Typisch Kölsch 3/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Köln sucht ein Denkmal für seine unvergessene „Mottoqueen“ – Jetzt Ideen für den Marie-Luise-Nikuta-Platz einreichen!

-hgj/nj- „Levve, un levve losse“ – kaum ein Satz beschreibt das kölsche Lebensgefühl treffender. Nun soll genau diese Botschaft einen sichtbaren Platz im Herzen Kölns erhalten. Der Verein Levve Un Levve Losse e.V. ruft Kreative aus ganz Deutschland dazu auf, den zukünftigen Erinnerungsort für die unvergessene Karnevalslegende Marie-Luise Nikuta zu gestalten.

Köln verdankt Marie-Luise Nikuta weit mehr als unzählige unvergessene Lieder. Die 1938 geborene und 2020 verstorbene Sängerin, Komponistin und Texterin war die unbestrittene „Mottoqueen“ des Kölner Karnevals. Über Jahrzehnte prägte sie mit ihren Liedern Generationen von Jecken und verlieh dem kölschen Fastelovend eine unverwechselbare Stimme. Gleichzeitig stand sie wie kaum eine andere Persönlichkeit für Offenheit, Toleranz, Vielfalt und Menschlichkeit.

Mit ihrem wohl bekanntesten Lebensmotto „Levve, un levve losse“ schuf sie weit mehr als einen Liedtitel – sie formulierte eine Haltung, die bis heute das Herz der Domstadt berührt.

Ein Platz mit Geschichte soll ein Gesicht bekommen
Seit Oktober 2025 trägt der Platz an der Hahnentorburg offiziell den Namen Marie-Luise-Nikuta-Platz. Nun beginnt der nächste bedeutende Schritt: Der Verein Levve Un Levve Losse e. V. – Freundeskreis Marie-Luise Nikuta möchte dort gemeinsam mit kreativen Köpfen einen dauerhaften Erinnerungsort entstehen lassen.

Gesucht werden außergewöhnliche Ideen – ob Denkmal, Skulptur, künstlerische Platzgestaltung oder ein innovatives Gesamtkonzept. Der Phantasie sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist allein, dass die Botschaft „Levve, un levve losse“ sichtbar, erlebbar und dauerhaft in den öffentlichen Raum getragen wird.

€ 5.000,00 Preisgeld warten auf die besten Ideen
Der Wettbewerb richtet sich bewußt an ein breites kreatives Publikum. Künstler, Designer, Architekten, Studenten sowie interdisziplinäre Teams sind eingeladen, ihre Ideen einzureichen.

Für die drei überzeugendsten Entwürfe stellt der Verein Preisgelder in Höhe von insgesamt € 5.000,00 bereit:

  • 1. Preis: € 2.500,00
  • 2. Preis: € 1.500,00
  • 3. Preis: € 1.000,00

Die Einreichungsfrist endet am 11. November 2026 – paßender könnte ein Termin im kölschen Kalender kaum gewählt sein.

Mehr als ein Wettbewerb – ein Denkmal für kommende Generationen
Der Ideenwettbewerb bildet den Auftakt eines langfristigen Projekts. Gemeinsam mit der Stadt Köln soll auf Grundlage des Siegerentwurfs ein dauerhaftes Denkmal entstehen, dessen Realisierungskosten im bis zu sechsstelligen Bereich liegen können. Finanziert werden soll das Projekt durch Spenden und Förderpartnerschaften.

Damit entsteht nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Ort des Erinnerns, der Begegnung und der kölschen Identität – mitten zwischen Rudolfplatz, Hahnentorburg und Schaafenstraße, einem der lebendigsten und vielfältigsten Viertel der Stadt.

Prominent besetzte Jury entscheidet anonym
Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kölner Stadtgesellschaft. Mit dabei ist Andrea Nikuta-Meerloo, Tochter von Marie-Luise Nikuta und Ehrenpräsidentin des Vereins. Ergänzt wird das Gremium durch Persönlichkeiten aus Kirche, Karneval sowie der queeren Community.

Die eingereichten Arbeiten werden anonym bewertet – allein die Qualität der Ideen entscheidet.

Ein Aufruf an alle Kreativen
Der Wettbewerb startet bewußt am 88. Geburtstag von Marie-Luise Nikuta. Ein symbolträchtiger Moment, der zeigt, daß ihr Vermächtnis weit über ihre Lebenszeit hinauswirkt.

Wer sich künstlerisch mit Köln, seiner Kultur und seiner einzigartigen Lebensphilosophie verbunden fühlt, erhält hier die außergewöhnliche Möglichkeit, Geschichte mitzuschreiben. Vielleicht wird gerade der eigene Entwurf künftig tausende Menschen täglich daran erinnern, wofür Marie-Luise Nikuta ihr Leben lang stand: Respekt, Zusammenhalt und die Freude am Miteinander.

Wie Vereinspräsident André Schulze Isfort treffend formuliert:
„Marie-Luise hat ihr Leben lang Menschen zusammengebracht. Ein Denkmal an diesem besonderen Ort ist die schönste Art, ihre Botschaft lebendig zu halten – mitten in Köln, für alle sichtbar. Wir freuen uns auf mutige, kreative Ideen.“

Teilnahme
Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sowie das Teilnahmeformular stehen auf der Internetseite des Vereins bereit. Einsendeschluß ist der 11. November 2026.

typischkölsch.de findet: Dies ist weit mehr als ein Kunstwettbewerb. Es ist eine Einladung, einem der größten kölschen Originale ein bleibendes Denkmal zu setzen – und zugleich ein sichtbares Zeichen dafür, dass „Levve, un levve losse“ heute aktueller ist denn je.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Grafik): Levve Un Levve Losse e. V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Maifreunde übergeben Spende an die Schull- und Veedelszöch Köln

Die sieben Kölner Karnevalsgesellschaften der Maifreunde haben heute 16. Juli 2026) im Stapelhaus offiziell den Erlös in Höhe von € 4.200,00 ihrer gemeinsamen Veranstaltung „Tanz in den Mai“ an die Schull- und Veedelszöch Köln übergeben. Der Zusammenschluß hatte sich erstmals gebildet, um gemeinsam ein Zeichen für kölsches Brauchtum und Nachwuchsförderung zu setzen.

Die Spende unterstützt die traditionsreichen Schull- und Veedelszöch, die jedes Jahr tausende Kinder, Jugendliche und Veedelsgruppen auf die Straßen bringen und damit einen zentralen Beitrag zur kölschenen Kultur leisten.

„Dass wir als sieben Gesellschaften gemeinsam etwas bewegen können, hat dieser Abend eindrucksvoll gezeigt. Aber auch die Künstler haben den Aben zu dem Erfolg geführt und sind Pro Bono aufgetreten. Die Unterstützung der Schull- und Veedelszöch liegt uns allen am Herzen – denn sie sind die Zukunft unseres Brauchtums“, sagte ein Sprecher der Maifreunde bei der Übergabe.

Die Veranstaltung im Stapelhaus wurde gemeinsam mit Gastgeber Frank Markus realisiert, der die Aktion von Beginn an unterstützte.

Die Maifreunde sind nachfolgend genannte beteiligte Kölner Karnevalsgesellschaften:

• K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. vertreten durch den Geschäftsführer Bernd Kampa
• K.G. Drügge Pitter von 1962 e.V. vertreten durch den 1. Vorsitzenden Frank Schmidt
• Kölner Drachenhorde vertreten durch den Präsidenten Miriam Pohl und 2. Vorsitzenden Tobi Eschweiler
• Große Gleueler Karnevalsgesellschaft von 1912 e.V. vertreten durch den Literaten Michael Lowartz
• Gesellschaft der Karnevalsfreunde Köln-Bickendorf von 1933 e.V. vertreten durch den Präsidenten Frank Hemmersbach
• Große Sülz-Klettenberger K.G. von 1928 e.V. vertreten durch den Präsidenten Peter Butzon
• K.G. Colonia Schiffssitzung e.V. von 2023 vertreten durch den Präsidenten Dirk Becker

Neben den genannten Karnevalsgesellschaften unterstützten die Künstler Jenny Budek, Timo Schwarzendahl und Kölsche Unikate, die einzigartige Aktion zum Erhalt der Schull- und Veedelszöch der Freunde und Förderer des Kölnischen Bracuhtums.

Quelle (Text): Festausschuss Ehrenfelder Karneval e.V. von 1953; (Foto/s): Thomas Crumbach




G.M.K.G. trauert um ihren ehemaligen Präsidenten Rolf Dietmar Schuster

Köln nimmt Abschied von einem Macher des Fastelovends

-hgj/nj- Der Kölner Karneval hat eine seiner prägenden Persönlichkeiten verloren: Rolf Dietmar Schuster ist tot. Der langjährige Präsident der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.) starb bereits am 30. Juni 2026 im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit. Mit ihm verliert die Domstadt einen Mann, der über Jahrzehnte hinweg nicht nur den Fastelovend lebte, sondern ihn aktiv mitgestaltete und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte.

