dreigestirn. Die KKG Blomekörfge unterstützt auch in diesem Jahr das großartige Engagement der drei für den gemeinnützigen Verein „Caya e.V. Köln“ mit einer Spende. Der Vorstand hatte sich zusätzlich eine besondere Überraschung für das Spendenprojekt des Kölner Dreigestirns einfallen lassen, sich im Vorfeld mit Vertretern der Caya e.V. in Verbindung gesetzt und wird im Frühjahr den Vorplatz vor den in Mülheim befindlichen Behandlungsstätten bepflanzen und hofft so den Patienten zusätzlich eine kleine Freude bereiten zu können und das Engagement somit des Vereins zusätzlich ein bißchen sichtbarer machen zu können. Symbolisch wurden den dreien Pflanzen übergeben, die, bei guter Pflege, die ersten Pflanzen auf dem verschönerten Vorplatz sein könnten.

Nach der Pause eröffneten „“De Plaggeköpp“ die zweite Halbzeit. „Der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger begeisterte das Publikum mit seinem atemberaubenden Moonwalk und seiner herausragenden Wortgewandtheit. Als weiteres Highlight begrüßten die feierfreudigen Karnevalisten das Tanzcorps „Kölsche Harlequins“ und ließen sich erneut durch akrobatische Hochleistung verzaubern. In den Endspurt der Sitzung ging es mit der Band „Scharmöör“, die auf der Blomekörfge-Bühne keine Unbekannten sind und die Mitglieder und Gäste zum Feiern, Schunkeln und Mitsingen animierten. Das gelungene Finale des Abends bestritten die „Domstürmer“, die in dieser Session ihr 20jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Die Gesellschaft bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Gästen, die diesen Abend mal wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.

Quelle und Foto/s: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




Stadt Köln: Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht 2026

Koordinierungsstab tagte im Stadthaus in Deutz

Auch strömender Regen hat die Jecken nicht davon abgehalten, die Eröffnung des Straßenkarnevals ausgiebig zu feiern. Viele flüchteten schon früh in die Kneipen, so daß die Hotspots im Zülpicher Viertel und in der Altstadt weniger voll waren als bei gutem Wetter. Wie sich bereits am 11. im 11. abgezeichnet hatte, wurde auch gestern im Bereich des Chlodwigplatzes ausgiebig gefeiert. Die Stadt hatte dort deutlich mehr Toiletten und Müllbehälter aufgestellt, die gut angenommen wurden. Auch waren mehr Sicherheitskräfte vor Ort. Nachdem Personen durchs Gleisbett gelaufen waren, wurden dies durch Absperrbaken verhindert. Der KVB-Betrieb konnte den gesamten Tag über aufrecht erhalten bleiben.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war bereits weit vor Sonnenaufgang im Dienst. Über den Tag und die Nacht verteilt waren rund 400 Mitarbeiter auf Kölner Straßen und Plätzen sowie im Koordinierungsstab im Einsatz. 950 Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens überwachten die Eingänge ins Zülpicher Viertel und die Zugänge zur Ausweichfläche auf der Uniwiese sowie die Einhaltung des Glasverbots an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel.

Im Koordinierungsstab arbeiteten seit 8:00 Uhr bis in den späten Abend unter Leitung des Ordnungsamtes Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des beauftragten Sicherheitsunternehmens sowie ein Vertreter der Altstädter, die das Programm auf dem Alter Markt organisieren. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung.

Es folgt die Gesamtbilanz für Weiberfastnacht, 12. Februar 2026.

Einsätze des Ordnungsamtes
Das Ordnungsamt kontrollierte die Eingänge ins Zülpicher Viertel, die Einhaltung des Glasverbots und legte einen besonderen Fokus auf die Situation in Gaststätten und Jugendschutzkontrollen. Darüber hinaus überprüften die Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Dokumente des gesamten Sicherheitspersonals. Dies waren 1.050 Personen – 75 wurden aus verschiedenen Gründen abgelehnt, zum Beispiel, weil Dokumente nicht vorhanden oder unvollständig waren.

Im Rahmen der Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde an zahlreichen Kontrollstellen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Dies funktionierte auch an den Kontrollstellen im Inneren Grüngürtel ohne Probleme und trägt dazu bei, daß Menschen, Tiere und Natur besser geschützt werden. Im Zülpicher Viertel sprach der Ordnungsdienst 103 Personen wegen des Glasverbots an, in der Altstadt war dies in keinem einzigen Fall nötig.

In der Altstadt wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und dem Veranstalter (KG Altstädter) erneut das bereits praktizierte Pfandsystem für Mehrwegbecher eingesetzt. Für die Südstadt wurde um den Severinskirchplatz und Chlodwigplatz wieder eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet und gut angenommen.

In der Altstadt wurden bei 34 Jugendlichen alkoholische Getränke sichergestellt. Im Zülpicher Viertel wurden 751 Jugendliche mit Alkohol erwischt. Alle gaben die Waren an Ort und Stelle ab. Von Tabak und E-Zigaretten mussten sich im Zülpicher Viertel 579 Jugendliche trennen, in der Altstadt 27.

Ab dem frühen Morgen waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Rahmen des Sondereinsatzes Karneval unterwegs. Leider hatten einige Autobesitzer die Sonderbeschilderung ignoriert und ihre Autos nicht pünktlich weggesetzt. Im Kwartier Latäng mußten zehn Fahrzeuge abgeschleppt werden. 33 Verwarnungen wurden erteilt. In den übrigen Bereichen der Innenstadt wurden 46 Fahrzeuge abgeschleppt und 62 Knöllchen ausgestellt. An den Vortagen wurden die für Weiberfastnacht benötigten Bereiche durch das Ordnungsamt kontrolliert und insgesamt 57 Fahrzeuge abgeschleppt und 177 Knöllchen ausgestellt. Wie immer hatten sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor dem Abschleppen bemüht, die Halter ausfindig zu machen und zu informieren. Das gelang nicht immer. Unabhängig vom Sondereinsatz Karneval wurden 21 Fahrzeuge sichergestellt und 1.559 Pkw verwarnt.

Obwohl in den Hotspots von der Stadt Köln rund 1.000 mobile Toiletten (670 davon allein im Kwartier Latäng) aufgestellt worden waren, wurden 33 Wildpinkler erwischt. Sie alle erwartet ein Bußgeld in Höhe von bis zu € 200,00.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, daß bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muß. Insgesamt wurden unmittelbar im Vorfeld 95 Kioske kontrolliert, in 67 Fällen wurden Verstöße festgestellt. An Weiberfastnacht wurden bis zum Abend 15 Betriebe überprüft und 39 Verstöße festgestellt. In allen Fällen wurde unerlaubt Alkohol und / oder Tabak und Vapes an Jugendliche verkauft. Dies macht an Weiberfastnacht eine Quote von 100 Prozent. Die Kioskbetreiber erwarten nun empfindliche Strafen. Die Kontrollen werden auch an den nächsten Karnevalstagen fortgeführt. In drei Betrieben wurden zum wiederholten Mal Verstöße festgestellt – ihnen wurde die Schließung angedroht, falls noch einmal gegen den Jugendschutz verstoßen wird.