Ein Leben für Köln und den Karneval
Wenn es um engagierte Karnevalisten geht, fällt sein Name unweigerlich. Rolf Dietmar Schuster gehörte zu jener Generation von Fastelovendsgrößen, die den Kölner Karneval nicht als Hobby verstanden, sondern als Lebensaufgabe. Bereits seit 1966 war er im Stammtisch Kölner Karnevalisten aktiv und setzte sich mit großem Engagement für das kölsche Brauchtum ein.

Beruflich machte sich Rolf Dietmar Schuster als Konzert- und Gastspieldirektor einen Namen. Seine wahre Leidenschaft schlug jedoch im Takt des Kölner Karnevals. Ob hinter den Kulissen oder auf der Bühne – Rolf Dietmar Schuster war überall dort zu finden, wo Fastelovend gelebt wurde.

25 Jahre an der Spitze der Großen Mülheimer
Besonders eng verbunden war sein Name mit der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft. Von 1974 bis 1999 führte er die traditionsreiche Gesellschaft als Präsident und prägte sie wie kaum ein anderer.

Unter seiner Führung entwickelte sich die G.M.K.G. zu einer festen Größe im Kölner Karneval. Viele Projekte, Veranstaltungen und Initiativen tragen bis heute seine Handschrift. Vereinsintern gilt er als einer der bedeutendsten Präsidenten der Gesellschaftsgeschichte. Sein Einsatz sorgte dafür, daß die Große Mülheimer weit über Köln hinaus Aufmerksamkeit und Anerkennung erhielt.

Auch die Auszeichnung der „Goldenen Feder“, die bis heute einen festen Platz im Vereinsleben besitzt, geht auf seine Initiative zurück.

Der Mann hinter großen Veranstaltungen
Rolf Dietmar Schuster war ein Organisator mit außergewöhnlichem Gespür für erfolgreiche Formate. Zu den Veranstaltungen, die er maßgeblich mitprägte oder organisierte, gehörten unter anderem die legendäre „Lachende Sporthalle“, die Kölner Sechstagerennen sowie verschiedene Karnevalsproduktionen für das Fernsehen.

Dabei beschränkte sich sein Wirken nicht auf die Organisation. Rolf Dietmar Schuster stand selbst auf den Bühnen der Stadt und begeisterte das Publikum als Sänger. Mit kölschen Liedern und seiner unverwechselbaren Art war er bei Sitzungen und Veranstaltungen ein gern gesehener Gast.

Sein größter Coup: Das ZDF kommt nach Köln
Ein Meilenstein seiner karnevalistischen Laufbahn gelang ihm Anfang der 1990er Jahre. Damals schaffte es Rof Dietmar Schuster, die ZDF-Mädchensitzung nach Köln zu holen – ein Erfolg, der dem Kölner Karneval bundesweite Aufmerksamkeit bescherte.

1993 wurde die Sendung erstmals unter dem Dach der Großen Mülheimer ausgerichtet. Vier Jahre später folgte eine weitere Ausgabe. Auch viele Jahre danach blieb die Verbindung bestehen: 2013 kehrte die traditionsreiche Fernsehsitzung erneut zur G.M.K.G. zurück.

Dieser Erfolg war kein Zufall. Als Vorsitzender des Medienausschusses beim Festkomitee Kölner Karneval verfügte Rolf Dietmar Schuster über beste Kontakte in die Medienlandschaft und setzte sich konsequent dafür ein, den Kölner Karneval auch im Fernsehen modern und attraktiv zu präsentieren.

Neue Wege für den Fastelovend
Rolf Dietmar Schuster gehörte nie zu den Menschen, die sich auf Bewährtem ausruhten. Er war offen für neue Ideen und entwickelte gemeinsam mit Partnern verschiedene Fernsehformate, die den Karneval einem breiten Publikum näherbringen sollten.

Dabei bewies er immer wieder Mut zu neuen Konzepten. Sein Ziel war es, den Fastelovend zeitgemäß zu präsentieren, ohne dabei seine kölschen Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Genau diese Mischung aus Tradition und Innovation machte ihn zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des Kölner Karnevals.

Auch innerhalb der G.M.K.G. setzte er wichtige Impulse. Unter seiner Führung entstand unter anderem das Vereinsmagazin „Kölle à la G.M.K.G.“. Zudem engagierte er sich für die Nachwuchsarbeit und unterstützte Projekte, die junge Menschen früh an den Karneval heranführen sollten.

Eine Persönlichkeit, die Spuren hinterläßt
Mit Rolf Dietmar Schuster verliert Köln weit mehr als einen ehemaligen Präsidenten. Die Stadt verliert einen leidenschaftlichen Botschafter des Fastelovends, einen Netzwerker, Organisator und Visionär, der über Jahrzehnte hinweg unzählige Projekte angestoßen und begleitet hat.

Wer heute auf die Entwicklung der Großen Mülheimer und vieler Karnevalsformate blickt, kommt an seinem Wirken nicht vorbei. Zahlreiche Veranstaltungen, Ideen und Initiativen, die mittlerweile selbstverständlich erscheinen, tragen seine Handschrift.

Köln sagt leise Servus
Der Abschied fällt vielen schwer. Familie, Freunde, Weggefährten und zahlreiche Karnevalisten erinnern sich an einen Mann, der mit Herzblut für den Fastelovend gearbeitet hat und dessen Name untrennbar mit einem bedeutenden Kapitel der Kölner Karnevalsgeschichte verbunden bleibt.

Oder wie es die Familie in ihrer Traueranzeige mit einem typisch kölschen Satz ausdrückte:

„Loß mer jetzt op Heim jon!“

Ein Satz, der in diesen Tagen viele berührt. Denn mit Rolf Dietmar Schuster geht ein Stück kölscher Karnevalsgeschichte – seine Verdienste um Köln und den Fastelovend werden jedoch bleiben.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Grafik): Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft e.V. 1903
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Traditionsgemeinschaft setzt starkes Zeichen des Zusammenhalts

Neuer Vorstand lädt alle ehemaligen Kölner Dreigestirne zum Einstand ein

V.l.n.r.: Schriftführer Thomas Elster , Vizepräsident René Sion, Präsident Wolfgang Heckner
sowie Kassenwart Norbert Hasbach

Ein Abend im Zeichen von Tradition, Freundschaft und Fastelovend: Auf Einladung des neu gewählten Vorstands der „Traditionsgemeinschaft der Prinzen – Bauern – Jungfrauen im Kölner Karneval von 1928 e.V.“ kamen zahlreiche ehemalige Kölner Dreigestirne zu einem ersten gemeinsamen Austausch zusammen.

Mit der Einladung an alle ehemaligen Kölner Dreigestirne setzte der neue Vorstand bewußt ein Zeichen für Zusammenhalt, generationsübergreifenden Austausch und die Stärkung des gemeinsamen Miteinanders innerhalb der karnevalistischen Familie.

Der Vorstand, bestehend aus Präsident Wolfgang Heckner, Vizepräsident René Sion, Schriftführer Thomas Elster und Kassenwart Norbert Hasbach, zeigte sich erfreut über die große Resonanz sowie die herzliche und offene Atmosphäre des Abends.

Ein besonderer Moment war die Anwesenheit des ältesten Bauern der Gemeinschaft aus dem Jahr 1960, Oskar Hamacher. Seine Teilnahme machte eindrucksvoll deutlich, wie lebendig die Verbindung zwischen den Generationen ist und welchen besonderen Stellenwert Freundschaft, Zusammenhalt und Tradition im Kölner Karneval haben.

In seiner Begrüßung betonte Präsident Wolfgang Heckner die künftige Ausrichtung der Traditionsgemeinschaft: „Wir werden sicherlich einiges neugestalten, gleichzeitig aber das bewahren, was unsere Gemeinschaft seit Jahrzehnten auszeichnet. Besonders wichtig ist uns, daß wir alle gemeinsam Prinzen, Bauern und Jungfrauen sind, die zusammenhalten – unabhängig von Alter, Jahrgang oder Amt. Mir stonn zesamme.“

Die Veranstaltung fand in besonderem Ambiente über den Dächern Kölns im Lindner Hotel Cologne City Plaza statt. Gastgeber war Dirk Metzner, Direktor des Lindner Hotel Cologne City Plaza, der mit einem BBQ den würdigen Rahmen für diesen besonderen Abend bot.

Zu den Gästen zählten unter anderem Ralf Nüsser, Geschäftsführer Koelncongress, Polizeipräsident Johannes Hermanns sowie Henrik Große Perdekamp, Direktor des Maritim Hotel Köln.

Die Anwesenheit dieser Persönlichkeiten unterstrich die enge Verbundenheit der Traditionsgemeinschaft mit dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt Köln.

Der neue Vorstand sieht in diesem Abend den Auftakt für eine noch engere Vernetzung innerhalb der Traditionsgemeinschaft. Der generationenübergreifende Austausch, die Pflege kölscher Traditionen und das gemeinsame Miteinander sollen auch künftig im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen.

Die Traditionsgemeinschaft der Prinzen, Bauern und Jungfrauen Köln versteht sich als lebendiges Netzwerk ehemaliger Tollitäten und setzt sich für die Bewahrung und Weiterentwicklung des kölschen Brauchtums ein.

Mer stonn zesamme – för uns Tradition, uns Fründschaff un unsere Fastelovend.

Quelle und Foto/s: Traditionsgemeinschaft Prinzen, Bauern und Jungfrauen im Kölner Karneval von 1928 e.V.




Neues Medienteam beim „Unger Uns“: Michaela Schulz übernimmt die Pressearbeit

V.l.n.r.: Daniela Klostermann (Schriftführerin), Michaela Schulz (Pressesprecherin), Tim Schweier (Schatzmeister), Stefan Rader (1.Vorsitzender), Thomas Schmidt (1. Geschäftsführer), Dr. Julia Kenter (Senatspräsidentin), Hans-Jürgen Staudt (2. Geschäftsführer) und Klaus Kümmel (2. Vorsitzender)

Die neue Pressesprecherin des Kölner Karnevals-Vereins „Unger Uns“von 1948 e.V. heißt Michaela Schulz (33) – gemeinsam mit Alexandra Krings (38) baut sie ein Medienteam auf, das den Verein kommunikativ in die Zukunft führen soll.

„Unser Mitglied Michaela übernimmt ab sofort die Aufgabe der Pressesprecherin und wird Ansprechpartnerin für Journalisten rund um den Fastelovend bei „Unger Uns“, verkündete Stefan Rader, seit September 2025 erster Vorsitzender, auf dem Sommerfest des Kölner Karneval Vereins „Unger Uns“. „Michaela wird in ihrem ersten Jahr hospitierend als ‚Beisitzerin Zukunft Pressesprecherin‘ im Vorstand eingebunden, um Aufgaben, Abläufe und Kontakte strukturiert zu übernehmen und unsere interne wie externe Kommunikation weiterzuentwickeln.

Zu Michaela Schulz
Michaela Schulz (M.A.) hat Kommunikations- und Medienmanagement begleitend zu ihrer achtjährigen Dienstzeit im Militärmusikdienst der Bundeswehr studiert. Im Anschluß sammelte sie Agenturerfahrung im Marketing, arbeitete als Referentin für Kommunikationsstrategie bei einem namhaften Kölner Handelskonzern und leitet heute von Köln aus das weltweite Employer Branding und die interne Kommunikation eines schwedischen Maschinenbauunternehmens.

Karnevalistisch ist Michaela gut vernetzt: Sie hat vor über einem Jahrzehnt das Musikkorps „Schwarz‑Rot‑Köln“ mitgegründet – ein junges Orchester, das „Unger Uns“ bereits früh gefördert und damals noch im Senats Hotel für einen seiner ersten Auftritte im Kölner Karneval engagiert hat.

Zur künftigen Medienarbeit
Der Vereinsvorstand versteht ebenso wie Michaela und Alexandra Pressearbeit bewußt als Baustein einer ganzheitlichen Medien- und Kommunikationsstrategie. Ziel ist es, alle Medienschaffenden im Verein – von der klassischen Pressearbeit über Social Media bis zum Redaktionsteam für das Sessionsheft – enger aufeinander abzustimmen.

„Als Team wollen wir möglichst aus einem Guß kommunizieren und somit unseren familiären Fastelovend und ehrenamtliches Engagement in unserem Unger Uns erlebbar machen“, beschreibt Michaela Schulz ihre neue Aufgabe.

Zu „UNGER UNS“, kölschem Hätz und Dom
Der Kölner Karnevals-Verein „Unger Uns“ ist ein Familienverein mit mehr als 500 Mitgliedern und starkem Bekenntnis zur Stadt, zum Dom und zum kölschen Brauchtum. Seit über einem Jahrzehnt engagiert sich der Verein mit Benefizveranstaltungen und Spendenaufrufen für den Zentral-Dombau-Verein zu Köln – von der Restaurierung einer Bahn des Adam-Fensters über eine Figur am Michaelportal bis zur Patenschaft für eine Fiale am Südquerhaus.

Dieses langjährige Engagement „Damit der Dom uns bleibt“ soll auch das Selbstverständnis der Kommunikation prägen: Der neue Markenauftritt sollte den KKV „Unger Uns“ als gleichermaßen jecken wie wertebewußten Verein profilieren, der Fastelovend, Familiengeist und Verantwortung für das Kölner Wahrzeichen unter einem Vereinsdach vereint.

Quelle (Text): Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.; (Foto/s): Nicole Pultke




Vorverkauf startet heute – „Mondachs han mer frei – Die Dreizehnte“!

Der Countdown läuft: Ab heute (1. Juli 2026) startet der offizielle Kartenvorverkauf für die 13. Ausgabe von „Mondachs han mer frei“ der KG Schlepp Schlepp Hurra e.V.!

Am Montag, 25. Januar 2027, heißt es wieder: beste kölsche Stimmung, großartige Künstler und ein unvergessener Abend im Stapelhaus Köln. Moderator Lukas Wachten führt mal wieder durch ein abwechslungsreiches Programm mit dem Kölner Kinderdreigestirn, „Chanterella“, „Cöllner“, „Favorite“, Julie Voyage (Ken Reise) und „King Loui“.

Der Eintritt beträgt € 11,00. Der Erlös kommt den Vereinen „Himmel un Ääd“ e.V. und „Traube Köln“ e.V. zugute – feiern und gleichzeitig Gutes tun!

Da die Veranstaltung in den vergangenen Jahren regelmäßig ausverkauft war, empfiehlt die KG Schlepp Schlepp Hurra, sich die Tickets frühzeitig zu sichern.

Kartenvorverkauf ab heute unter: karten@kg-schleppschlepphurra.de

Die KG Schlepp Schlepp Hurra e.V. freut sich auf einen stimmungsvollen Abend mit vielen Gästen und echter kölscher Lebensfreude.

Quelle: KG Schlepp Schlepp Hurra e.V.




Typisch Kölsch 2/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




StattGarde Colonia Ahoj e.V. mit Rekordbeteiligung beim CSD 2026

349 Teilnehmer setzen starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz und queeren Karneval

Die StattGarde Colonia Ahoj wird beim Christopher Street Day 2026 (5. Juli 2026) mit einer Rekordteilnehmerzahl vertreten sein. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 349 Personen unter der Flagge der StattGarde an der CSD-Demonstration teil – so viele wie noch nie zuvor. Damit stellt die StattGarde erneut eine der größten nicht-kommerziellen Gruppen innerhalb der Demonstration.

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Verein über 235 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefreut. Die diesjährige Resonanz übertrifft jedoch alle Erwartungen und unterstreicht die wachsende Sichtbarkeit sowie die gesellschaftliche Bedeutung der StattGarde innerhalb der queeren Community und des Kölner Karnevals.

Neben mehr als 100 Mitgliedern der StattGarde und über 150 Freundinnen, Freunden und Unterstützenden beteiligen sich zahlreiche weitere Karnevalsvereine und Tanzgruppen an der gemeinsamen Teilnahme. Besonders erfreulich ist dabei erstmals die Beteiligung von gleich zwei Bürgen-Gesellschaften.

Mit dabei sind:

  • KKG Blomekörfge (erste Bürgen-Gesellschaft an der Seite der StattGarde)
  • KKV Unger Uns (zweite Bürgen-Gesellschaft an der Seite der StattGarde)
  • KG Seeräuber Obermaubach
  • KG Regenbogen – das Düsseldorfer Pendant zur StattGarde
  • KG „Der Reiter“ Köln-Hochkirchen (die „Patenkinder“ der StattGarde)
  • KG Große Eigelsteiner
  • KG Ahl Dormagener Junge
  • Große KG Greesberger
  • Tanzgruppe Dance In Feet

Darüber hinaus unterstützen auch die Bands „Lupo“ und „King Loui“ die Gemeinschaft der StattGarde durch ihre Teilnahme.