Streetwork
Zum Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals waren die Streetworker des Jugendamtes von 10:00 bis 20:00 Uhr im Einsatz – als niederschwelliges Angebot für Jugendliche, die Rat und Hilfe suchen. Sowohl in der Altstadt als auch im Zülpicher Viertel ging es zunächst gemäßigt zu. Vor allem im gesamten Zülpicher Viertel war deutlich weniger Andrang. Dennoch gab es genug feiernde Jugendliche und junge Erwachsene, die das Angebot von Streetwork dankend in Anspruch nahmen. Die Auslastung des Zülpicher Viertels hat sich im Tagesverlauf erhöht, so daß vier Streetworker aus der Altstadt ins Zülpicher Viertel abgezogen wurden. Die Streetworker sprachen die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen an und verteilten kostenlos Wasser, Taschentücher und kleine Snacks an Feiernde, um „Abstürze“ zu vermeiden.

Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. In der Altstadt hatten die Streetworker Kontakt zu 844 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, im Kwartier Latäng mit 3.142 deutlich mehr. Sie waren somit Ansprechpartnern für Kinder / Jugendliche / junge Erwachsene, die offensichtlich zu viel Alkohol oder sonstige Substanzen konsumiert hatten. Stark alkoholisierte oder verletzte Jugendliche wurden zu den jeweiligen Unfallhilfestellen der Rettungsdienste begleitet oder Sanitätern direkt an den Standort gerufen. Bei Bedarf wurden in einigen Fällen Folgetermine für eine weitere Beratung mit den Jugendlichen vereinbart. Weitere Hilfebedarfe, die vom Team Streetwork bearbeitet wurden, waren beispielsweise karnevalsbedingte Partnerschaftsprobleme oder Orientierungshilfe für ortsfremde Jugendliche.

Nachgehender Jugendschutz
Insgesamt hat das Jugendamt 25 Minderjährige im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in Obhut genommen. Sie wurden – je nach Zustand – im Notfallversorgungszentrum (NVZ) oder in der Grundschule Lochnerstraße betreut. Alle betroffenen Jugendlichen konnten im Laufe des Einsatzes wohlbehalten an ihre Eltern oder Personensorgeberechtigten übergeben werden.

Das Ziel der eingerichteten Anlaufstellen war es, den Jugendlichen in einer körperlichen oder psychischen Ausnahmesituation einen geschützten Raum zu bieten und die notwendige Erstversorgung zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt, der Feuerwehr Köln, den Ordnungs- und den Rettungskräften vor Ort ermöglichte eine reibungslose Abwicklung und eine schnelle Einbindung der Erziehungsberechtigten.

Das Jugendamt appelliert weiterhin an Eltern und Jugendliche, auch an den kommenden Karnevalstagen verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen und aufeinander achtzugeben.

Gaststätten-Kontrollen
Ein besonderes Augenmerk der Mitarbeiter des Ordnungsamtes lag auf der Einhaltung des Brandschutzes und der Rettungswege in den Kneipen. Bis zum Abend kontrollierten die Ordnungshüter 19 Betriebe im Zülpicher Viertel und in der Altstadt. In einem Fall bestand die Deko aus brennbarem Material. Sie wurde sofort entfernt. In anderen Fällen waren Rettungswege zu schmal oder zugestellt, in einem Fall blockierte eine Theke vor der Tür den Ausgang. Sie wurde zur Seite geräumt. Einem Betrieb wurde der Betrieb untersagt, weil keine Konzession vorlag. Im Zülpicher Viertel wurden elf Betriebe angesprochen, weil die Musik zu laut war, außerdem 30 Personen wegen der Benutzung unerlaubter Musikboxen. 217 Dosen Snus, 143 Vapes, 35 Packungen Zigaretten und 30 Dosen Salitos wurden sichergestellt.

Hilflose Personen
Das Ordnungsamt kümmerte sich um 79 hilflose Personen, die meisten hatten zu viel Alkohol konsumiert. Ein Hund der Rasse „Shorkie“ wurde sichergestellt, weil ihm die Besitzerin Wodka zu trinken gab.

Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
Mit insgesamt 860 haupt- und ehrenamtlichen Kräften (Freiwillige Feuerwehr und Hilfsdienste wie Malteser, Johanniter, DRK und andere) waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln stadtweit im Einsatz. An den Unfallhilfestellen (Altstadt, Rheinufer, Kwartier Latäng) wurden insgesamt 197 Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsums, bei acht Personen infolge von Schlägereien, betreut, davon 34 Minderjährige. 57 Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Im Notfallversorgungszentrum im Perlengraben, das mit auch mit einem intensivmedizinischen Platz ausgestattet ist, wurden insgesamt 71 Personen medizinisch versorgt, darunter 18 Minderjährige wegen überhöhten Alkoholkonsums.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Vorläufige Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht

Koordinierungsstab tagt im Stadthaus in Deutz

Trotz strömenden Regens haben die Jecken am 12. Februar 2026 um 11:11 Uhr das Zepter übernommen und den Straßenkarneval eröffnet. Wem es zu kalt und zu naß wurde, den zog es schnell in die Kneipen. Davor bildeten sich lange Schlangen.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war bereits weit vor Sonnenaufgang im Dienst. Über den Tag und die Nacht verteilt sind rund 400 Mitarbeiter auf Kölner Straßen und Plätzen sowie im Koordinierungsstab im Einsatz. 950 Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens überwachten die Eingänge ins Zülpicher Viertel und die Zugänge zur Ausweichfläche auf der Uniwiese sowie die Einhaltung des Glasverbots an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel.

Im Koordinierungsstab arbeiten seit 8:00 Uhr und noch bis in den späten Abend unter Leitung des Ordnungsamtes Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des beauftragten Sicherheitsunternehmens sowie ein Vertreter der Altstädter, die das Programm auf dem Alter Markt organisieren. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung.

Hier eine erste Bilanz (Stand: 15:00 Uhr).

Einsätze des Ordnungsamtes
Das Ordnungsamt kontrollierte die Eingänge ins Zülpicher Viertel, die Einhaltung des Glasverbots und legte einen besonderen Fokus auf die Situation in Gaststätten und Jugendschutzkontrollen.

Im Rahmen der Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde an zahlreichen Kontrollstellen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Dies funktionierte auch an den neuen Kontrollstellen im Inneren Grüngürtel ohne Probleme und trägt dazu bei, dass Menschen, Tiere und Natur besser geschützt werden. Im Zülpicher Viertel sprach der Ordnungsdienst 89 Personen wegen des Glasverbots an.

In der Altstadt wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und dem Veranstalter (KG Altstädter) erneut das bereits praktizierte Pfandsystem für Mehrwegbecher eingesetzt. Für die Südstadt wurde um den Severinskirchplatz und Chlodwigplatz wieder eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet.

In der Altstadt wurden bei 28 Jugendlichen alkoholische Getränke und / oder Tabak sichergestellt. Im Zülpicher Viertel wurden 410 Jugendliche mit Alkohol und / oder Tabak erwischt. Alle gaben die Waren an Ort und Stelle ab.

Ab dem frühen Morgen waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs. Leider hatten einige Autobesitzer die Sonderbeschilderung ignoriert und ihre Autos nicht pünktlich weggesetzt. Im Kwartier Latäng mussten zehn Fahrzeuge abgeschleppt werden. 33 Verwarnungen wurden erteilt. In den übrigen Bereichen der Innenstadt wurden 46 Fahrzeuge abgeschleppt und 62 Knöllchen ausgestellt. An den Vortagen wurden die für Weiberfastnacht benötigten Bereiche durch das Ordnungsamt kontrolliert und insgesamt 57 Fahrzeuge abgeschleppt und 177 Knöllchen ausgestellt.