„Die enorme Resonanz macht uns unglaublich stolz und zeigt, wie wichtig Sichtbarkeit, Offenheit und gegenseitige Unterstützung innerhalb unserer Stadtgesellschaft geworden sind“, erklärt Lars Wohlgemuth, Offizier für PR & Marketing der StattGarde Colonia Ahoj e.V. „Dass sich immer mehr Vereine, Gruppen und Menschen unserem Zeichen für Vielfalt anschließen, ist ein starkes Signal – weit über den Karneval hinaus.“

Mit ihrer Rekordbeteiligung setzt die StattGarde Colonia Ahoj erneut ein deutliches Zeichen für Diversität, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit zahlreichen Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen, Freundinnen und Freunden zeigt sie, dass Vielfalt, Akzeptanz und Offenheit fest zur DNA des Kölner Karnevals gehören.

Quelle und Grafik: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




60 Jahre Ülepooz Förderverein: Ein Fest für Kölns steinernes Herz

Jubiläum würdigte sechs Jahrzehnte Einsatz für eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Domstadt

-hgj/nj- Kaum ein Ort erzählt die Geschichte Kölns so eindrucksvoll wie die Ülepooz am Sachsenring. Die mittelalterliche Torburg ist weit mehr als ein Baudenkmal – sie steht für Brauchtum, Tradition und das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt dieses geschichtsträchtigen Ortes einsetzen.

Am Sonntag, 21. Juni 2026, stand die Ülepooz ganz im Mittelpunkt eines besonderen Jubiläums. Der Ülepooz Förderverein feierte sein 60jähriges Bestehen und lud zu einem abwechslungsreichen Festtag ein. Neben einem offiziellen Festakt erwartete die Gäste Musik, Führungen, historische Einblicke und eine bewegende Ehrung für Ludwig Sebus.

Festlicher Auftakt im Humboldt-Gymnasium
Der Jubiläumstag begann mit einem Festakt im Kammermusiksaal des benachbarten Humboldt-Gymnasiums am Sachsenring. Moderator Jürgen Kablitz begleitet die Gäste durch das Programm.

Zu den Ehrengästen gehörten Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, der zugleich Vorsitzender des Ülepooz Fördervereins ist, Gründungsmitglied Oskar Hamacher sowie weitere Persönlichkeiten aus Brauchtum, Kultur und Musik. Ebenfalls dabei waren Stephan Hungerland, Johannes Sesterhenn, Stefan Englert als Direktor des Gürzenich-Orchesters Köln, Michael Rosinus vom Symphonischen Jugendblasorchester und Dirk Wissmann, Präsident und Kommandant der Roten Funken.

Den musikalischen Rahmen gestaltete das Gürzenich-Orchester Köln, Musikerinnen und Musiker der Rheinischen Musikschule sowie das Stadtjugendblasorchester Köln. Mit bekannten kölschen Liedern entsteht eine Atmosphäre, die das Jubiläum paßend begleitet und den Charakter des Tages unterstreicht.

Die Ülepooz öffnete ihre Tore

Nach dem offiziellen Teil verlagert sich das Geschehen an den Ort, um den sich an diesem Tag alles drehte – die Ülepooz selbst.

Nach einer Begrüßung durch Stadtkonservator Dr. Thomas Werner begann ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Die Burgwarte führten interessierte Besucher durch die historische Torburg und gaben Einblicke in ihre bewegte Vergangenheit. Musikalische Beiträge der „Mösche vun d’r Ülepooz“ sowie Ensembles der Rheinischen Musikschule sorgten währenddessen für die paßende kölsche Stimmung.

Wer die Gelegenheit nutzte, die historische Wachstube und das Gelände zu erkunden, konnte Geschichte dort erleben, wo sie seit Jahrhunderten ihren Platz hat.

Eine besondere Würdigung für Ludwig Sebus

Zu den emotionalsten Momenten des Jubiläumstages gehörte die Verlegung eines Spendersteins für Ludwig Sebus. Gemeinsam setzten die Roten Funken und der Ülepooz Förderverein damit ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für einen Menschen, der das kölsche Liedgut und die Kultur der Domstadt über viele Jahrzehnte geprägt hat.

Anläßlich seines 100. Geburtstages am 5. September letzten Jahres erhielt das Ehrenmitglied der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. diese besondere Auszeichnung im Innenhof der Ülepooz. Damit soll nicht nur sein künstlerisches Lebenswerk gewürdigt werden, sondern auch seine enge Verbundenheit mit Köln und seinem Brauchtum.

Ein Blick in die Geschichte der Roten Funken

Auch Geschichtsinteressierte kommen beim Jubiläum auf ihre Kosten. Das Archiv-Team der Roten Funken präsentiert ausgewählte Erinnerungsstücke aus der langen Geschichte des Traditionskorps.

Historische Dokumente, Fotografien, Uniformen und weitere Exponate machten deutlich, mit welcher Sorgfalt das kulturelle Erbe bewahrt wird. Viele dieser Stücke sind nur selten öffentlich zu sehen und vermitteln einen spannenden Eindruck von der Entwicklung einer der ältesten Karnevalsgesellschaften Kölns.

Ein Jubiläum mit Bedeutung
Sechs Jahrzehnte Ülepooz Förderverein stehen für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit und den gemeinsamen Einsatz vieler Menschen, die Verantwortung für ein bedeutendes Stück Kölner Stadtgeschichte übernommen haben. Ohne dieses Engagement wäre der Erhalt der historischen Torburg in dieser Form kaum denkbar gewesen. Sie wurde im frühen 13. Jahrhundert (um 1220 / 1230) als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet und im Jahr 1245 erstmals urkundlich erwähnt.

Das Jubiläum war deshalb weit mehr als ein Vereinsgeburtstag. Es war zugleich ein Dankeschön an alle, die sich über viele Jahre für den Erhalt der Ülepooz eingesetzt haben, und eine Einladung an alle Kölnerinnen und Kölner, diesen besonderen Ort neu oder wieder zu entdecken.

Wer am 21. Juni die Ülepooz besuchte, erlebt nicht nur Musik und Begegnungen, sondern auch ein Stück lebendige Stadtgeschichte – dort, wo Vergangenheit und Gegenwart seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden sind.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Vorstandswahlen beim Gemeinnützigen Bauverein Sachsenturm e.V. – Präsident, Vizepräsident und Schatzmeister einstimmig wiedergewählt

V.l.n.r.: Einstimmig wiedergewählt: Vizepräsident Knuth Kayser, Präsident Michael Müller
und Schatzmeister Markus Schneider

Anfang Juni 2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. in den Räumen des Sachsenturms statt, zu der Präsident Michael Müller die Mitglieder des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. fast vollzählig begrüßen konnte.

In seinem Bericht blickte Präsident Michael Müller auf die vier Jahre Amtszeit seit der letzten Wahl zurück. Wichtigstes Ereignis war natürlich die Fertigstellung der „Entlastungsbau“ genannten Erweiterung des Sachsenturms. Nach rund dreizehn Jahren Planung, Abstimmung und davon rund zwei Jahren Bautätigkeit konnte am 22. September 2025 in einem angemessenen Rahmen die Einweihung durchgeführt werden und am 1. Oktober 2025 fand die offizielle Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus statt. Michael Müller bedankte sich bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern für das bislang Erreichte.

Wichtiger Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung in diesem Jahr war die Wahl des Vorstandes, daß heißt der Ämter des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Schatzmeisters.

Mit überwältigender Mehrheit wählten die Mitglieder des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. ihren Vorstand: Präsident Michael Müller, Vizepräsident Knuth Kayser sowie Schatzmeister Markus Schneider wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

In einem Ausblick auf die nächsten vier Jahre kündigte Präsident Michael Müller an, daß in dieser Zeit im historischen Teil des Sachsenturms die Sanierung erfolgen soll und der Neubau mit einer angemessenen Auslastung und mit neuen Veranstaltungsformaten mit Leben gefüllt werden soll.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto):Gemeinnütziger Bauverein Sachsenturm e.V. / Mirco Hübner




K.G. Alt-Köllen wählt Markus Lüdemann zum neuen Präsidenten und vermeldet starkes Wachstum

V.l.n.r.: Bernd Kempa – 1. Vorsitzender, Uwe Lüdemann – Geschäftsführer, Markus Lüdemann – Präsident, Bernd Schneider-Schrey – Schatzmeister und Uwe Welzel – Senatspräsident

Die Traditionsgesellschaft K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. hat einen neuen Mann an ihrer Spitze: Bei der gestrigen (19. Juni 2026) Jahreshauptversammlung in der Eventhalle des Festkomitees Kölner Karneval am Maarweg setzte sich Markus Lüdemann mit einer deutlichen Mehrheit von rund 75 Prozent der Stimmen gegen seinen Mitbewerber durch und wurde zum neuen Präsidenten gewählt.

Mit dem 57jährigen Markus Lüdemann übernimmt ein echtes Urgestein die Führung der Gesellschaft: Er trat bereits 1995 im Alter von 26 Jahren in die K.G. Alt-Köllen ein und blickt auf über drei Jahrzehnte engagierte Vereinsarbeit in zahlreichen Funktionen zurück. Seine Laufbahn begann klassisch als „Klamottenschieber“, bevor er über die Stationen als 2. Kassierer und 2. Schriftführer im Jahr 2010 zum 2. Vorsitzenden aufstieg. In dieser Zeit zeichnete er unter anderem für die Durchführung der Volkssitzungen sowie für die Organisation der Zeltorden, Sessionsorden und der „Bütt“ (Sessionsmagazin) verantwortlich. Nach seiner Amtszeit als Erster Vorsitzender (2014 / 2015) ist Markus Lüdemann zusätzlich in den Senat eingetreten. Dort engagierte er sich ab 2019 im Senatsvorstand und wurde im Jahr 2021 zum Senatspräsidenten gewählt.

Der bisherige Präsident Gregor Berthold hatte aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidiert. In einer emotionalen Abschiedsrede ließ er seine Amtszeit noch einmal Revue passieren. Die anwesenden Mitglieder dankten ihm seinen großen Einsatz für die Gesellschaft am Ende der Rede mit langanhaltenden, stehenden Ovationen.

Ein weiterer Vertrauensbeweis ging an den amtierenden Schatzmeister Bernd Schneider-Schrey, der von der Versammlung in seinem Amt bestätigt wurde.

Neben den personellen Weichenstellungen gab es für die rund 80 anwesenden Mitglieder und Aktiven viele positive Nachrichten zu vermelden. Die Gesellschaft blickt auf ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr zurück und konnte einen durchweg positiven Jahresabschluss präsentieren. Auch der Wachstumstrend der Gesellschaft hält unvermindert an: Allein im vergangenen Jahr konnte die K.G. 24 neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Erfreulich ist dabei nicht nur der reine Zuwachs, sondern auch die Tatsache, daß der Altersdurchschnitt der Gesellschaft durch den Eintritt etlicher jüngerer Mitglieder spürbar gesunken ist.

Besonders stolz ist die Gesellschaft auf die hervorragende Entwicklung ihrer vereinseigenen Tanzgruppen „Kölsche Harlequins“. Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte, so daß die Kindertanzgruppe mittlerweile stolze 41 Tänzerinnen und Tänzer zählt. Auch die großen „Harlequins“ präsentieren sich mit aktuell 40 Aktiven bestens aufgestellt für die kommenden Bühnenauftritte.

Nach den Berichten des Vorstandes, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde der Vorstand folgerichtig entlastet. Vor und nach dem offiziellen Teil sowie in den Pausen nutzten die Mitglieder die Gelegenheit für den persönlichen Austausch bei gutem Essen und kühlen Getränken

Die K.G. Alt-Köllen gratuliert den beiden Gewählten herzlich und blickt mit finanzieller Stabilität und personeller Stärke voller Vorfreude auf die kommende Session.

Quelle und Foto: Karnevalsgesellschaft Alt-Köllen vun 1883 e.V.




Vom Apfelhof auf die große Karnevalsbühne: Max und Iris Busch werden „Jan un Griet“ 2026 / 2027

-hgj/nj- Es gibt Geschichten, die schreibt nur der Kölsche Fastelovend. Geschichten von Begegnungen, von Freundschaft, von Herzlichkeit – und manchmal auch von einem Korb voller Äpfel, aus dem plötzlich ein karnevalistischer Lebenstraum wächst.

Genauso eine Geschichte beginnt jetzt für Max Peter Busch und seine Frau Iris. Beim Sommerfest ihres Reiter-Korps „Jan von Werth“ auf dem Latourshof in Dormagen-Nievenheim – welcher den beiden gehört – wurde das sympathische Ehepaar als neues, allerdings noch designierte Traditionspaar und zugleich als die zweithöchsten Regenten des Kölschen Fasteleers – der Session 2026 / 2027 vorgestellt. Als „Jan un Griet“ werden die beiden künftig die wohl romantischste Liebesgeschichte des Kölner Karnevals mit Leben füllen.

Paßender hätte der Ort der Vorstellung kaum sein können. Dort, wo heute Äpfel, Birnen und Süßkirschen wachsen, schlagen auch die Wurzeln einer ganz besonderen Verbindung zum Reiter-Korps. Mit viel Leidenschaft und Familiengeist bewirtschaften Max und Iris Busch ihren Obsthof vor den Toren Kölns. Was einst mit der Lieferung von Äpfeln an die Gesellschaft begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer engen Freundschaft mit vielen unvergesslichen Begegnungen.

„Wir haben uns vom ersten Moment an willkommen gefühlt“, erzählen die beiden. Ob bei Veranstaltungen, Festen oder gemeinsamen Stunden – stets seien sie mit offenen Armen empfangen worden. Aus Gästen wurden Freunde. Aus Freunden wurden Wegbegleiter. Und nun werden sie zum Gesicht einer Tradition, die seit Generationen das Herz des kölschen Fastelovends prägt.

Besonders bemerkenswert: Die Verbindung zur historischen Figur der Griet könnte kaum authentischer sein. Schon die legendäre Griet verkaufte auf dem Kümpchenshof Äpfel – genau wie Iris Busch heute auf ihrem eigenen Hof. Als bei einer Veranstaltung augenzwinkernd die Idee aufkam, die beiden könnten doch selbst einmal „Jan un Griet“ werden, wurde aus einem lockeren Scherz nach und nach ein Herzensgedanke.

Und plötzlich war da dieses Gefühl: Dat es et!
Für den 1969 in Immerath geborenen Max Peter Busch, der seit 2025 als Hospitant dem Reiter-Korps angehört, ist die Ernennung eine ganz besondere Auszeichnung. Mit großer Vorfreude blickt er auf die kommende Session und die Aufgabe, die traditionsreiche Figur des „Jan von Werth“ zu verkörpern. Eine Rolle, die für ihn gleichermaßen Ehre wie Verpflichtung bedeutet.

Auch Iris Busch empfindet ihre neue Aufgabe als Geschenk. Die 1971 in Willich geborene Obstbäuerin freut sich vor allem auf die vielen Begegnungen mit den Menschen. Für sie steht das Miteinander im Mittelpunkt. Gemeinschaft, Zusammenhalt und das offene Herz des Fastelovends – genau diese Werte möchte sie als „Griet“ in die Säle, auf die Bühnen und zu den Menschen tragen.

Dass die Session für die beiden eine besondere Herausforderung wird, ist ihnen bewußt. Während zahlreiche Auftritte, Veranstaltungen und Termine auf sie warten, läuft der Alltag auf dem Latourshof selbstverständlich weiter. Möglich wird dieses Abenteuer nur durch die Unterstützung ihrer Familie, ihrer Freunde und vieler helfender Hände im Hintergrund.

Doch genau darin spiegelt sich vielleicht die schönste Botschaft ihrer Geschichte wider: Wenn Menschen zusammenhalten, werden selbst die größten Herausforderungen zu unvergesslichen Erlebnissen.

Paßend zum Sessionsmotto „Morje es, wat do drus mähs“ stehen Max und Iris Busch für Mut, Offenheit und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Ihr Weg vom Obsthof zum Traditionspaar des Reiter-Korps „Jan von Werth“ zeigt eindrucksvoll, welche wunderbaren Geschichten entstehen können, wenn man Chancen ergreift und seinem Herzen folgt.

Der Fastelovend hat sein neues „Jan un Griet“-Paar gefunden – authentisch, bodenständig, herzlich und mit einer Geschichte, die kölscher kaum sein könnte.

Neben der Vorstellung des designierten „Jan un Griet“-Paares für das Jahr 2027 stand beim Sommerfest des Reiter-Korps Jan von Werth ein weiterer wichtiger Programmpunkt auf der Tagesordnung: Erstmals präsentierte sich der neue Tanzoffizier Max Beckmann dem Publikum. Gemeinsam mit Marketenderin Lisa Quotschalla bildet er künftig das Tanzpaar des Traditionskorps und wird in den kommenden Sessionen auf den Bühnen Kölns und des gesamten närrischen Rheinlandes für schwungvolle Auftritte sorgen.

Auch das musikalische Programm ließ keine Wünsche offen. Am Nachmittag begeisterten bei kühlen Getränken und leckeren Speisen vom Gril,l die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Publikumslieblinge der „Domstürmer“ die zahlreichen Gäste mit ihren kölschen Hits und sorgten für beste Stimmung auf dem Festgelände. Darüber hinaus nutzte die Partyband „Die Karos“ die Gelegenheit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Die aufstrebenden Newcomer überzeugten mit einem mitreißenden Auftritt und unterstrichen, daß sie sich zunehmend einen Namen in der kölschen Musikszene machen.