Und obwohl in den Hotspots von der Stadt Köln rund 1.000 mobile Toiletten (670 davon allein im Kwartier Latäng) aufgestellt worden waren, wurden acht Wildpinkler erwischt. Sie alle erwartet ein Bußgeld in Höhe von bis zu € 200,00.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, daß bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muß. Insgesamt wurden im Vorfeld 95 Kioske kontrolliert, in 67 Fällen wurden Verstöße festgestellt. An Weiberfastnacht wurden in der Altstadt bis zum Mittag noch einmal zwölf Betriebe überprüft. In allen Fällen wurde unerlaubt Alkohol und / oder Tabak an Jugendliche verkauft. Dies macht an Weiberfastnacht eine Quote von 100 Prozent. Die Kioskbetreiber erwarten nun empfindliche Strafen. Die Kontrollen werden auch an den nächsten Karnevalstagen fortgeführt. In drei Betrieben wurden zum wiederholten Mal Verstöße festgestellt – ihnen wurde die Schließung angedroht, falls noch einmal gegen den Jugendschutz verstoßen wird.

Streetwork
Auch das Jugendamt war unterwegs – als niederschwelliges Angebot für Jugendliche, die Rat und Hilfe suchen. Im Bereich der Altstadt hatten die Streetworker 198 Kontakte mit Jugendlichen, im Kwartier Latäng insgesamt 804. Die Streetworker haben die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen angesprochen und mit dem Angebot von kostenfreiem Wasser, Schokoriegeln und Taschentüchern Kontakt hergestellt. Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. Die Streetworker waren somit Ansprechpartner für Kinder / Jugendliche / junge Erwachsene, die offensichtlich zu viel Alkohol oder sonstige Substanzen konsumiert hatten. Stark alkoholisierte oder verletzte Jugendliche wurden zu den jeweiligen Unfallhilfestellen der Rettungsdienste begleitet oder Sanitätern direkt an den Standort gerufen. Bei Bedarf wurden in einigen Fällen Folgetermine für eine weitere Beratung mit den Jugendlichen vereinbart. Weitere Hilfebedarfe, die vom Team Streetwork bearbeitet wurden, waren beispielsweise karnevalsbedingte Partnerschaftsprobleme oder Orientierungshilfe für ortsfremde Jugendliche und junge Erwachsene.

Nachgehender Jugendschutz
Das Jugendamt hat insgesamt acht minderjährige Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholkonsum in Obhut genommen. Vier von ihnen wurden im Notfallversorgungszentrum betreut. Bislang konnten fünf Jugendliche wieder ihren Personensorgeberechtigten übergeben werden. Die anderen Jugendlichen werden derzeit noch betreut und versorgt.

Gaststätten-Kontrollen
Ein besonderes Augenmerk der Mitarbeiter des Ordnungsamtes lag auf der Einhaltung des Brandschutzes und der Rettungswege in den Kneipen. Bis zum Mittag kontrollierten die Ordnungshüter 19 Betriebe im Zülpicher Viertel und in der Altstadt. In einem Fall bestand die Deko aus brennbarem Material. Sie wurde sofort entfernt. In anderen Fällen waren Rettungswege zu schmal oder zugestellt, in einem Fall blockierte eine Theke vor der Tür den Ausgang. Sie wurde zur Seite geräumt.

Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
An den Unfallhilfestellen wurden 39 Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsums betreut, davon sieben Minderjährige. Zehn Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Im Notfallversorgungszentrum im Perlengraben, das mit auch mit einem intensivmedizinischen Platz ausgestattet ist, wurden bis 15:00 Uhr insgesamt zehn Personen medizinisch versorgt.

Im gesamten Stadtgebiet war die Einsatzlage für Feuerwehr und Rettungsdienst vergleichsweise ruhig: Neun Brände, 14 technische Hilfeleistungen und 198 Einsätze des Rettungsdienstes waren bis 15 Uhr zu verzeichnen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Neue Vorsitzende des Juniorenförderkreises

Der Juniorenförderkreis hat zwei neue Vorsitzende: Nina Remagen und ihr Vater Frank Remagen haben das Amt am 11. Januar 2026 von Carsten Laschet übernommen.

Nina Remagen ist seit ihrer Kindheit eng mit dem Karneval verbunden. Dank ihres Vaters war sie schon früh bei der EhrenGarde der Stadt Köln dabei und gehörte auch zu deren Kindertanzgruppe. 1999 war sie die Jungfrau im Kölner Kinderdreigestirn, anschließend ging sie zur Kindertanzgruppe der „De Höppemötzjer“. Seit über zehn Jahren ist sie nun Mitglied der Damengesellschaft Colombina Colonia, um auch nach ihrer Zeit als Tänzerin im Karneval aktiv zu bleiben. Gemeinsam mit ihrer Schwester leitet sie als geschäftsführende Inhaberin den Familienbetrieb Hardy Remagen GmbH & Co. KG – und das bereits in der zehnten Generation.

Frank Remagen ist durch und durch ne kölsche Jung. Er war viele Jahre Kommandant der EhrenGarde, später auch Sitzungsleiter und wurde schließlich im Jahr 2005 zum Präsidenten des Traditionskorps gewählt. Dieses Amt übte er bis 2008 aus, seitdem ist er Ehrenpräsident der EhrenGarde. „Ich freue mich sehr, dem Kölner Karneval etwas Gutes zu tun und gerade die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen”, so Frank Remagen.

Die Auswahl erfolgte gezielt: „Wir haben uns bewußt für die beiden entschieden, da uns die Kombination aus einer jungen Mutter, die den Karneval schon immer gelebt hat und einem erfahrenen Karnevalisten sehr passend erschien”, erklärt Christine Flock, Vizepräsidentin des FK und zuständig für den Kinder- und Jugendkarneval. „Diese Erfahrung und daß Tochter und Vater als Team passen, ist perfekt für den Juniorenförderkreis.”

Der Juniorenförderkreis ist eine Gruppe von Spendern, die speziell die Jugendarbeit im Festkomitee Kölner Karneval finanziell unterstützt. Jedes Jahr werden rund € 100.000,00 an finanziellen Mitteln eingeworben. Zu den Projekten, die gefördert werden, zählen die Kinder- und Jugendarbeit der dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften und karnevalistisch aktiver Kindergärten und Schulen sowie die Veranstaltungen „Pänz danze för Kölle”. Auch die die Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns, die Pänzbox und die Präventionsarbeit im Festkomitee werden vom Juniorenförderkreis unterstützt.

Quelle und Foto:Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Jeck op jück mit der KVB

An den anstehenden tollen Tagen bietet die KVB den Jecken einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu ÖPNV-Tickets – ohne daß sie sich vorher eine App herunterladen, registrieren oder am Ticketautomaten anstehen müssen.

So geht’s:

  1. Den QR-Code scannen oder den Link www.kvb.koeln/karneval eingeben.
  2. Im KVB-Ticketshop eines dieser drei Tickets auswählen:
    – 24StundenTicket 1 Person, Preisstufe 1b (Köln), Preis: € 8,92
    – 24StundenTicket 5 Personen, Preisstufe 1b (Köln), Preis: € 18,04
    – KarnevalsTicket, 1 Person, gültig ab 12. Februar 2026 (0:00 Uhr) bis 18. Februar 2026 (3:00 Uhr), Preis € 32,40
  3. Bequem per PayPal, Google Pay oder Apple Pay bezahlen.
  4. Ticket in der Wallet speichern oder aus der Mail öffnen.

Die QR-codes sind während der jecken Tage in den Bahnen der KVB zu finden.

 Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; Grafik: KVB | Kölner Verkehrs-Betriebe AG




Klimaschutz im Miniformat – Kinderbuch zeigt, wie Karneval nachhaltig gefeiert werden kann

Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – auch schon bei den jüngsten Jecken. Unter diesem Motto verteilt die AG Nachhaltige Veedelszüge (AGNV) vor den diesjährigen Schull- un Veedelszöch ein liebevoll gestaltetes Minibuch „Pänz feiern jeck – ganz ohne Dreck“ zum Thema umweltfreundlicher Karneval. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB).Viele Gruppen aus unterschiedlichen Veedeln haben Ideen für die Nachhaltigkeit ihre Veedelszüge beigesteuert und gezeigt, wie groß das Interesse an einem umweltfreundlicheren Karneval in Köln ist.

Das Büchlein Pänz feiern Jeck, ganz ohne Dreck“, mit liebevoll gestalteten Zeichnungen, vermittelt auf spielerische Weise, wie Karneval gefeiert werden kann, ohne Umwelt und Ressourcen unnötig zu belasten – und das ganz ohne Verzicht auf Spaß, Farben und Tradition. Im Mittelpunkt steht Konfetti, der kleine grüner Drache, der gemeinsam mit Müllwerker Mischa entdeckt, warum nachhaltige Kostüme sinnvoll sind, wie sich Müll beim Wurfmaterial vermeiden lässt und welche umweltfreundlichen Alternativen es zu importierten „Strüßjer“ gibt.

Die Minibücher werden vor den Schull- un Veedelszöch direkt an die Pänz entlang des Zugwegs verteilt. Darüber hinaus kommen sie auch in mehreren Veedeln zum Einsatz: Deutz, Esch, Kalk, Mauenheim, Neubrück, Niehl, Nippes und Zollstock.

Die AG Nachhaltige Veedelszüge (AGNV) hat sich vor rund anderthalb Jahren gegründet. Beteiligt sind Cradle to Cradle NGO Köln, Scientists for Future Köln/Bonn, Zero Waste Köln e.V. sowie der BKB Verlag, Köln. Ziel der AG ist es, das Brauchtum in den Kölner Veedeln im Einklang mit ökologischen Prinzipien weiterzuentwickeln und so einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Die AGNV
– tauscht sich mit Zugleitungen von Veedelszügen und Karnevalsvereinen aus,
– unterstützt den Wissensaustausch,
– vernetzt sich mit Initiativen und Organisationen aus anderen Städten,
– baut eine stetig wachsende Datenbank mit Ideen und Erfahrungsberichten auf,
– stellt einen praxisnahen Handlungsleitfaden für die nachhaltige Zugvorbereitung bereit,
informiert über Second-Hand-Kostüme, Flohmärkte und Tauschbörsen.

Pänz feiern Jeck, ganz ohne Dreck
Hrsg. Brigitte Hintzen-Bohlen
Zeichnungen Annika Merten
24 Seiten + 4 Seiten Umschlag (kartoniert)
Format: 11,5 cm x 10,5 cm
Preis 1,25 €
erhältlich im bkb-shop.com oder direkt bei BKB Verlag

Informationen zur AG: htttp://zerowastekoeln.de/projekte/agnv/

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH, Köln




Der Zugweg des Rosenmontagszuges

Die Spitze des Rosenmontagszuges setzt sich um 10:00 Uhr in Bewegung und zieht durch folgende Straßen:

Severinstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte –Hohe Straße – Schildergasse – Neumarkt – Apostelnstraße – Apostelnkloster – Mittelstraße – Rudolfplatz – Hohenzollernring – Friesenplatz – Magnusstraße – Zeughausstraße – Burgmauer – Neven DuMont Straße – Breite Straße – Tunisstraße – Glockengasse – Brückenstraße – Obenmarspforten – Quatermarkt – Gürzenichstraße – Heumarkt – Unter Käster – Alter Markt – Bechergasse – Am Hof – Wallrafplatz – Unter Fettenhennen – Kardinal-Höffner-Platz – Trankgasse – Bahnhofsvorplatz – Domprobst-Ketzer-Straße – Marzellenstraße Kreisverkehr Südseite – An den Dominikanern – Unter Sachsenhausen – Kattenbug – Zeughausstraße – Gregorius-Maurus-Straße.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Stadt Köln: Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen an Karneval

Angebote mit Publikumsverkehr sind nur eingeschränkt verfügbar

An den Karnevalstagen weichen die Öffnungszeiten der städtischen Dienststellen und Einrichtungen ab.

Für alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr gilt:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: Der Publikumsverkehr endet um 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: normale Öffnungszeiten
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• ab Veilchendienstag, 17. Februar 2026: normale Öffnungszeiten

Die Kundenzentren der Stadtbezirke sind zu folgenden Zeiten geöffnet:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 11: Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 20 26: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Die Abholung von Dokumenten sowie Anliegen für den Schnellschalter sind zu den Öffnungszeiten ohne Termin möglich.

Standesamt:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 8:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Bereits vergebene Trautermine finden statt.

KFZ-Zulassungsstelle:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 7:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 7:00 bis 13:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 7:00 bis 12:00 Uhr

Fundbüro:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 8:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag 17. Februar 2026: 8:0 bis 12:00 Uhr

Bürgertelefon:
Das Bürgertelefon (115 oder +49 (0) 2 21 / 2 21-0) ist an Weiberfastnacht, 12. Februar 2026, von 7:00 bis 11:00 Uhr sowie Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026, und Veilchendienstag, 17. Februar 2026, jeweils von 7:00 bis 18:00 Uhr telefonisch erreichbar. Rosenmontag ist das Bürgertelefon nicht erreichbar.

Familienbüro:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: geschlossen
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:ß Uhr
• Familienbüro – Stadt Köln

VHS:
Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag findet kein Unterricht und keine Beratung in der Kölner VHS vor Ort statt (Ausnahme: Berufssprachkurse (BSK) und Integrationskurse in Nippes).
• Das Kundenzentrum im VHS-Studienhaus am Neumarkt bleibt in dieser Zeit ebenfalls geschlossen. Ab Aschermittwoch gelten wieder die regulären Öffnungszeiten der Kölner VHS.
• Kölner VHS

Bibliotheken:
Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek Köln bleiben an Weiberfastnacht, Rosenmontag und Veilchendienstag geschlossen. Der Sprachraum am Josef-Haubrich-Hof bleibt zusätzlich auch am Karnevalssonntag geschlossen.
• Neuigkeiten der Stadtbibliothek – Stadt Köln

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Ausstellung und Lesesaal vom 12. – 16. Februar 2026 geschlossen
• Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 9:00 bis 16:30 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 9:00 bis 16:30 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Ab Veilchendienstag, 17. Februar 2026, gelten die regulären Öffnungszeiten
• Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv – Stadt Köln

Puppenspiele:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:00 Uhr
• Aufführungen finden an Weiberfastnacht, Karnevalsfreitag und Karnevalssamstag statt.
• Puppenspiele – Stadt Köln

Museen:
Besucher, die in der Karnevalszeit einen Besuch der städtischen Museen in Köln planen, können sich tagesaktuell auf dem Portal www.museen.koeln über die Öffnungszeiten, das Ausstellungsprogramm und die Veranstaltungen in den jeweiligen Häusern informieren.
• Das Kölnische Stadtmuseum bleibt von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag geschlossen.
• Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, das NS-Dokumentationszentrum und das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud sowie das MOK – Museum für Ostasiatische Kunst- haben an Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag geschlossen.
• Das Museum Ludwig, das Museum Schnütgen und das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt sind an Weiberfastnacht und am Rosenmontag geschlossen.
• Das Römisch-Germanische Museum im Belgischen Haus hat an Weiberfastnacht und von Karnevalssonntag bis einschließlich Veilchendienstag geschlossen.