Quelle (Texxt): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Jordi Mergen – Fotografie & Videografie / Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Prinzen-Garde Köln feiert stimmungsvolles Sommerfest und macht die Bühne frei für ihr eigenes Hochzeitstanzpaar

Bei bester Sommerlaune trotz grauem Himmel feierte die Prinzen-Garde Köln am Freitag (5. Juni 2026) ihren traditionellen Sommerkorps-abend im Club Astoria in Köln. Mehr als 200 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen geselligen Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

Für die paßende Stimmung sorgte kölsche Musik von „Rabaue“ und Saxophonist Peter Sax, die zahlreiche Gäste zum Mitsingen und Schunkeln animierte. Natürlich gab es auch ein herrliches Barbecue, das keine Wünsche offenließ.

Präsident Dino Massi konnte außerdem bereits zwei neue Hospitanten sowie weitere Interessenten für das Reservekorps der Prinzen-Garde begrüßen, nachdem das Reservekorps seit kurzem seine Türen auch für externe Bewerber geöffnet hat. „Es freut uns sehr, daß das Interesse an unserem Reservekorps stetig wächst und wir neue Mitglieder für die Werte und Traditionen der Prinzen-Garde begeistern können“, betonte Präsident Dino Massi.

Der Sommerkorpsabend bot einmal mehr die Gelegenheit, Freundschaften zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und das lebendige Vereinsleben der Prinzen-Garde Köln zu genießen. Die positive Resonanz der Gäste machte deutlich, daß die Veranstaltung auch in diesem Jahr ein voller Erfolg war.

Ein weiteres Highlight folgte am Samstag. Es ist selten genug, daß Tanzpaare auch im privaten Leben ein Paar sind, doch im Falle der Prinzen-Garde Köln sind sie seit Samstag (6. Juni 2026) sogar ein Ehepaar. Tommy Engel führte die Regimentstochter der Prinzen-Garde, seine Sandra (Wüst) zum Traualtar. Gefeiert wurde ausgelassen im großen, aber privaten Rahmen bis in die Morgenstunden. Ab jetzt heißt es: Bühne frei für das Tanzpaar der Prinzen-Garde, Eheleute Engel.

Quelle und Foto/s: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Bürgergesellschaft Köln: Spendenscheck-Übergabe an LOOKS e.V.

Auf Wunsch des 31. Ohrenorden-Trägers André Schulze Isfort, Ehrenpräsident der StattGarde Colonia Ahoj e.V., hat die Bürgergesellschaft Köln bei der Ohrenordenverleihung am 12. Oktober 2025 Spenden für Looks e.V. gesammelt.

Am Montag (8. Juni 2026), wurde der Spenden-Scheck in Höhe von € 8.475,72 aus dem Reinerlös durch André Schulze Isfort und den Vorstand der Bürgergesellschaft Köln an Sabine Reinke, Biljana Milkova und Hannes Himbert von LOOKS e.V. übergeben.

Die Anlauf- und Beratungsstelle des LOOKS e.V. (Mühlenbach 42, 50676 Köln) ist die Kölner Facheinrichtung für junge Männer und Transpersonen, die der mann-männlichen und transidenten Prostitution nachgehen.

Über LOOKS e.V.:
Looks e.V. wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, die gesundheitliche und psychosoziale Situation von Prostituierten zu verbessern. Auch heute noch ist insbesondere die mann-männliche und transidente Prostitution ein gesellschaftliches Tabu. Die Lebenssituation ist in der Regel durch soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung geprägt.

Looks bietet daher u.a.:
– Essen und Getränke, Duschen, frische Bekleidung
– Einmal in der Woche ärztliche Sprechstunden (kostenlos und anonym)
– Beratungen zu Ämterfragen, Drogen, Schlafplatz
– Informationen zu HIV /AIDS und Gesundheitsthemen
– Einrichtung von Postadressen und Schließfächern

ALLE ANGEBOTE SIND ANONYM, FREIWILLIG UND KOSTENLOS!

Quelle und Foto: Bürgergesellschaft Köln von 1863




Vorstandswahlen bei den Blauen Funken

V.l.n.r.: Einstimmig wiedergewählt: Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann, Präsident und Kommandant
Björn Griesemann und Schatzmeister Ralf Schmitz

Präsident und Kommandant, Vizepräsident und Schatzmeister wurden einstimmig wiedergewählt

Am Montag (8. Juni 2026), fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. in den Räumen des Gürzenich statt, zu der Präsident und Kommandant Björn Griesemann rekordverdächtige zweihundertzwei aktive und inaktive Blaue Funken begrüßen konnte.

In ihren Ansprachen und Berichten blickten Präsident Björn Griesemann, Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann und Schatzmeister Ralf Schmitz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025/2026 und eine insgesamt sehr erfolgreiche vierjährige Amtsperiode zurück. In dieser wurden viele Veranstaltungen vor allem im jungen Karneval weiterentwickelt oder neu aufgebaut, so zum Beispiel die Partysitzung „Krüzz un Quer“ und die Kindersitzung „Konfettidanz“. In Verbindung mit dem Rosenmontagszug wurden viele Nachhaltigkeitsaspekte umgesetzt, hier speziell die Produktion des gesamten Wurfmaterials in bioabbaubarer Verpackung, der erste vollständig elektrisch betriebene Großwagen („E-Postkutsche“), die Verwendung von Biodiesel für die Traktoren und neue Wurfmaterialbeutel aus recyceltem Kunststoff. Ein besonderes Highlight war natürlich die Einweihung des Erweiterungsbaus am Funkenturm im Jahr 2025. Außerdem wurde der Zusammenhalt in der Gesellschaft durch neue Formate wie zum Beispiel die regelmäßige Durchführung einer Gesellschaftsreise sowie eines Sommerfestes gestärkt.

Nachfolgend war ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung in diesem Jahr die Wahl des Vorstandes, insbesondere der Ämter des Präsidenten und Kommandanten, des Vizepräsidenten und des Schatzmeisters.

Mit überwältigender Mehrheit wählten die Blauen Funken ihren Vorstand: Präsident und Kommandant Björn Griesemann, Vizepräsident Dr. Armin Hoffmann sowie Schatzmeister Ralf Schmitz wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

In einem Ausblick auf die nächsten vier Jahre konnte Björn Griesemann weitere Neuigkeiten ankündigen, so zum Beispiel die Entwicklung eines karnevalistischen Nachmittags für Senioren im Funkenturm, eine neue Kostümsitzung für die Blaue Funken-Familie im Sartory Saal und die Renovierung des historischen Teils des Funkenturms.

Die Wahlen zu den Leitern der einzelnen Gesellschaftsteile finden in den nächstenTagen statt. Durch sie wird der Gesamtvorstand komplettiert.

Der langjährige Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich steht für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei ihm mit einem langanhaltenden Applaus.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Foto: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Knut Walter




100 Jahre Reiterkorps der Große Kölner: – Ein Jahrhundert Tradition, Leidenschaft und Zusammenhalt

-hgj/nj- Mit einer eindrucksvollen Festmesse zu Pferd hat das Reiterkorps der Große Kölner Karnevalsgesellschaft 1882 e.V. am Samstag sein 100jähriges Bestehen gefeiert. Auf dem Außenreitplatz des Kölner Reit- und Fahrvereins in Köln-Müngersdorf versammelten sich bei strahlendem Wetter zahlreiche Gäste, Mitglieder und Vertreter befreundeter Karnevalsgesellschaften zu einer außergewöhnlichen Jubiläumsveranstaltung, die Tradition, Glauben und karnevalistische Verbundenheit auf besondere Weise miteinander verband.

Insgesamt 35 Amazonen und Reiter nahmen hoch zu Roß an dem festlichen Gottesdienst teil. Das Reiterkorps der Große Kölner stellte dabei 14 Reiterinnen und Reiter und wurde von seiner Vorsitzenden Dr. Nina-Maarit Scheiffarth angeführt. Gemeinsam mit den berittenen Abordnungen und Delegationen zahlreicher Kölner Traditionskorps bot sich den Besuchern bereits beim feierlichen Einzug ein beeindruckendes Bild gelebter Tradition und Kameradschaft.

Die unter freiem Himmel gefeierte Messe wurde von Dr. Bernd Lutz zelebriert. In seiner Ansprache würdigte er die lange Geschichte des Reiterkorps und dessen Bedeutung für die Pflege des Brauchtums und der karnevalistischen Traditionen in Köln. Die besondere Atmosphäre der Messe wurde durch die Anwesenheit der Pferde, die feierliche Musikbegleitung des Musikzugs der Domstädter sowie die sichtbare Verbundenheit der teilnehmenden Gesellschaften geprägt.

Ein emotionaler Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Segnung der neuen Reiterstandarte. Die Standarte, die von der Muttergesellschaft als Jubiläumsgeschenk an das Reiterkorps gestiftet wurde, wurde im Rahmen der Messe offiziell geweiht. Anschließend überreichte der Präsident der Große Kölner Karnevalsgesellschaft, Dr. Joachim Wüst, der selbstverständlich in der Uniform des Reiterkorps erschienen war, das neue Symbol feierlich an die Korpsmitglieder.

Die große Resonanz und die breite Unterstützung innerhalb der Kölner Karnevalsfamilie unterstrichen die besondere Stellung des Reiterkorps im Brauchtumsleben der Domstadt. Zu den teilnehmenden Gesellschaften gehörten die EhrenGarde der Stadt Köln, die Kölnische Karnevals-Gesellschaft, die KG Treuer Husar Blau-Gelb, die Kölner Funken Artillerie „blau weiß“, die Prinzen-Garde Köln, das Reiter-Korps „Jan von Werth“ sowie die Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr. Gemeinsam setzten sie ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Freundschaft und die Pflege jahrhundertealter Traditionen.

Mit der Festmesse zu Pferd gelang dem Reiterkorps der Große Kölner ein würdiger und zugleich außergewöhnlicher Auftakt seiner Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie lebendig und verbindend das karnevalistische Brauchtum auch nach 100 Jahren noch wirkt. Das Reiterkorps blickt mit Stolz auf seine Geschichte zurück und zugleich voller Zuversicht in die Zukunft.

„100 Jahre Reiterkorps bedeuten 100 Jahre Engagement, Tradition und Leidenschaft für den Kölner Karneval. Dieses Jubiläum gemeinsam mit Freunden, Weggefährten und der gesamten Karnevalsfamilie feiern zu können, ist für uns etwas ganz Besonderes“, betonte die Korpsvorsitzende Dr. Nina-Maarit Scheiffarth zum Abschluß der Veranstaltung.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Wappen Reiterkorps): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e. V. 1882; (Foto): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e. V. 1882 / Holger Vogt
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Kölner Karneval: Kölner Dreigestirn übergibt die Spenden der Session 2026

Stefan Blatt, Niklas Jüngling, Prof. Mark Oette von CAYA und Clemens von Blanckart

Knapp vier Monate nach Ende der Session übergab das Kölner Dreigestirn 2026 heute eine große Spende an den Verein CAYA e.V. Traditionell verzichtet das Trifolium bei seinen Auftritten auf Geschenke und sammelt stattdessen Gelder für einen guten Zweck. In diesem Jahr konnten „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ dem von ihnen ausgewählten Verein mehr als € 120.000,00 übergeben.

„Wir freuen uns sehr, CAYA heute insgesamt € 124.000,00 überreichen zu können. Die überwältigende Spendensumme zeigt, was möglich ist, wenn der Karneval Menschen verbindet und zum Handeln bewegt“, so der ehemalige „Prinz Niklas“ (Jüngling). „Der gemeinnützige Verein leistet mit seinem Angebot jeden Tag unverzichtbare Arbeit und das mit großem ehrenamtlichem Engagement, Menschlichkeit und Herz.“ Im Rahmen der offiziellen Vorstellung des neuen Praxisbusses auf dem Zülpicher Platz übergab Jüngling gemeinsam mit seinem Bauern (von Blanckart) und Jungfrau (Stefan Blatt) den Spendenscheck.

CAYA e.V. („come as you are“) bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung. Seit 2022 ist die Praxis im Stadtteil Mülheim zu Hause, unweit des Wiener Platzes. Von Montag bis Freitag haben dort Wohnungslose, sozial Benachteiligte und Menschen ohne Krankenversicherung die Möglichkeit, sich medizinisch versorgen zu lassen. Mit dem Spendengeld des Trifoliums wird unter anderem auch ein Praxisbus unterstützt, der künftig mobile Versorgung in Köln, Bergisch Gladbach und Gummersbach ermöglichen soll.

„Wir waren überwältigt von der Spendensumme und auch von der Sichtbarkeit, die durch diese jecke Unterstützung für unseren Verein entstanden ist“, erklärt Prof. Dr. Mark Oette, erster Vorsitzender des Vereins. „Besonders unser neuer Praxisbus hat von den Geldern enorm profitiert. Er ist als vollwertige Arztpraxis ausgebaut und wird zukünftig die medizinische Versorgung in der Kölner Umgebung sicherstellen. Wir bedanken uns herzlich bei den dreien sowie allen Spenderinnen und Spendern.“

CAYA freut sich auch weiterhin über jede Form der Unterstützung, mehr Informationen unter www.caya-koeln.de.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Stammtisch Kölner Karnevalisten stellt neuen Vorstand vor

Am Dienstag (12. Mai 2026), fand die Jahreshauptversammlung des Stammtisch Kölner Karnevalisten (STKK) statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Gesamtvorstands.

Nach beeindruckenden 12 Jahren als 1. Vorsitzender sowie insgesamt 25 Jahren Vorstandsarbeit stellte Bruno Praß sein Amt zur Verfügung. Der Verein bedankt sich herzlich für sein außergewöhnliches Engagement, seine langjährige Verbundenheit und seinen unermüdlichen Einsatz für den Stammtisch.

Der neu gewählte Vorstand mit Beisitzern setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Hans Dieter Hahn-Möseler
  • Vorsitzender: Harald Voß
  • Schatzmeisterin: Britta Hamacher
  • Geschäftsführer: Wilfried Ritter
  • Schriftführer: Benni Rothenbücher
  • PSocial Media: Paloma Mercedes Castro Solla
  • Kartenverkauf und Archiv: Thomas Kutschera
  • Mitgliederbetreuung: Angi Meis
  • Zur besonderen Verwendung: Markus Quodt
  • Pressesprecher: Niki Siegenbruck 
  • Webmaster: Klaus-Peter Wagner

Mit großem Dank und herzlicher Anerkennung wurden außerdem die langjährigen Vorstandsmitglieder Walter Brachtendorf, Bruno Praß und Hedwig Sieberichs verabschiedet. Ihr Einsatz und ihre geleistete Arbeit haben den Verein über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt.

Der neue Vorstand blickt mit Vorfreude und Tatendrang auf die kommenden Aufgaben und insbesondere auf das bevorstehende 75jährige Jubiläum unseres Vereins.

+++ STKK +++
Im Dienste des Kölner Karnevals: Der Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V. ist eine vor 75 Jahren gegründete Künstlervereinigung mit mehr als 2.500 Mitgliedern … in der Vereinsgeschichte … und über 750.000 Auftritten unserer Mitglieder in den vergangen Jahren …

Quelle: Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V.; Fotos: STKK 1951 e.V. / Niki Siegenbruck




Prinzen-Garde Köln modernisiert Party-Klassiker

Nach einem Jahr Pause ist es wieder so weit: am 11.11. wird die beliebte Sessionseröffnung „Jeckmarie am 11.11.“gefeiert – und das mit großen Neuerungen!

Die Party bleibt im Veedel und zieht ins Lindner Hotel Cologne City Plaza, Magnusstraße 20 (Nähe Friesenplatz) um. Sie bietet somit mehr Platz für viele feiernde Mitglieder und Jecken sowie für mehr große Live Acts, denn bereits zum Auftakt am 11.11. wird mit sechs Bands („cat ballou“, „Höhner“, „Paveier“, „Druckluft“ „Eldorado“; „StadtRand) volles Programm geboten. Und natürlich darf bei der Prinzen-Garde auch das designierte Kölner Dreigestirn nicht fehlen.

Das alles gibt es zu einem moderaten Eintrittspreis von € 39,00, online unter prinzen-garde.de/veranstaltungen. Darin ist bereits das erste Einmarsch-Kölsch inbegriffen. Kölle Alaaf im besten Sinne also.

Quelle und Grafik: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Bepflanzung fürs Ehrenamt – Blomekörfge löst Geschenk an da Kölner Dreigestirn ein

Am Samstag (9. Mai 2026) packten viele fleißige Mitglieder der KKG Blomekörfge 1867 e.V. gemeinsam an, um der CAYA e.V. in Köln Mühlheim eine Verschönerung des Vorplatz zu ermöglichen. Die Organisation CAYA e.V. setzt sich dafür ein bedürftigen Kölnern eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung zu ermöglichen.