Museumsnahe Einrichtungen und Institute:
Die artothek bleibt an Weiberfastnacht geschlossen.
• Kunst- und Museumsbibliothek: Der Lesesaal bleibt von Weiberfastnacht bis einschließlich Veilchendienstag geschlossen.
• Der Kartenservice der Bühnen Köln ist wie folgt geöffnet, das gilt für die Kasse in den Opern Passagen sowie für die Hotline:
• Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: geschlossen
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 10:00 bis 18:00 Uhr
• Karnevalssamstag, 14. Februar 2026: geschlossen
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 10:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




KNZ ehrt Christoph Kuckelkorn auf Blauer Montagssitzung

Seit ihrer Gründung 1880 hält die KNZ die Blaue Montagssitzung als ein echtes Stück Kölsches Kulturgut aufrecht und der Erfolg bestätigt ihr Engagement: Weit über 1.000 Karnevalisten kommen an diesem Abend bei bester Stimmung im Kristallsaal der Koelnmesse zusammen.

Nach der Eröffnung des Abends durch Sitzungspräsident Andreas Bulich freuten die Gäste sich auf ein buntes Programm, das die traditionellen Karnevalselemente in den Mittelpunkt rückt. Hierbei konnten die Jungs von „Eldorado“ noch ganz besonders Punkten, weil Guido Cantz als einer von drei Rednern kurzfristig erkrankt war und die Band spontan für ihn eingesprungen ist.

Soziales Engagement ist ein wichtiges Anliegen der KNZ. Daher durfte sich das Kölner Dreigestirn bei seinem Auftritt über einen Scheck in Höhe von € 3.333,33 für ihr Spendenprojekt zu Gunsten des Vereins CAYA e.V. freuen, der dem Trifolium von Säckelmeister Dieter Herkenrath überreicht wurde.

Eine besondere Überraschung hatte die KNZ für ihr seit Jahren eng verbundenes Ehrenmitglied Christoph Kuckelkorn vorbereitet: als scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval wurde er von Bannerhär Thomas Brauckmann als Anerkennung für seine Verdienste um den Kölner Karneval unter großem Applaus der Gäste im Saal zum Ehrenoberzunftmeister der KNZ ernannt. Zudem erhielt er als Abschiedsgeschenk einen original KNZ-Sessionsorden aus seinem Geburtsjahr als Abschiedsgeschenk.

Sitzungspräsident Andreas Bulich schloß die Sitzung gegen 0:00 Uhr und entließ die sichtlich zufriedenen Gäste ins Foyer des Kristallsaals. Hier wurde noch einige Stunden mit „DJ Henry“ Cöllen weitergefeiert.

Quelle und Foto/s: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Stadt Köln: Testkäufe des Ordnungsamtes gehen weiter

Auch an den Karnevalstagen wird die Einhaltung des Jugendschutzes kontrolliert

Kioskbetreiber und Gastronomen verstoßen in erschreckend hoher Zahl gegen die Auflagen des Jugendschutzes, wenn sie an minderjährige Testkäufer verbotenerweise Alkohol, Tabakerzeugnisse oder auch Lachgas verkaufen. Seit 2024 haben Jugendliche in bislang rund 720 Betrieben Testkäufe gemacht, allein 95 seit Anfang 2026. Das Ordnungsamt stellte dabei eine Verstoßquote von 71 Prozent fest.

Vergangene Woche waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit der Polizei, Kollegen des Umweltamtes und des Rechtsamtes erneut in Kalk und Mülheim unterwegs, um dort mit Jugendlichen Kioske und Gaststätten zu überprüfen.

In zwei Betrieben stellten sie den jeweils vierten Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz fest. Dort wurden nicht nur unzulässigerweise Vapes an die Minderjährigen verkauft – in einem Geheimversteck wurden auch zahlreiche illegale Vapes entdeckt. Das alles nicht zum ersten Mal. Ein Zwangsgeld von je € 5.000,00 ist die Folge.

In anderen Betrieben wurden unversteuerte Vapes und Snus entdeckt. Das Umweltamt stellte sie sicher. Der Betreiber eines Kiosks, bei dem besonders viele illegale Vapes gefunden wurden, bekam nach Rücksprache mit einem Ermittlungsrichter Besuch von Ordnungsamt und Polizei, die seine Privatwohnung durchsuchten. In mehreren Betrieben wurden Lebensmittel, darunter Honig, Schokolade und Energydrinks gefunden, die nicht nur Süßes enthielten: Beigemischt waren Potenzmittel. Auch sie wurden sichergestellt.

Der Betreiber eines weiteren Kiosks verkaufte neben Tabak, Alkohol & Co. gefälschte Designerkleidung. Die Polizei beschlagnahmte sie. In einer Gaststätte stellte das Umweltamt so gravierende Hygienemängel fest, daß sie auf der Stelle geschlossen wurde. Weil gegen zwei Betreiber von Kiosken offene Forderungen der Stadt bestanden, schauten Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei in deren Geldbörsen: Bei einem konnte die gesamte Schuld eingetrieben werden, bei dem anderen ein Teil.

Im Keller eines Wohngebäudes in Kalk wurde eine illegale Gaststätte entdeckt, durch Spieltische drängte sich der Polizei ebenso der Verdacht illegalen Glücksspiels auf. Der Betrieb wurde an Ort und Stelle untersagt.

In einem Fall wurde ein Verstoß gegen die Handwerksordnung festgestellt. Für den Betrieb seiner Werkstatt fehlte der Eintrag in die Handwerksrolle.

Auch an Karneval gehen die Testkäufe unvermindert weiter. 

Quelle Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Luna-Sitzungsparty auf der MS RheinMagie – Abend der Jubiläen

2006 fand die erste Luna-Sitzungsparty (damals noch Luna-Ball) auf dem Rhein statt. Auch zum20. Geburtstag ließ es sich die Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. von 1852 nicht nehmen, Ihre Party mit über 800 Gästen auf der MS RheinMagie erneut durchzuführen Durch das Programm mit den Künstlern „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung), die „Filue“, „Rhythmus-Sport-Gruppe“, „Funky Marys“, „StadtRand“, den „Boore“ und „Miljö“ führte Michael Kramp, der dies in diesem Jahr nun schon zum zehnten Mal wie gewohnt gekonnt und charmant machte.

Hierfür wurde Michael Kramp durch den Präsidenten Michael Bier und den Geschäftsführer Michael Despineux geehrt und erhielt auch ein Geschenk.

Besonders freuten sich die Greesberger über den Besuch ihres Mitgliedes und ehemaligen Tänzers Julian Hennecke, der in diesem Jahr als „Jungfrau Tinni“ Mitglied des Niehler Dreigestirnes ist und seine Kollegen sowie seinen gesamten Hofstaat mit auf die Bühne brachte.

Wie in jedem Jahr waren die beiden Tanzgruppen der Greesberger in Höchstform. Zu Beginn der  Party trat die Jugendtanzgruppe auf.

Um 23:00 Uhr kam die Erwachsenen-Tanzgruppe auf die Bühne, die ihre großen Schwung von ihrem Auftritt tags zuvor auf der Fernsehsitzung mitbrachte und mit drei tollen Tänzen begeisterte. Die musikalische Begleitung zwischen den Auftritten erfolgte wie die Jahre zuvor durch „DJ Henry“ Cöllen. Viele Besucherinnen und Besucher freuen sich schon auf die Luna-Sitzungsparty im kommenden Jahr am 30. Januar 2027. Schon jetzt können Tickets online gebucht werden.