„Hier wird alle auf links gedreht, es ist kaum zu fassen wie viel hier bewegt wird“ teilte Prof. Dr. Mark Oette, der das Geschehen von Beginn an begleitet, seinen Kollegen telefonisch mit. Er meinte damit gewiß nicht nur die 12 ½ Tonnen Mutterboden sondern gleichermaßen die Energie und Motivation, die diese „Herzensaufgabe“ transportiert. Mit den „Pflanzen vom Blomekörfge fürs Ehrenamt“ überreichte die Gesellschaft dem Kölner Dreigestirn 2026 bereits auf ihrer großen Kostümsitzung im Februar dieses Jahres symbolisch den Spatenstich für dieses Projekt, welches drei Monate später einen Erfolg zeigt. Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz bekräftigte den ehrenamtlichen Einsatz mit seinem Besuch und ehrte die erbrachte Gemeinschaftsleistung.

Quelle: KKG Blomekörfge 1867 e.V.; Foto/s: Helfer der Vorplatzverschönerung CAYA e.V.




Jahreshauptversammlung der KG Rheinflotte: Erfolgreiche Neuwahlen und Blick in die Zukunft

Die KG Rheinflotte hat im Rahmen ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt und zugleich wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Mitglieder fanden sich zusammen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, aktuelle Themen zu besprechen und einen neuen Vorstand zu wählen.

Der Vorstand blickte dabei auf eine erfolgreiche zurückliege de Session mit zahlreichen Veranstaltungen, großem Engagement der Mitglieder und positiver Resonanz aus der Öffentlichkeit zurück. Auch der Kassenbericht zeigte eine solide finanzielle Entwicklung des Vereins.

Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstands. Unter der Leitung der Versammlungsleitung wurden die einzelnen Positionen gewählt. Die Mitglieder sprachen dem bisherigen Vorstand ihr Vertrauen aus und bestätigten ihn teilweise im Amt, während gleichzeitig neue Impulse durch frisch gewählte Vorstandsmitglieder gesetzt wurden. Die Wahl verlief ordnungsgemäß und in konstruktiver Atmosphäre.

Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
• Präsident – Michael Fey
• 1. Vorsitzender – Karl-Heinz Otte
• 2. Vorsitzender – Donato Muser
• Schatzmeister – Andreas Kadzioch
• Geschäftsführerin -Renate Fey
• Schriftführer – Marvin Papst

Der neu gewählte Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte die Bedeutung des gemeinschaftlichen Engagements für den Verein. Ziel sei es, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen, Traditionen zu pflegen und gleichzeitig neue Ideen und Formate zu entwickeln, um die KG Rheinflotte weiterhin attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.

Im Ausblick auf die kommenden Sessionen wurden bereits erste Planungen vorgestellt. Neben bewährten Veranstaltungen sollen neue Konzepte umgesetzt werden, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen und das Vereinsleben weiter zu stärken. So wird die KG in der Session 2007 wieder mitten im Veedel eine Mädchensitzung und einen Herrenfrühschoppen ausrichten.

Die Jahreshauptversammlung endete in geselliger Runde und unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der KG Rheinflotte.

Quelle und Grafik: Große Ehrenfelder KG-Rheinflotte von 1951 e.V.




Höhenhauser Naaksühle: Erfolgreiche Jahreshauptversammlung

V.l.n.r.: Maria Mersmann (Schatzmeisterin), Kira Rechmann ( 1. Vorsitzende), Janine Verbruggen (Geschäftsführerin)

Rückblick, Veränderungen und ein Blick in die Zukunft

Die Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V. blickt auf eine erfolgreiche Jahreshauptversammlung zurück, die ganz im Zeichen eines positiven Rückblicks auf die vergangene Session sowie wichtiger personeller Entscheidungen stand.

Besonders erfreulich: Die Naaksühle konnten in der vergangenen Session ihr Veranstaltungsangebot erfolgreich erweitern. Gleich zwei neue Formate wurden ins Repertoire aufgenommen und von Mitgliedern sowie Gästen sehr gut angenommen. Dies unterstreicht die kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovationsfreude des Vereins.

Auch personell wurden im Rahmen der Versammlung wichtige Weichen gestellt. Der geschäftsführende Vorstand befindet sich nun vollständig in Frauenhand – ein starkes Zeichen für Engagement, Kompetenz und moderne Vereinsführung.

Die zentralen Positionen werden dabei von Kira Rechmann als 1. Vorsitzende, Janine Verbruggen als 1.Geschäftsführerin sowie Maria Mersmann als 1.Schatzmeisterin besetzt.

Ein zentrales Thema der Versammlung war zudem die Neubesetzung verschiedener Ämter durch turnusmäßige Neuwahlen.

Der neue Vorstand der Naaksühle setzt sich nun wie folgt zusammen:
• 1. Vorsitzende – Kira Rechmann
• 1. Geschäftsführerin – Janine Verbruggen
1. Schatzmeisterin – Maria Mersmann
Präsident – Peter Monschau
Senatsvizepräsident – Salvatore Barbone
Ühlemädcherpräsidentin – Virginia Gizaw
Literat – Jürgen Steup
2. Geschäftsführer – Osman Bayraktar
2. Schatzmeister – Michael Hoenigs
Pressesprecherin – Daniela Kepper
1. Archivar – Claas Kepper
2. Archivarin – Martina Nowarra
Jugendleitung – Janine Verbruggen
Elferratssprecher – Markus Rechmann
• Sprecherinnen der
Jungühle – Martina Kraus und Viola Monschau

Der Posten des Senatspräsidenten bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit unbesetzt. Der bisherige Senatspräsident Torsten Arendt hatte bereits im Vorfeld der Wahlen angekündigt, sein Amt niederzulegen. Ursprünglich war vorgesehen, daß Ehrensenatspräsident Günter Adams dieses Amt erneut übernimmt. Nach dessen unerwartetem Tod wurde jedoch seitens des Senats entschieden, den Posten aus Respekt vor seiner Person zunächst nicht neu zu besetzen.

Die Aufgaben innerhalb des Senats werden bis auf Weiteres durch den Senatsvizepräsidenten Salvatore Barbone koordiniert, der nun als zentraler Ansprechpartner für den Senat fungiert.

Darüber hinaus bleiben aktuell auch die Positionen des Vizepräsidenten sowie des zweiten Vorsitzenden unbesetzt.

Die Naaksühle gratulieren allen wieder- und neugewählten Vorstandsmitgliedern herzlich und wünscht ihnen für ihre Aufgaben viel Erfolg, Engagement und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen.

Mit Zuversicht blickt der Verein auf die kommende Session und f

Quelle (Text): Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V.; (Foto): Daniela Kepper




KKG Stromlose Ader: Spendenübergabe Dombauhütte

V.l.n.r.: Jan Schneegans, Julie Houben, Markus Richter, Uwe Schäfer, Hans-Peter Houben

Mit dem Sessionsorden 2026 hat die Stromlose Ader nicht nur ein Bekenntnis zu Köln und zum Ehrenamt, sondern auch zum Erhalt des wohl bekanntesten Wahrzeichens der Stadt, dem Kölner Dom, gesetzt. Um eben diesen ging es auch heute bei einem Ortstermin in der Dombauhütte.

Die Dombauhütte hatte uns exklusiv ein Stück Schlaitdorfer Sandstein überlassen, das im Zuge von Sanierungsarbeiten ausgetauscht wurde. Markus Richter, Mitglied der Stromlosen Ader, hat daraus in liebevoller Handarbeit kleine Einzelstücke gefertigt. Damit ist jeder Orden ein echtes Unikat, und man kann ein Stück kölscher Geschichte um den Hals tragen!

Der Kauf des Sessionsordens war dementsprechend mit einer Spende für die Dombauhütte verbunden, und dank der großen Nachfrage kam eine stolze Summe zusammen, welche die Karnevalsgesellschaft am 14. April 2026 an den Hüttenmeister der Dombauhütte, Uwe Schäfer, überreichte.

Zu der Übergabe erschienen neben dem Präsidenten und 1. Vorsitzenden, Hans-Peter Houben, und dem Ordensdesigner Markus Richter auch der Pressesprecher Jan Schneegans und die Schriftführerin Julie Houben. Nach einer kurzen Besichtigung der Dombauhütte erfolgte dann die Scheckübergabe über € 2.222,00 an Uwe Schäfer. Als Dank durfte die Delegation noch eine kurze Führung im Dom genießen.

Quelle und Foto: KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937




Typisch Kölsch 1/2026

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch †/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw)/Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hoffmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt †, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Costa Belibasakis Photography,  Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Vera Drewke Photgraphy, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©),  Kai-Uwe Ficher, Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, Dirk Loerper Fotographie, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Music-Colonia/Anja Bögge und Elisabeth Martini, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Fotografie Joachim Rieger, Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., detailliebe SANDRA SCHILD PHOTOGRAPHIE,  schopps[foto]grafie – Martin Schopps,  Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln, Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.