Quelle (Text): Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852; (Foto/s): Christoph Söldner




Dienstagszug 2026 in Ehrenfeld: „Mer dun et för Ihrefeld“

Ehrenfeld steht am Karnevalsdienstag wieder komplett Kopf: Am Dienstag, 17. Februar 2026, zieht der traditionelle Dienstagszug durch Ehrenfeld und bringt Farbe, Musik und ganz viel Veedelsliebe auf die Straßen. Wie gewohnt setzt sich der Zug um 13:45 Uhr am Lenauplatz in Bewegung.

Unter dem Motto „Mer dun et för Ihrefeld“ zeigt der Dienstagszug einmal mehr, was den Ehrenfelder Karneval ausmacht: gelebtes Miteinander, ehrenamtliches Engagement und tiefe Verbundenheit zum Veedel. Der Zug ist nicht nur ein närrisches Spektakel, sondern ein starkes Zeichen dafür, daß Ehrenfeld zusammenhält – getragen von Menschen, die Karneval aus Überzeugung und mit Herzblut gestalten.

Mit rund 5.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, über 20 Schulen und insgesamt fast 70 Gruppen gehört der Ehrenfelder Dienstagszug erneut zu den größten Veedelszüge Kölns. Schulen, Vereine, Initiativen und Fußgruppen sorgen für ein buntes, kreatives und vielfältiges Zugbild – genauso facettenreich wie Ehrenfeld selbst.

Besonderes Highlight wird dieses Jahr eine Gruppe sein, die vom Demenznetzwerk Köln e.V. betreut wird.

Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval freut sich auf zehntausende Jecke entlang des Zugweges und lädt alle ein, den Dienstagszug 2026 gemeinsam zu feiern: friedlich, respektvoll und mit ganz viel Liebe für das Veedel – denn mer dun et för Ihrefeld.

Ehrenfeld Alaaf!

Quelle und Grafik: Festausschuss Ehrenfelder Karneval




15 Jahre Engagement und Lebensfreude: De Kölsche Madämcher feierten Jubiläums Madämcher Schoppen im Kölner Tanzbrunnen

Am vergangenen Freitag (6. Februar 2026) feierten De Kölsche Madämcher ihren Jubiläums Madämcher Schoppen im restlos ausverkauften Kölner Theater am Tanzbrunnen und zahlreichen Gästen auf der Bühne. Anlaß für das Jubiläum war das 15jährige Bestehen der Gesellschaft, das gemeinsam mit zahlreichen Gästen, viel Musik und echter kölscher Lebensfreude zelebriert wurde.

 

Bereits das traditionelle Spalier der Damen zur Begrüßung der Gäste brachte die Jecken früh in beste Feierlaune. Mit dem feierlichen Einzug der Kölsche Madämcher durch das bereits bestens gelaunte Publikum begann ein wahrlich triumphaler Abend. Die Präsidentin Gabriele P. Gérard begrüßte die Jecken und stimmte sie auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Dabei hob sie noch einmal das diesjährige Sessionsmotto hervor. „ALAAF –  mer dun et för Kölle“ rückt das Ehrenamt in den Fokus und nur durch ganz viel ehrenamtliches Engagement so eine Veranstaltung wie der Madämcher Schoppen möglich. Und weil auch sie sich an einem solchen Abend volleinbringt, litten dieses Mal ihre Stiefel besonders. Doch als Profi hatte sie vorgesorgt und vorsichtshalber ein zweites Paar dabei. Und keiner der Gäste hat’s gemerkt.

Den stimmungsvollen Auftakt gestalteten die Schwestern der 1. Damengarde Coeln, die als Eisbrecher den Tanzbrunnen direkt für sich einnahmen.

Für den musikalischen Start sorgte anschließend „cat ballou“ – selbstverständlich mit einem Hauch „Eau de Cologne“. Hochkarätig ging es im weiteren Verlauf des Abends weiter: „Tacheles“, „Domstürmer“, „Räuber“, „Hopfenkelchen“, „Black Fööss“ und „Miljö“ sorgten mit ihren Auftritten für abwechslungsreiche musikalische Höhepunkte. Auch Mr. Music Sayhan Krämer trug mit seinem Gespür für den richtigen Moment maßgeblich zur ausgelassenen Stimmung im Saal bei.

Neben dem Bühnenprogramm nahmen die Ehrungen einen besonderen Stellenwert ein. Ein emotionaler Höhepunkt war dabei traditionell die Auszeichnung zum „Madämcher des Jahres“. In diesem Jahr durfte sich Melanie Rein über diese besondere Würdigung freuen. Seit fünf Jahren ist sie Mitglied bei De Kölsche Madämcher und gilt als echte Frau für alle Fälle. Mit großem Engagement bringt sie sich im Organisationsteam ein und trägt maßgeblich dazu bei, daß zum Beispiel ein Tanzbrunnen beim Madämcher Schoppen jedes Jahr in vollem Glanz erstrahlt. Der begeisterte Applaus zeigte die hohe Wertschätzung, die ihr innerhalb der Gesellschaft entgegengebracht wird.

Zusätzlich wurde Melanie Rein später gemeinsam mit Andrea Anders, Ivone Baniski, Sandra Ciancolo, Jacqueline Ludwig, Dorothee Müller, Saskia Rotau, Birgit Simons, Laura van de Beeck und Beatrix Wagner für ihre fünfjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sie tragen nun stolz die Medaille für fünf Jahre Zugehörigkeit. Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten Helga Klever, Sandra Schmies, Jacqueline Werz und Franziska Zschiegner einen glitzernden KM-Pin für den wunderschönen Madämcher Hut.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Else Dunkels zuteil. Sie wurde vom Festkomitee Kölner Karneval mit dem Verdienstorden in Silber ausgezeichnet. Damit wurde ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt, das sie von Beginn an in unterschiedlichen Ämtern innerhalb des Vereins geleistet hat und bis heute mit großem Einsatz fortführt.

Die Prämierung der besten Kostüme des Abends ist zwischenzeitlich ein Ansporn für die Jecken, In diesem Jahr fiel der Jury die Entscheidung besonders schwer, denn die phantasievollen und detailreichen Verkleidungen waren ein wahrer Augenschmaus. Daher wurden gleich drei Kostüme ausgezeichnet, was vom Publikum mit großem Applaus honoriert wurde.

Auch die enge Verbundenheit zu befreundeten Gesellschaften und Bands wurde an diesem Abend sichtbar. Im Namen der Kölschen Madämcher überreichte Präsidentin Gabriele Gérard eigens angefertigte Jubiläumstorten an die „Domstürmer“ (20 Jahre), die Karnevalsgesellschaft Fidele Fordler (25 Jahre) – vertreten durch ihren Präsident Frank Klever – sowie an die „Räuber“ (30 Jahre). Die liebevoll gestalteten Torten wurden von Jacqueline Werz gefertigt und unterstrichen auf besondere Weise die Wertschätzung für die Jubilare. Und natürlich gab es auch für De Kölsche Madämcher eine eigene Jubiläumstorte.

Stolz zeigte sich Frank Klever über den Auftritt des Tanzcorps der KKG Fidele Fordler, das mit Präzision, Leidenschaft und sichtbarer Freude ein starkes Zeichen für gelebte karnevalistische Tradition setzte.

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war der Besuch des Kölner Dreigestirns. Mit seiner Präsenz und einem eindrucksvollen Appell für das kölsche Brauchtum verlieh es dem Jubiläums Madämcher Schoppen einen zusätzlichen festlichen Rahmen. Darüber hinaus durfte sich das Dreigestirn über einen Scheck in Höhe von € 333,33 freuen, der deren sozialem Projekt CAYA e.V. zugutekommt.

Weit nach Mitternacht fand der Abend seinen stimmungsvollen Abschluß: Präsidentin Gabriele Gérard bedankte sich herzlich für die grandiose Stimmung sowie den engagierten Einsatz aller Beteiligten und verabschiedete die Gäste mit einem großen Konfettifinale.

Mit diesem Jubiläums Madämcher Schoppen haben De Kölsche Madämcher eindrucksvoll bewiesen, dass kölsche Tradition, Engagement und pure Lebensfreude auch nach 15 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben.

Quelle (Text): KG De Kölsche Madämcher e.V.; (Foto/s) KG De Kölsche Madämcher e.V. / Gerd Schäfer




Warum man die Sitzungen der Kölsche Grielächer erlebt haben muß

-hgj/nj- Wer wissen will, wie echter Kölner Sitzungskarneval klingt, aussieht und sich anfühlt, kommt an der KG Kölsche Grielächer nicht vorbei. Mit der 1. Miljöh-Sitzung am 8. Februar 2026 im Bankett- und Festsaal des Maritim Hotels am Heumarkt bogen die grün-blauen Jecken endgültig auf die Zielgerade ihres Sitzungskarnevals ein – und lieferten einmal mehr den Beweis, warum ihre Veranstaltungen seit Jahren zu den gefragtesten der Stadt zählen.

Dabei begann die Session für die Grielächer längst nicht erst im Februar. Schon der traditionelle Herrenfrühschoppen und insgeheime Sessionsauftakt vier Wochen vor dem 11. im 11. Mite Oktober 2025 im Humboldt-Gymnasium am Sachsenring eröffnete den jecken Reigen, gefolgt von der Herrensitzung zum Jahresauftakt und der Mädchensitzung am vergangenen Donnerstag. Die Miljöhsitzung bildete nun – als vorletzte Sitzung der Session – einen weiteren Höhepunkt im prall gefüllten Veranstaltungskalender.

Fast ausverkauft präsentierte sich der große Festsaal des Maritim, als Präsident Udo Schaaf und der Elferrat unter den Klängen der EhrenGarde der Stadt Köln einmarschierten. Besonders herzlich fiel der Empfang für zahlreiche Ehrengäste sowie für langjährige Freunde aus den Niederlanden aus – eine Verbindung, die tief in der Geschichte der Gesellschaft verwurzelt ist und eng mit Ehrenmitglied Henry Schroll sowie dem unvergessenen, vor zwei Jahren verstorbenen Präsidenten Rudi Schetzke verbunden bleibt.

Karnevalistische Vielfalt zog sich wie ein roter Faden durch den Abend: Die EhrenGarde, von Kennern liebevoll „Spinat un Ei“ genannt, begeisterte mit tänzerischen Darbietungen ihres Tanzpaares und einem schwungvollen Potpourri. Anschließend bewies „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) einmal mehr, warum er zu den scharfzüngigsten und treffsichersten Rednern des kölschen Fasteleers zählt – pointiert, intelligent und stets nah, aber auch kritisch am kölschen Alltag und den Versäumnissen der Kölner Politik.

 

Als die „Bläck Fööss“ die Bühne betraten, verwandelte sich der elegante Festsaal endgültig in ein Tollhaus. Von Klassikern der 1970er Jahre bis zu den aktuellen Sessionsliedern schunkelte, tanzte und sang der Saal aus voller Kehle mit. Die Folge: mehrere Zugaben, bevor Bernd Stelter als „Werbefachmann“ mit viel Applaus und herzhaftem Lachen übernommen wurde. Den musikalischen Schlußpunkt vor der Pause setzten „Kasalla“, deren Songs zwischen Parkett und den beiden Rängen widerhallten.

Nach der Pause folgte ein Auftritt, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird: Das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der Großen Mülheimer K.G. sorgte mit spektakulären Hebungen, rasanten Salti und beeindruckender Präzision für kollektives Staunen. Ah- und Oh-Rufe ließen dem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen, während die Tänzerinnen und Tänzer scheinbar mühelos durch die Luft wirbelten.

Mit Guido Cantz, dem „Mann für alle Fälle“, blieb das Stimmungsniveau hoch – stehende Ovationen und laute Zurufe inklusive. Die „Höhner“ übernahmen anschließend das musikalische Zepter, bevor der Besuch des Kölner Dreigestirns den offiziellen Höhepunkt markierte. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ sammeln für CAYA e.V., die medizinische Hilfe für wohnungs- und obdachlose Menschen in Köln organisiert. Die Kölsche Grielächer steuerten weitere € 1.111,00 bei und unterstrichen damit ihr soziales Engagement.

Nach dem Auszug des Kölner Dreigestirns ließen die Räuber die 1. Miljöhsitzung stimmungsvoll mit ihren Lieder, Hits und Evergreens ausklingen. Erst kurz vor Mitternacht endete der Abend – bei Kölsch, Büffet und vielen guten Gesprächen sozusagen als Sitzungsnachlese im Foyer.

Besonders bemerkenswert: Im Jubiläumsjahr 9 x 11 Jahre Kölsche Grielächer bewies die Gesellschaft einmal mehr Haltung und Herz. Mit dem „Grielächer Dank“ ehrten sie den Grand Senior des Kölner Karnevals, Ludwig Sebus (100). Zudem wurden gleich zwei neue Ehrengrielächer ernannt: Oberbürgermeister Torsten Burmester sowie Christoph Kuckelkorn (Foto ganz oben), der nach 21 Jahren im Festkomitee Kölner Karneval – zuletzt als Präsident – sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegt.

Fazit: Wer Sitzungen sucht, die Tradition, Qualität, Emotion und kölsche Seele vereinen, ist bei den Kölsche Grielächern genau richtig. Ihre Veranstaltungen sind mehr als Karneval – sie sind ein Versprechen. Und wer einmal dabei war, weiß: Dieses Miljöh erlebt man nicht, man spürt es.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Flora bebt: KKG Alt-Lindenthal feiert mit 1.000 jecken Frauen eine unvergeßliche Mädchensitzung

-hgj/nj- Was für ein Nachmittag! Wenn die KKG Alt-Lindenthal e.V. zur Mädchensitzung in die Flora lädt, bleibt kein Platz leer – und so verwandelte sich der prachtvolle Saal am 8. Februar 2026 in ein Meer aus Kostümen, Konfetti und purer Lebensfreude. Schon beim Einlaß lag dieses besondere Kribbeln in der Luft, das nur der Kölner Karneval erzeugen kann.

Von der ersten Minute an jagte ein Höhepunkt den nächsten. Mit strahlender Präsenz zogen das Kölner Dreigestirn und das Kinderdreigestirn zusammen mit Elferrat, Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzenden Anja Skupin in den Saal ein und sorgten für Gänsehaut und tosenden Applaus. Danach gab sich die kölsche Spitzenklasse förmlich das Mikrofon in die Hand: Das Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. beeindruckte mit Haltung, Tanz, Musik und Herzblut, Guido Cantz brillierte als „Der Mann für alle Fälle“ mit scharfem Witz und treffsicheren Pointen, während Bands wie die „Höhner“, „Kasalla“ und die „Klüngelköpp“ die Flora zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen brachten. Ingrid Kühne alias „De Frau Kühne“ und Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ bewiesen einmal mehr, warum sie zu den beliebtesten Rednern der Stadt gehören, und auch die StattGarde Colonia Ahoj setzte mit schwungvollen Auftritten ihrer Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps farbenfrohe Akzente.

Ein echter Hingucker war in diesem Jahr der Elferrat: Statt klassisch geschniegelt präsentierte sich das Gremium als Schar fleißiger Heinzelmännchen. Damit griff die Gesellschaft augenzwinkernd das Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ auf. Die Botschaft dahinter: Ohne das Engagement unzähliger Ehrenamtlicher wäre der Fastelovend nicht das, was er ist. Das Bild der emsigen Heinzelmännchen brachte diese Wertschätzung charmant und sichtbar auf die Bühne.

Für besonders bewegende Momente sorgte der Abschied von Ingrid Kühne aus dem aktiven karnevalistischen Bühnenleben. Mit viel Herzlichkeit und einem Hauch Wehmut verabschiedete das Publikum eine Künstlerin, die über Jahre hinweg die Säle zum Lachen gebracht hat. Als liebevolle Geste überreichte die KKG Alt-Lindenthal ihr einen symbolträchtigen Ofenhandschuh samt Adlerfigur – eine augenzwinkernde Reminiszenz an ihr aktuelles Programm, in dem sie den Vergleich mit einem Falkner zieht. Der Applaus wollte kaum enden.

Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit den Krieler Geschäftsleuten, die traditionell die Straßenkarnevalseröffnung am Hermeskeiler Platz mitgestalten, kündigte die Gesellschaft an, an Weiberfastnacht € 1.000,00 an die Ingrid-Kühne-Stiftung zu überreichen. Die Organisation unterstützt Kinder und Familien, die Hilfe benötigen – ein starkes Zeichen dafür, daß der Karneval in Köln immer auch Herz zeigt.

Auch die junge Generation bekam ihre große Bühne. Elferratsmitglied Michael Kokott brachte zusammen mit dem Chor der „Lucky Kids“ frischen Schwung ins Programm und zeigte eindrucksvoll, wie viel Talent im kölschen Nachwuchs steckt. Der Saal dankte es mit begeistertem Applaus.

Am Ende stand ein närrisch-bunten Nachmittags, der alles vereinte, was den Fastelovend ausmacht: überschäumende Stimmung, rührende Augenblicke, musikalische Höhepunkte und das unverwechselbare Gefühl von Zusammenhalt. Die Mädchensitzung der KKG Alt-Lindenthal hat einmal mehr bewiesen, daß sie zu den Glanzlichtern der Session gehört – und die Flora war dafür die perfekte Bühne.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Thomas ten Thij
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Kölsche Lebensfreude im Kristallsaal – Eine Kostümsitzung, die Herzen hob und Geschichte schrieb

Waltraud Piel und Udo Beyers vor der Überraschungsdekoration zu dessen 2 x 11. Präsidentenjubiläum

-hgj/nj- Wenn der Kristallsaal der Koelnmesse in ein funkelndes Meer aus Farben, Kostümen und kölscher Herzlichkeit getaucht wird, dann ist klar: Der Kölner Karnevals-Verein UNGER UNS von 1948 e.V. hat zur Kostümsitzung geladen. Und was die Jecken an diesem Sonntag (8. Februar 2026) erlebten, war eine Karnevalsveranstaltung von außergewöhnlicher Dichte, Wärme und Strahlkraft – ein Fest, das noch lange in den Gedanken der Gäste bleibt.

Mit dem Einmarsch des Elferrates begann ein Nachmittag, der vom ersten Moment an unter einem guten Stern stand. Zum klingenden Spiel des Regimentsspielmannszuges der Kölsche Funke rut-wieß zog der Elferrat in den Kristallsaal ein und wurde vom närrisch kostümierten Publikum frenetisch begrüßt. Nach der herzlichen Begrüßung durch UNGER UNS-Präsident Udo Beyers ließen die Roten Funken keinen Zweifel daran, daß sie gekommen waren, um Maßstäbe zu setzen: Mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm, den Tänzen des Tanzpaares und weiteren musikalischen Glanzstücken spielten sie den Saal in kürzester Zeit auf Betriebstemperatur.

Nicht unerwähnt bleiben darf ein ganz besonderer Akt kölscher Großzügigkeit: Heinz-Günther Hunold, Ehrenpräsident der Kölsche Funke rut-wieß, spendierte als Kommandant seiner Roten Funken an diesem Tag dem Verein spontan 100 Liter Kölsch – und erhöhte diese Summe nach einem humorvollen Zuruf aus dem Saal kurzerhand auf 200 Liter. Ein herzliches Dankeschön dafür an einen Freund des Karnevals und Unterstützer des einzigen Vereins unter dem Dach des Festkomitees Kölner Karneval.

Dass diese Sitzung frühzeitig ihren ersten Höhepunkt erreichte, war dem Auftritt von Volker Weiniger als „Der Sitzungspräsident“ zu verdanken. Sein hochprozentig beschwipster Redebeitrag wurde vom Publikum gefeiert, als habe die Sitzung bereits ihren stimmungsmäßigen Zenit erreicht – ein Beweis für die ungebrochene Kraft des klassischen kölschen Wortwitzes.

Musikalisch ging es nahtlos weiter: „cat ballou“ präsentierten bekannte Ohrwürmer ebenso wie neue Hits der Session und rissen das Publikum von den Sitzen. Die lautstark geforderten Zugaben zeigten, wie tief die Songs der Band im Herzen der Jecken verankert sind. Kaum verklungen, übernahm das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der G.M.K.G. die Bühne und setzte mit seiner bekannten tänzerisch-akrobatischen Präzision und Ausdruckskraft einen weiteren Glanzpunkt.

Den Abschluß der ersten Abteilung gestalteten – auf Einladung von Waltraud Piel, der Literatin des Vereins – die Jungs von „Miljö“. Mit ihrer unverwechselbaren Art begeisterten sie die Gäste aus nah und fern und machten eindrucksvoll klar, warum sie eine Woche vor Karnevalssonntag nicht mehr aus dem kölschen Sitzungskarneval wegzudenken sind.

Mit dem Einzug des Tanzkorps „Kölner Rheinveilchen“ begann die zweite Halbzeit dieser außergewöhnlichen Kostümsitzung. Gemeinsam mit dem Publikum und dem UNGER UNS-Elferrat zogen sie in den Saal ein – begleitet von Begeisterungsstürmen, die den Kristallsaal erzittern ließen. Ein Tusch nach dem anderen, gespielt vom Orchester Touche, begleitete die folgenden Programmpunkte, bei denen das Publikum kaum Luft zum Durchatmen fand: „Brings“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, „Kasalla“ und Guido Cantz – „Der Mann für alle Fälle“ gaben sich die Klinke in die Hand und sorgten für ein karnevalistisches Feuerwerk, von dem man schlicht nicht genug bekommen konnte.

Den würdigen Abschluß dieser Sitzung im 2 x 11. Präsidentenjahr von Udo Beyers gestalteten die „Domstürmer“, Ehrenmitglieder des KKV UNGER UNS. Ihr Finale war emotional, kraftvoll und zutiefst kölsch in all ihren Liedern- ein Finale, wie er passender kaum hätte sein können.

Besonders bewegt zeigte sich Waltraud Piel, die an diesem Tag letztmalig nach 25 Jahren im Elferrat Platz nahm. Der Blick von der Bühne über die Künstler hinweg in den begeisterten Saal hinein sei, so ihre Worte, einer der schönsten im gesamten Kölner Karneval gewesen – ein Moment, der ihre lange ehrenamtliche karnevalistische Laufbahn würdig krönte.

Diese Kostümsitzung von UNGER UNS war mehr als ein Programmnachmittag: Sie war ein lebendiges Bekenntnis zu kölscher Tradition, zu Gemeinschaft und zu jener unvergleichlichen Lebensfreude, die den Kölner Karneval seit jeher auszeichnet.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Rolf Simons
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